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Offener Brief an Erzbischof Lackner: Die Kirche als verlängerter Arm der Politik?

Der bekannte österrischische Unternehmer, Publizist und Lebensrechtler Andreas Kirchmair (siehe Foto) schrieb unlängst einen „Brandbrief“ an Erzbischof Dr. Franz Lackner, der sich – in Übereinstimmung mit der Herrschenden in der Alpenrepublik  – sogar für eine Impfpflicht starkgemacht hat – ähnlich wie in Deutschland Kardinal Reinhard Marx und die neue EKD-Ratsvorsitzende Annette Kurschus.

Wir dokumentieren hier mit freundlicher Genehmiung des Autors seinen Offenen Brief an den Chef der österreichischen Bischofskonferenz, der zugleich sein „Cartellbruder“ (Angehöriger des CV = kath. Cartellverbands) ist:

Lieber Cartellbruder!

Lass mich diesen Brief an Dich  –  als Vorsitzenden der österr. Bischofskonferenz  –  mit einem Zitat einleiten, das Papst Leo XIII. zugeschrieben wird: WENN RECHT ZU UNRECHT WIRD, DANN WIRD WIDERSTAND ZUR PFLICHT, GEHORSAM ABER EIN VERBRECHEN.

Hat die kath. Kirche in Österreich aus ihrer langen Geschichte gelernt? – Leider nein!

In einem historischen Demaskierungsprozess in allen Bereichen zeigt sich, dass ihre Hirten wieder als verlängerter Arm der Politik fungieren. Sie lassen ihre Schafe im Stich, “nehmen den Geruch der Wölfe an” und heulen gemeinsam mit diesen.

Kaum eine Gruppe der Gesellschaft hat sich in meinen Augen in den letzten 21 Monaten so weit von den eigenen Werten und Geboten entfernt wie die Amtskirche und die nun gleichgeschalteten kath. Verbände (wie MKV und ÖCV, denen wir beide angehören).

Bis auf Ausnahmen dominieren dort Feigheit und Prinzipienlosigkeit gegenüber einer unmenschlichen und willkürlichen Politik.

Erkennst Du wirklich nicht, dass die Corona-Maßnahmen der Regierung begleitet sind von Manipulation, Meinungsterror, Diskriminierung, Zensur, Einschüchterung, Polizeigewalt und Unmenschlichkeit?

Glaubst Du wirklich, Anbiederung hält die Politik davon ab, kath. Mitläufer später ebenfalls zu diskriminieren, sobald sie diese nicht mehr als “nützliche Idioten” braucht?

Wie erlebe ich meine Amtskirche in dieser Krise? Rückgratlos!

Einige Beispiele, die in ähnlicher Weise in allen Diözesen passieren.

Zensur: Der Pfarrer von Zell am Ziller (Bez. Schwaz), der für seine bedrängten Leute ein Hirtenwort zur umstrittenen Massenimpfung veröffentlicht hat, musste dieses kurz darauf auf Deine Weisung zurücknehmen.

Betverbote: Vor dem Stephansdom wurden Gläubige von der Polizei schwer drangsaliert, weil sie drinnen ohne Maske gebetet haben. Ein weststeirischer Pfarrer hat verboten, abends am Kirchplatz das “Rosenkranz-Gebet für Österreich” zu beten.

Feigheit: Die “Erklärung der kath. Bischöfe zur Debatte um eine temporäre Impfpflicht” vom 6.12.2021 ist ein Dokument erbärmlichen Appeasements: Substanz- und wirkungslos wie schales Salz, unterwürfig, politisierend, jeder kann herauslesen, was er will.

Nachdem die Regierung mit Corona als Vorwand den Rechtsstaat ausgehebelt hat, will die Bischofskonferenz jetzt offenbar auch noch die Gebote Gottes (“Du sollst nicht die Unwahrheit sagen”, “Du sollst nicht töten” und “Du sollst nicht stehlen”) suspendieren.

Im Klartext: Österreichs Bischöfe verteidigen mit ihrer ganzen Amtsgewalt ein auf Sand gebautes, riesiges Kartenhaus aus Lug und Trug, Korruption und Gewalt, anstatt das Evangelium zu verkünden. Seid Ihr Bischöfe denn von allen guten Geistern verlassen?

Was hätte ich mir von einem Bischof wie Dir erwartet? Bekennermut! 

Dass Du den Mächtigen, Politikern, Journalisten, Ärzten, etc. sagst, sie sollen aufhören, die Menschen und die Kinder (!) in Angst und Schrecken zu versetzen und sie zu erpressen. Dass Du sie aufforderst, aufzuhören, zu lügen und zu betrügen. Dass Du sie aufforderst, nicht gegen ungeimpfte Mitbürger zu hetzen, sich an die Verfassung, den „Nürnberger Kodex“ und an die 10 Gebote Gottes zu halten.

Dass Du verlangst, dass Pharmaprodukte, die mit Zellen abgetriebener Babys produziert wurden, boykottiert und durch alternative Produkte ersetzt werden. Dass Du Gott mehr fürchtest als die Menschen.

