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Jerusalem, du neue Stadt,
gib deinen Liedern neuen Klang,
in reiner Freude darfst du jetzt
der Ostern hohes Fest begehn.

Des Todes Drache unterliegt,
der Held aus Juda siegt mit Macht,
da seiner Stimme heller Schall
die toten aus den Gräbern ruft.

Was mit Gewalt der Tod geraubt,
gibt jetzt die Unterwelt zurück.
Befreit aus der Gefangenschaft,
folgt Jesus die erlöste Schar.

ER triumphiert in Herrlichkeit,
und weithin spannt sich seine Macht,
ER eint den Himmel und die Welt
zum Reich, in dem ER ewig herrscht.

.

Titelbild: P. Michael Gebhart OSB

Kommentare

Ein Kommentar

  1. Passend hierzu auch das wunderbare Lied „Jerusalem, du hochgebaute Stadt, wollt Gott, ich wär in dir“:

    Jerusalem, du hochgebaute Stadt
    wollt Gott, ich wär in dir
    Mein sehnlich Herz so groß Verlangen hat
    und ist nicht mehr bei mir
    Weit über Berg und Tale
    weit über blaches Feld
    Schwingt es sich überall
    und eilt aus dieser Welt

    O schöner Tag und noch viel schönre Stund´
    wann wirst du kommen schier
    Da ich mit Lust, mit freiem Freudenmund
    die Seele geb von mir
    In Gottes treue Hände
    zum auserwählten Pfand
    Daß sie mit Heil anlände
    in jenem Vaterland

    Im Augenblick wird sie erheben sich
    Bis an das Firmament
    wenn sie verläßt so sanft, so wunderlich
    die Stätt‘ der Element´
    Fährt auf Eliä Wagen
    mit engelischer Schar
    die sie in Händen tragen
    umgeben ganz und gar

    O Ehrenburg, sei nun gegrüßet mir
    tu auf die Gnadenpfort´
    wie große Zeit hat mich verlangt nach dir
    eh ich gekommen fort
    aus jenem bösen Leben
    aus jener Nichtigkeit
    Und mir Gott hat gegeben
    das Erb´ der Ewigkeit

    Was für ein Volk, was für ein´ edle Schar
    kommt dort gezogen schon?
    was in der Welt von Auserwählten war
    seh ich, die beste Kron´
    die Jesus mir, der Herre
    entgegen hat gesandt
    Da ich noch war so ferne
    in meinem Tränenland

    Propheten groß und Patriarchen hoch
    auch Christen insgemein
    die weiland dort trugen des Kreuzes Joch
    und der Tyrannen Pein
    schau ich in Ehren schweben
    in Freiheit überall
    mit Klarheit hell umgeben
    mit sonnenlichtem Strahl.

    Wenn dann zuletzt ich angelanget bin
    im schönen Paradeis
    Von höchster Freud´ erfüllet wird der Sinn
    der Mund von Lob und Preis
    Das Halleluja reine
    singt man in Heiligkeit
    Das Hosianna feine
    Ohn End‘ in Ewigkeit

    Mit Jubelklang, mit Instrumenten schön
    in Chören ohne Zahl
    daß von dem Klang und von dem süßen Ton
    erbebt der Freundensaal;
    Mit hundertausend Zungen
    mit Stimmen noch viel mehr
    wie von Anfang gesungen
    das himmelische Heer

    Text: Johann Matthias Meyfart (1626)
    Musik: Melchior Franck (1663)
    in Vierzig Grabgesänge (1906)

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