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Nordkorea: Nach Kontakt mit geflohenen Verwandten droht das Gefangenenlager

Die Abriegelung der chinesisch-nordkoreanischen Grenze und das Aussetzen des Handels im Zuge der Coronakrise haben im steinzeitkommunistischen Nordkorea die Notlage bei Nahrungsmitteln und Medikamenten dramatisch verstärkt.

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, sind die Menschen in Nordkorea verzweifelt und versuchen, mit Hilfe von Telefonmaklern aus dem Land geflohene Verwandte zu kontaktieren, die ihnen Geld und Informationen schicken. Immer öfter geben sich jedoch nordkoreanische Agenten als Telefonmakler aus, wie die IGFM erfahren hat. Wer beim Kontakt zu geflohenen Verwandten erwischt wird, dem drohen harte Strafen im Gefangenenlager.

Besonders in den nördlichen Grenzregionen sind chinesische Mobilfunknetze zugänglich. Dort bieten sogenannte Telefonmakler gegen eine Gebühr an, sich mit chinesischen Handys illegal in das Mobilfunknetz Chinas einzuwählen. Dadurch können geflohene Nordkoreaner ihren Verwandten in der Heimat Informationen und Geld senden.

Diese wollten Hunger, Überwachung und der Unterdrückung von elementaren Menschenrechten entkommen. Denn in Nordkorea wird die Meinungs-, Glaubens-, Bewegungs- sowie Informationsfreiheit stark einschränkt und „politisch unzuverlässige“ Bürger in Straflagern bis hin zum Tode gefoltert – selbst vor Kindern wird nicht Halt gemacht.

Die Flüchtlinge sind oft ehemalige Mitglieder der „Koreanischen Arbeiterpartei“ oder haben Familie in Südkorea, die ihre Flucht finanzierten. Wenn sie entdeckt und zurückgeschickt werden, ist dies häufig gleichbedeutend mit einem Todesurteil.

Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM, verweist darauf, dass bereits zu Beginn der Coronakrise die nordkoreanische Diktatur die Überwachung und Bestrafungen intensiviert habe. Die wirtschaftliche und humanitäre Notlage zwinge die Menschen nun aber dazu, dieses Risiko erneut einzugehen. Wer Kontakt mit Geflüchteten im Ausland hält, zählt für das Ministerium für Staatssicherheit sowie die Polizei dort als politischer Krimineller.

Weitere Informationen zur Menschenrechtslage in Nordkorea

Kommentare

2 Antworten

  1. Es ist nicht zu fassen, wes ein Mensch sich erdreistet, seinen MITMENSCHEN GEGENÜBER. Kein Herrscher entscheidet im Sinne seiner Untergebenen und die sich Auflehnenden wurden von jeher mundtot gemacht, beiseite geschafft.
    Dabei sieht sich Kim noch im Recht.
    Er sei göttlich geboren…..
    Die Hölle auf Erden ist das dort, wie auch anderswo , wo Hunger und Elend regiert.
    Wie könnte man dermaßen vielen Menschen helfen ,frage ich nicht mehr.
    Es besteht eine große ÜBERVÖLKERUNG .
    SO SCHLIMM ES SICH AUCH LESEN MAG ,
    DIE MENSCHHEIT REDUZIERT SICH SELBER.
    Sei es durch Pandemien, Krankheiten sowie durch Morden.
    Und DANN MACHEN SIE GOTT DAFÜR VERANTWORTLICH, DAß E R DAS ZULASSE.
    Jeder Mensch besitzt die Fähigkeit, sich zu ändern.
    Er braucht nur zu wählen.
    Das jedoch ist schwer, den harten und IMMER STEINIGEN Weg zu wählen.
    Der breite Weg ist der Bequeme, Einfache stets.
    Auch hierzulande wird man erkennen müssen, daß man Gottvater nicht ins Handwerk pfuschen solle.
    Bevorraten ist zwar wichtig JETZTZEIT.
    Dennoch übertreiben Medien um ein Vieles, was alles in den Regalen fehlen werde.
    Gewürze brauchte man früher auch nicht in solcher Vielfalt zum Beispiel.
    Medizinische Unterversorgung werde kommen, so sieht es allgemein aus.
    Lieferwagen seien Schuld heißt es ebenso.
    Natürlich, wenn man im Ausland herstellen läßt, weil es BILLIG IST.
    REGIERUNGEN SIND IN DER VERANTWORTUNG DAFÜR UND KEINE HILFEN VON BÜRGERN, WELCHE SPENDEN SOLLEN, FÜR FEHLER DER SEHR GUT VERDIENENDEN GEISTIGEN ENTSCHEIDER, IN DEREN KÖPFEN EINZIG MACHTDENKEN EXISTIERT.

  2. Kim Jong Un braucht das Geld für die Entwicklung neuer Raketen und anderer Waffensysteme, aber vielleicht könnte Herr Soros mit einer seiner NGOs einspringen. Wenn das auch nicht funktioniert, könnten wir unseren Riesen-Staatsmann im Außenamt mit der Abhilfe beauftragen. Er bleibt sicherlich noch Monate im Amt, zumindest bis eine neue Regierung gebildet ist.

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