Aber stattdessen haben Österreichs Bischöfe nicht nur weggeschaut und geschwiegen, sondern sogar unsere Kirchen für risikovolle, bedingt zugelassene medizinische Experimente an zumeist nicht aufgeklärten Menschen geöffnet.

Was Du tun sollst? – Kehre bitte um und bekenne Farbe!

Unser Land steuert derzeit aus politischer Willkür auf einen enormen gesellschaftlichen Konflikt zu. Leiste bitte Deinen Beitrag, um eine weitere Eskalation zu verhindern! So wie es zB der heilige Franziskus vorgelebt hat, der nicht mit dem Wolf geheult, sondern diesen mit Mut und Gottvertrauen gezähmt hat.

Bekenne bitte Deine Mitverantwortung am bisherigen Versagen und beginne mit einer Wiedergutmachung – auch wenn das wahrscheinlich eine lebenslange Aufgabe wird. Oder tritt gemeinsam mit Deinen Bischofskollegen zurück, um Platz zu machen für Bekenner-Priester!

Handle bitte unverzüglich, denn “nur die Wahrheit macht uns frei“.

Herzliche Grüße
Andreas Kirchmair

Kommentare

7 Antworten

  1. Man sollte von den Mitmenschen nicht zu viel von dem verlangen, , was man für gut oder besser hält als das, was sie momentan denken oder tun, sondern ihnen ein allgemein christliches Gut ans Herz legen, nämlich das vermehrte und ausdauernde Gebet um Gottes Hilfe in dieser jetzigen weltweiten Corona-Pandemie. (ich bete z.B in der Nacht einen Rosenkranz )

  2. Es sollte jedem seine persönliche Entscheidung sein, ob jemand sich impfen lässt oder nicht.
    So war es bislang in Deutschland und ich denke in Östereich ebenfalls. Ein paar Ausnahmen an Pflichtimpfungen wird es in beiden Ländern geben (erprobte und jahrelang verwendete Totimpfstoffe).

    Diese Hetze gegen Nichtgeimpfte ist für die katholische Kirche unwürdig. Leider hat auch der Vatikan einen großen Anteil an diesem Vorgehen vor Ort von den Bischöfen in D. und Ö.
    Wenn gesagt wird, impfen sei ein Akt von Nächstenliebe, darf die Nächstenliebe nicht erzwungen werden. Das gehört vollständiger Weise dazu. Denn dann ist es eine Übergriffigkeit dem Nächsten gegenüber, der sich nicht impfen lassen möchte.

    Ich bete nun auch jede Mittwoch um 18 Uhr den Rosenkanz für D.
    Auch die Gruppe durfte nicht in der Kirche beten. Der Pfarrer wollte es nicht. Nun beten diese Menschen in einem Park vor einer Mariensäule. Immerhin ca. 20 Personen, die mitbeten.
    Da frage ich mich auch, warum das Gebet für Deutschland aus der Initiative „Deutschland betet“ aus der Kirche verbannt wird?
    So wie ich es mitbekommen habe, sind Geimpfte und Nichtgeimpfte gemeinsam am Beten.

    1. Hallo,
      Der Rosenkranz im Rahmen der Initiative „Deutschland betet“ soll öffentlich sichtbar, also draußen gebetet werden. Ich gehe davon aus, dass von Anfang an vor der Mariensäule vereinbart war. Was den Pfarrer angeht: keine Ahnung. Bei uns hat der Pater (Petrusbruderschaft)die Anregung aufgegriffen und öffentliches Rosenkranzgebet vor der Kirche angemeldet. Wer zu alt oder gebrechlich ist, betet in der Kirche mit. Auf der entsprechenden Telegram Gruppe werden alle öffentlichen Plätze aufgeführt und die Treffen mit Fotos oder Videos dokumentiert.
      Gesegnete Weihnachten

  3. Mit diesem Schreiben reiht sich Herr Andreas Kirchmair in den friedlichen Widerstand ein. Wir brauchen Mut wie einst die Weiße Rose in der Hitlerzeit. Den Hirten ist zu sagen: Ihr seid wie Hunde, die nicht bellen, ein Zitat von der hl. Hildegard von Bingen.

  4. Schön, dass es sie gibt, die Aufrechten! Aber die Amtskirchen spiegeln auch nur die Verhältnisse in der Gesamt-Gesellschaft: Die Rückgratlosen haben die absolute Mehrheit, in Deutschland wie in Österreich, nicht mal die Schweiz macht eine Ausnahme. Das Abendland ist verloren!

  5. Deutlicher kann die Verlogenheit und die feige Unterwürfigkeit dieser „Hirten“ nicht aufgezeigt werden.
    Herzlichen Dank an Andreas Kirchmair für diese klaren Worte!
    Mein Entsetzen darüber, daß im Kölner Dom an Weihnachten IMPFUNGEN stattfinden, statt UNGEIMPFTEN den Besuch der HL. MESSE zu ermöglichen, ist UNBESCHREIBLICH !

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