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Papst Leo kehrt heute zur kirchlichen Überlieferung zurück und wäscht zwölf Priestern die Füße…
Jesus hat im Abendmahlssaal den Jüngern die Füße gewaschen – Ausgegrenzte mit Fußpflegebedarf hätte er in Jerusalem zweifellos auch finden können.

Am Gründonnerstag steht das Priestertum im Zentrum. Die rituelle Fußwaschung ist eines der eindrücklichsten liturgischen Momente der Christen, das Bild des vor den Mitbrüdern niederknienden Papstes ikonisch.

Mit gutem Grund vollzieht Leo XIV. das Ritual nicht unter dem Dach einer weltlichen Einrichtung, sondern in einer Kirche.

Damit korrigiert Papst Leo falsche Hoffnungen, indem er den Kreis bei der Fußwaschung auf Geistliche beschränkt. Die Osterbotschaft aus Rom lautet: Laien und Priester haben keine austauschbaren Rollen. 

Papst Leos Entscheidung ist katechetisch wertvoll: Der Unterschied zwischen einem biblisch fundierten christlichen Ritual und einer Geste leuchtet wieder auf. Denn die würdige Feier der Liturgie bedarf des Maßnehmens an Schrift und Tradition.

Quelle und weitere Infos hier: https://www.die-tagespost.de/kirche/vatikan-und-papst/das-comeback-der-tradition-art-273746

Kommentare

24 Kommentare

  1. Tja, Preussenopa und vielen anderen wird einfach nicht gefallen, dass es die KK immer noch gibt, obwohl doch Luther so dagegen polemisiert hat, auch wenn er vieles richtig erkannt hat .. und die KK auch von der Kritik dann vieles umgesetzt hat.

    Papst Leo ist ganz sicher kein Protz. Wie Pius XII versucht er kraft seines Amtes, etwas zu bewegen … und das ist sein Auftrag.
    Ich kann nur Hesemanns Bücher über Pius XII empfehlen, ich lese momentan: Der Papst und der Holocaust.
    Vieles wusste ich nicht und man lernt das auch nicht im Geschichtsunterricht auf dem Gymnasium.
    Immerhin war damals Bildung noch wichtig. Ich war auf dem Gymnasium 1973 – 1982.
    Die KK wird ja auch schon seit den 60er demontiert … viele wertvolle Zeugnisse, wie einfache Deutsche und auch damals Italiener, nachdem der “Duce“ Hitlers Hofschranze wurde, geholfen haben, ihr Leben riskiert haben … weiss man gar nicht.
    Auch dass viele angewidert waren, zB von der „Reichskristallnacht“ …

    Papst Pius XII. hat sicher, wie viele, auch falsche Entscheidungen getroffen, wie auch Benedikt XVI, von dem ich gehofft hätte, obwohl ich damals nichts vom Katholischen wissen wollte, er wäre lieber im Amt gestorben … wie auch Johannes Paul II., wie wir alle.
    Und???

    Ich habe die Leute satt, die immer und dagegen sind, wie viele meiner Kollegen auch, die meinen, mitreden zu können, aber niemals ein Evangelium gelesen haben, geschweige denn die Schöpfungsgeschichte.
    Die Schöpfungsgeschichte ist wahr, wahrer geht s gar nicht … wenn es auch rätselhaft bleiben mag, wieviel Zeit vergangen sein mag seither … und wer die nicht akzeptiert, wird niemals verstehen, was in der Welt los ist und warum.

