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Der Vatikan hat offiziell verlautbart, dass der als Medienapostel bekannte US-Erzbischof Fulton Sheen am 24. September dieses Jahres in St. Louis seliggesprochen wird.
Bischof Louis Tylka von der Diözese Peoria sagte, die Festmesse werde nachmittags in einem Football-Stadion stattfinden.
Kardinal Luis Tagle, der Pro-Präfekt der römischen Evangelisierungsbehörde, wird die Seligsprechung vornehmen.

„Da wir mit einer großen Teilnehmerzahl rechnen, haben wir diesen Ort gewählt, weil er über Innenräume verfügt und in direkter Nähe zur Diözese Peoria liegt“, erläuterte Tylka. In Peoria selbst werde es eine Reihe weiterer Veranstaltungen geben, um diesen „wunderbaren Anlass“ zu feiern.

BILD: Autobiographie (eigene Lebensbeschreibung) von Erzbischof Sheen im Media-Maria-Verlag: https://www.media-maria.de/buecher/biografien/7566/unerschuetterlich-im-glauben

„Dies ist ein Moment großer Gnade für die Kirche – insbesondere für uns in der Diözese Peoria, wo Erzbischof Sheen geboren wurde, die Priesterweihe empfing und seinen ersten Dienst als Kaplan versah“, fuhr der Bischof fort:

„Sein Leben und sein Wirken inspirieren weiterhin unzählige Menschen dazu, Jesus Christus tiefer kennenzulernen und zu lieben.“ – „Durch seine Predigten, seine Lehre und sein persönliches Zeugnis“ habe Sheen „Millionen von Menschen das Licht des Glaubens“ näher gebracht.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://de.catholicnewsagency.com/news/23781/fur-medienapostolat-bekannter-us-erzbischof-fulton-sheen-wird-im-september-seliggesprochen

 

Kommentare

8 Kommentare

  1. Ergänzungen zum Thema „Fegefeuer“ und „Kadisch“: Es gibt gemäß der Bibel aus mehreren Gründen kein Fegefeuer als „Reinigungs- oder Läuterungsprozess“. Zum einen haben die Entschlafenen keinen Körper und somit kein Bewußtsein. Ihr Geist wird von Gott aufbewahrt bis zu ihrer künftigen Auferstehung. Und während dieser Zeit des Todes ist natürlich keine bewußte Läuterung möglich. Und selbst zum Begriff „Fegefeuer“ gilt die biblisch-göttliche Regel, dass wir nichts zur Bibel hinzufügen, noch etwas davon weglassen dürfen. Zum anderen müssen wir biblisch zur Kenntnis nehmen, dass alle drei Auferstehungs-Ereignisse zeitlich verschieden sind und für unterschiedlichen Gruppen gelten. Aber alle drei Auferstehungen werden auf dieser Erde stattfinden. Die erste findet bei der Wiederkunft Jesu statt, wo die reifen und treuen Christen mit dem neuen „Geistkörper“ durch die Entrückung dem Herrn entgegnen bis zu den Wolken. Und die noch lebenden Getreuen werden vor ihrer Entrückung ebenfalls mit diesem verherrlichten „Geistleib“, der mit ewigem Leben ausgestattet ist, überkleidet. Die anderen Toten werden erst nach dem Millennium von den Toten auferstehen, bei der sogenannten „Allgemeinen Auferstehung“, aber mit einem physischen Leib aus Fleisch und Blut. Diese Menschen bekommen dadurch ihre erste Chance, die Gotteheit und den Heilsplan Gottes umfassend kennen zu lernen, um sich danach zu entscheiden, ob für das „Reich Gottes“ unter göttlicher Ordnung, oder gegen Gott. Diese beiden Auferstehungen sind im Buch Offenbarung, Kapitel 20 beschrieben. Die letzte Auferstehung, die „Auferstehung der Unbußfertigen“ zum Endgericht findet erst nach dem beendeten Heilsplan statt. Nach deren Gerichtsspruch durch Gott, wird ihnen das Leben für immer entzogen. Das ist der „zweite Tod“, von dem es keine Auferstehung mehr gibt. Dieser „zweite Tod“ wird u.a. auch im Kapitel 20 der Offenbarung erwähnt. Aber Tote kann man nicht eine Ewigkeit lang quälen! Und somit handelt es sich bei derm Bibeltext in Offenbarung 20, 10 um eine krasse Fehlübersetzung! Gott ist doch keine Sadist, der Unbußfertige ewig und sinnlos quälen würde! Hier haben die Übersetzer im Grundtext das „peinliche und schändliche Verhalten“ der Gottlosen nicht verstanden, und irrigerweise als „ewige Qual“ übersetzt! Dabei ist es nur das peinliche und schändliche Verhalten ihrer vorigen Lebensweise, die als mahnende Lektion für ewige Zeiten präsent sein wird! Und zum Thema „Kadisch“ handelt es sich bei den Juden nicht um ein Toten-Gebet für die Verstorbenen, sondern um ein Gebet zur Verherrlichung Gottes, das u.a. ab dem Tod eines Menschen, eine Zeit lang wiederholt wird.

