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Oklahoma: Abtreibungsverbot ab 6. Woche

Der US-Bundesstaat Oklahoma hat sein Abtreibungsgesetz verschärft. Gouverneur Kevin Stitt (Republikaner) unterzeichnete am Dienstag ein Gesetz, das solche Eingriffe künftig verbietet, sobald ein Arzt den Herzschlag des ungeborenen Kindes feststellt. Das ist in der Regel ab der sechsten Schwangerschaftswoche der Fall.

„Ich möchte, daß Oklahoma der Bundesstaat ist, der am nachdrücklichsten die Position ‘Pro Life’ vertritt, weil ich alle vier Millionen Einwohner vertrete, die mit einer überwältigenden Mehrheit das Leben Ungeborener schützen möchte“, schrieb Stitt nach der Unterzeichnung des „Herzschlag-Gesetzes“.

Das Abtreibungsthema wird in den USA als Teil eines Kulturkampfes angesehen. „Pro Life“ steht dabei in Abgrenzung zu „Pro Choice“ für das Lebensrecht.

Im vorigen Monat hatte der Gouverneur bereits ein Gesetz unterzeichnet, das die straffreie Möglichkeit, ein Kind abzutreiben, auf Schwangere beschränkt, deren Leben in Gefahr ist.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2022/abtreibung-oklahoma-6/

Kommentare

5 Antworten

  1. Der oben genannte Gouverneur Kevin Stitt, der gegen das Gesetz nicht sein – mögliches – Veto einlegte, sondern es forderte und förderte, ist Pastorensohn und gehört mit seiner Frau und den 6 Kindern zu einer evangelisch-evangelikalen Gemeinde.

  2. Oklahoma ist nicht der evangelischste Staat der USA (sondern diesbezüglich auf Platz 6), aber der Staat mit dem höchsten Anteil weißer Protestanten.

    1. Das hat doch in erster Linie nichts mit Religion zu tun! Wir brauchen doch die Nichtchristen als Befürworter des Lebens und nicht des Todes! Ich bete, dass einige von den „Lebensrechtlern“ für Frauen das selbe Recht auch den Ungeborenen einräumen!

      1. Kaufmann: Sie haben völlig recht. genau das sage ich seit Jahren! Das ist einer der Gründe, warum ich nicht am Marsch für das Leben teilnehme: Der erweckt den Eindruck, als ginge es da um den Glauben. Ich fordere seit Jahren: Lasst alles Christliche weg- lasst eine Atheistin reden. Und ich (meine Konfession, größte in Oklahoma) fordert – soweit konfessionstreu- den rein weltlichen Staat, völlige Trennung von Kirche und Staat . Das ändert nichts daran, daß in den USA Weitgehend die Faustformel gilt: Besonders katholische Staaten fördern Abtreibung, besonders evangelische wollen sie verbieten.

  3. Ein Schritt in die richtige Richtung.
    Die Amis sind viel weiter als die EU in der Debatte Abtreibung.

    Während hier in der EU noch ein Recht auf Abtreibung bis kurz vor der Geburt gefordert wird, merkt man in dem liberalen Amerika eine deutliche Wendung.

    Die haben dieses Recht auf Abtreibung bis kurz vor der Geburt sichtlich satt.

    Um hierzulande überhaupt eine Wende zu erreichen, kann man eigentlich nur die AfD wählen. Die einzige Partei, die sich in dieser Debatte gegen Abtreibung positioniert.

    Bei CDU/CSU ist nichts klar. Die schauen schon jetzt, mit wem die in 3 Jahren koalieren können.
    Der SPD und den Grünen werden ständig Komplimente für angeblich gutes Handeln gemacht.

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