    Ebenso die Errettung der Welt durch Christus Jesus.
    Speisung der Armen, Hospize, Brüderlichkeit, Verzicht, Hilfe zur Selbsthilfe usw … im hinduistischen Indien gibt es immer noch „Unberührbare“ und man geht einem Bedürftigen aus dem Weg, es könnte ja sein, man häuft schlechtes Karma an, indem man ihn seiner Strafe beraubt, die er aushalten muss, da er in einem früheren Leben Schlechtes getan hat …
    Genau das ist es, was viele heute auch wieder glauben. Karma, Wiedergeburt, Astrologie, Strafe uswusw…

    Ich habe Papst Leo beim Kreuzweg beobachtet, er hat das Kreuz, ohne Corpus, die 14 Stationen selbst getragen.
    Er ist ein Mann Gottes und ein Mann des Gebets.
    Und er ist ein guter irdischer Stellvertreter Christi, der keinesfalls das allgemeine Priestertum jedes einzelnen Gläubigen leugnet, im Gegenteil.
    JEDER ist verpflichtet, gemäss dem Evangelium zu leben, und die Gebote Christi zu akzeptieren und zu lernen, sie umzusetzen.

    Deswegen können mit zukünftig die Bunten Katholiken, die Priester, die Lebenspartner haben, egal ob männlich oder weiblich, diese Frauen, die gefühlige Gedichte über Ostergeschehen im eigenen Leben, die den Menschen hätscheln und tätscheln, schreiben, den Buckel herunterrutschen, Protestanten/Freikirchler, Astrologiehörige, die Menschen, in die Schubladen stecken, ach ja typisch Löwe, typisch Stier, Esoteriksüchtige und Buddhisten, „Engel“anbeter usw ebenso, ich diskutiere mit niemandem mehr.
    Ich habe dafür keine Nerven mehr.

    Achja, man kann sich ja jetzt „entsiegeln“ lassen.
    Das Kreuzzeichen macht einen ja lebensunfähig, sperrt den freien Geist des Menschen ein … hat mir eine alte Bekannte erklärt, nachdem sie mir aus ihren 2 früheren Leben berichtet hat, in denen sie fürchterlich misshandelt wurde …
    Niemand aus dieser Reinkarnationsgemeinschaft berichtete bisher, ein berüchtigter Massenmörder gewesen zu sein.
    Alles Opfer.

  2. Die Fusswaschung, schön. Allerdings wohl mehr ein Ritual als sonstwas. Solange die Römische Kirche nämlich ihre Reichtümer festhält, braucht der Papst auch niemandem die Füße waschen, denn das nennt sich dann „schein“heilig. Was würde bzw. wird wohl der HERR dazu sagen? Abscheulicher Götzendienst ist’s.

  3. Es ist ein Gewinn für die Kirche, dass Papst Leo XIV. zur liturgisch korrekten Form der Fußwaschung zurückkehrt.
    Papst Franziskus hatte ihren Sinn verdunkelt und sie genau besehen politisch missbraucht.

  4. Die Rückkehr zur ursprünglichen Fußwaschung weckt zwar Hoffnung auf eine vernünftigere Amtsführung, aber die Predigt spricht eine andere Sprache: https://de.catholicnewsagency.com/news/23893/papst-leo-in-der-welt-gerade-dort-wo-das-bose-wutet-liebt-jesus-endgultig.
    Was da alles zusammenphantasiert wird, wirkt eher verworren und gibt Anlass zu aufrichtiger Besorgnis. Allerdings ist das auch nicht überraschend, nach Ereignissen wie zur „Nostra Aetate“-Feier im letzten Jahr zum Beispiel.

    1. Wieso, die Predigt ist doch klar und deutlich:

      Z.B.
      „Leo erklärte die Art und Weise, wie Christus die Menschen liebt, nämlich „nicht unter der Voraussetzung, dass wir uns von seiner Barmherzigkeit reinigen lassen“, sondern er „liebt uns – und deshalb reinigt er uns, damit wir seiner Liebe entsprechen können“. Entsprechend gilt: „Sich vom Herrn bedienen zu lassen, ist also die Voraussetzung, um so dienen zu können, wie er es getan hat.“

      Man muss sich nur lieben lassen…

      Priester brauchen dieses Wissen ganz besonders.
      Sie vor allem sollen da hingehen, wo sonst niemand hingeht.

      Wie bigott sind wir oft selber!
      Danke, HERR, dass ich nicht bin wie jener…sagt der Pharisäer.

      Wie schwer ist es, zurückzustehen, anderen den Vortritt zu lassen…nicht, weil man es nicht könnte….sondern weil es das Richtige ist zu tun….weil Gott es will…

      Frohe und gesegnete Ostern allen!