  2. Richtig! Der Apostel Paulus sprach die treuen und recht-gläubigen Christen allesamt als „Heilige“ an. Dass er diese auch zu einem weiteren Heiligungs-Prozess aufforderte, macht Sinn! Denn kein Mensch ist in diesem Leben vollkommen. Wir sind alle, die wir leben, immer noch erlösungsbedürftig! Aber das ist für uns und für Gott kein Problem. Denn er vergibt uns unsere Sündenschuld, wenn wir sie bekennen, umkehren und das stellvertretende Opfer Jesu respektvoll und demütig annehmen. Aber für die Päpste gilt das gleiche! Sie waren zu Lebzeiten auch allesamt noch unvollkommen. Und bei den Entschlafenen ändert sich nichts, vor ihrer künftigen Auferstehung von den Toten. Erst bei der „Allgemeinen Auferstehung“, die 1000 Jahre nach dem kommenden Millennium (Reich Gottes) auf Erden stattfinden wird, ist eine weitere charakterliche und geistliche Veränderung möglich. Die Bibel hat einen klaren Fahrplan, was den Heilsplan Gottes angeht. Die notwendige charakterliche Vollendung wird für alle Willigen auf dieser Erde stattfinden. In dieser Zeit werden die 66 Bücher der Bibel aufgeschlagen sein und von den Menschen studiert werden. Und dann wird ihre Lebensweise an diesen geöffneten Büchern der Bibel ausgerichtet werden. Das meint auch die NT-Gemeinde Jesu, wenn es heißt, dass das „Gericht“, nämlich die persönliche Ausrichtung an der Bibel und damit am Willen Gottes am „Hause Gottes“ angefangen hat. Ja, eine kleine Herde von treuen Gläubigen praktiziert diese heilsentscheidende, neue Lebensweise in der echten Nachfolge Jesu in dieser Zeit! Aber diese lebensrettende Veränderung ist ein Prozess, der ein Leben lang Zeit erfordert.
    Zu den beiden Auferstehungs-Zeitpunkten auf dieser Erde, finden wir genauere Angaben in den folgenden Bibeltexten: Im Buch der Offenbarung, Kapitel 20 und die Verse 1 bis 6 und weiter mit den Versen 12 bis 15. Gott liebt uns, und er ist nur ein Gebet weit von uns entfernt!

  3. Wer in der heilig machenden Gnade lebt, ist praktisch ein Heiliger. Weil er seine Sünden gebeichtet hat, ist er auch bei einem plötzlichen Tod gerettet, seine Sündenschulden muß er aber im Fegfeuer bereinigen.

    1. „…seine Sündenschulden muß er aber im Fegfeuer bereinigen.“ Wie macht er das denn? Verbrennen da die Sündenschulden über offener Flamme? Ich glaube nicht an ein Fegefeuer, glaube, dass Jesus Christus mir meine Sünden vergibt, wenn ich Ihn darum bitte, und damit ist alles beglichen (das ist für mich heilig machende Gnade, in der ja auch der plötzlich Verstorbene gelebt hat, von dem Sie sprechen), DAHER FRAGE ICH…

      1. Guten Tag,
        es geht beim sog. Fegfeuer (Purgatorium = Läuterungszustand, Reinigungsort) nicht um ein „Verbrennen auf offener Flamme“ usw., sondern um eine seelisch-spirituelle Läuterung „dem Himmel entgegen“, denn „nichts Unreines kann in dem Himmel eingehen“, heißt es bei Johannes – und Paulus schreibt von jenen Christen, die zwar gläubig, aber schwach in der Nachfolge Christi waren, daß sie zwar gerettet werden, „aber wie durch Feuer hindurch“. So entstand im Volksmund der Ausdruck „Fegfeuer“.
        Doch können die Seelen dort aktiv nichts für sich selber tun, sondern warten passiv auf ihre Aufnahme in den Himmel, denn natürlich sind sie bereits Erlöste, wenngleich noch nicht Vollendete.
        Übrigens glauben alle christlichen Konfessionen außer der protestantischen an diesen Läuterungszustand (auch die Orthodoxie und die altorientalisdchen Kirchen) – und sogar das Judentum wohlgemerkt, das nicht nur privat, sondern auch rituell in der Synagoge regelmäßig für die Verstorbenen betet (Kadisch).
        Freundlichen Gruß
        Felizitas Küble

  4. Wie wurden in der Urgemeinde des Neuen Testament die frommen Gläubigen selig gesprochen?
    Der Apostel Paulus sprach oftmals die Geschwister als Heilige an. Wurde da die Seligsprechungs-Propzedur einfach übersprungen?

    1. Guten Tag,
      Paulus sprach die Gläubigen gelegentlich als „Heilige“ im Sinne der durch Christus „Geheiligten“ an, forderte sie aber zugleich zur „Heiligung“ auf.
      In der frühen Christenheit zur Zeit der Verfolgung wurden die Märtyrer in den Katakomben bestattet und in Ehren gehalten.
      Damals wollten Christen nach ihrem Tod möglichst in Nähe der Märtyrer beigesetzt worden, die als besondere Vorbilder verehrt wurden.
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

    2. Nein, es geht hierbei um die „heiligmachende“ Gnade. Man muss diese im Sinne unseres Herrgotts auch leben, damit Erfolg möglich ist.

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