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In seiner Katechese anlässlich der Generalaudienz am heutigen Mittwochvormittag (11.2.) hat Papst Leo erklärt, die Bibel habe in der christlichen Gemeinschaft „sozusagen ihren Lebensraum: Tatsächlich findet sie im Leben und Glauben der Kirche den Raum, in dem sie ihre Bedeutung offenbaren und ihre Kraft entfalten kann.“

Der eigentliche Zweck „des Lesens und Meditierens der Heiligen Schrift“ sei es, „Christus kennenzulernen und durch ihn in eine Beziehung zu Gott zu treten…Dies geschieht, wenn wir die Bibel mit einer inneren Haltung des Gebets lesen: Dann kommt Gott auf uns zu und tritt mit uns ins Gespräch.“ 

„Die Heilige Schrift, die der Kirche anvertraut und von ihr bewahrt und erklärt wird, spielt eine aktive Rolle“, führte der Pontifex aus. „Mit ihrer Wirksamkeit und Kraft stützt und belebt sie die christliche Gemeinschaft. Alle Gläubigen sind aufgerufen, aus dieser Quelle zu trinken, vor allem in der Feier der Eucharistie und der anderen Sakramente.“

Die Kirche wünsche sich, „dass das Wort Gottes jedes einzelne ihrer Mitglieder erreicht und ihren Glaubensweg bereichert“, sagte Leo den Gläubigen. „Aber das Wort Gottes treibt die Kirche auch über sich selbst hinaus. Es öffnet sie ständig für die Mission gegenüber allen Menschen.“

„Wir leben zwar umgeben von so vielen Worten, aber wie viele davon sind leer!“, mahnte der Papst an.

„Manchmal hören wir sogar weise Worte, die jedoch keinen Einfluss auf unser endgültiges Schicksal haben. Das Wort Gottes hingegen entspricht unserem Durst nach Sinn, nach der Wahrheit über unser Leben. Es ist das einzige Wort, das immer neu ist: Es offenbart uns das Geheimnis Gottes, es ist unerschöpflich, es hört nie auf, seinen Reichtum zu schenken.“

Quelle und vollständiger Beitrag hier: https://de.catholicnewsagency.com/news/23235/papst-leo-die-kirche-ist-die-rechtmassige-heimat-der-heiligen-schrift

 

Kommentare

2 Kommentare

  1. Herr, dein Wort, die edle Gabe
    Nikolaus Ludwig von Zinzendorf schrieb für dieses Lied 113 Strophen – am Ende schafften es zwei ins Gesangbuch! Diese beiden sind aber „Gold wert“.

    Herr, dein Wort, die edle Gabe,
    diesen Schatz erhalte mir;
    denn ich zieh es aller Habe
    und dem größten Reichtum für.
    Wenn dein Wort nicht mehr soll gelten,
    worauf soll der Glaube ruhn?
    Mir ist’s nicht um tausend Welten,
    aber um dein Wort zu tun.
    Halleluja, Ja und Amen!
    Herr, du wollest auf mich sehn,
    dass ich mög in deinem Namen
    fest bei deinem Worte stehn.
    Lass mich eifrig sein beflissen,
    dir zu dienen früh und spat
    und zugleich zu deinen Füßen
    sitzen, wie Maria tat.

    Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf

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