      1. Da sind Sie mir absolut voraus – ich finde gerade diese Stelle keineswegs klar. So hat eben jeder seine – notwendigerweise mehr oder weniger teilweise beschränkte – Sichtweise. Aber wenn jeder seine beiträgt, kann letztlich, wie auch immer, jeder profitieren.
        Gleichfalls frohes Fest.

  5. Im Heiligen Land, in Israel, finden zu normalen Zeiten an
    Karfreitag auch Prozessionen statt. Wegen der andauernden
    Raketenanschläge und Alarm fällt das alles dieses Jahr aus.
    Auch die Juden, die jetzt Pessach feiern, was ja auch bekanntlich
    Jesus gefeiert hat, können nicht zum beten an die Kotel gehen.

    Hoffen wir, dass im nächsten Jahr alles wieder anderes ist und Chisten aus aller Welt können wieder nach Jerusalem kommen,
    um dort mit anderen Ostern und auch Pessach zu feiern.

  6. Was bin ich froh!
    Wenn ich auch öfters Papst Leo nicht verstehe…das habe ich verstanden.

    Ich war gestern in der Abendmahlmesse vor Ort…incl Fusswaschung von Laien, Frauen und Männern, Freiwillige, die sich vorab bereit erklären konnten, angekündigt mit dem ominösen Satz, von dem ich dachte, ich habe nicht richtig gehört: Jesus, mit seinen Jüngerinnen und Jüngern im Abendmahlsaal, wir Heutigen wären mithineingenommen….

    🤔😲

    Jüngerinnen und Jünger finde ich nicht in der Hl Schrift im „Abendmahlsaal“, nur die 12 Apostel.
    Man findet auch KEINE Frauen, nicht mal Seine geliebte Mutter.
    Das deutet auf die besondere Rolle der Männer hin, denke ich.

    Und wieder so viele Ministrantinnen!
    Obwohl der Diakon dabei war, und andere Männer, die AlibikommunionhelferIN.
    Diese habe ich gestern nicht umgehen können, beim Empfang.

    Allenthalben wird in der Psychologie mittlerweile erkannt, wie zurückgesetzt und unterfordert Jungens werden, und Männer über den Rand fallen.
    Aber Hauptsache Frauendiakonie und Priesterinnen…

    https://clv.de/Kostbarer-als-Korallen/255236

    Ich habe dieses Buch mit Gewinn gelesen, damals noch als Freikirchlerin….(Baptisten-brüdergemeindlich orientiert.)
    Die Einleitung von Wanda Sanseri ist beeindruckend.
    Leseprobe auch als PDF-Datei.

    Das Buch sollten liberale und synodale Katholiken/innen lesen😉.

    Heute musste ich daheim bleiben, obwohl ich die Karfreitagsliturgie besuchen wollte, weil kränklich.
    Und: unterbewusst: was wird möglicherweise heute für ein Unsinn mit hineingewoben werden, was tun sie IHM an…am Kreuz?

    Es ist arg.

    Wäre es nicht die Eucharistie…würde ich meine Kirchenbesuche wieder ganz einstellen…vor Ort.
    Ich verkrafte, je älter ich werde, desto weniger Unsinn. Und Verdrehung.
    Eine halbe Wahrheit ist eine ganze Lüge…

    Danke, Papst Leo❣️🙏

  7. Allerdings praktizierte Papst Franziskus auch die Fußwaschung an Gründonnerstag, allerdings an Strafgefangenen. Mir erschließt sich nicht, warum das etwas anderes sein soll als die Fußwaschung von Priestern…“Wer unter euch der Größte sein will, der sei euer aller Diener“, sagt Jesus. Als ob sich das nur auf Christen untereinander beziehen würde… das glaube ich nicht. Dienst am Nächsten kann ja nicht nur Dienst an Christen sein…
    hier: Quelle faz:
    Papst Franziskus hat am Gründonnerstag Straftätern die Füße gewaschen. Leo XIV. vollzieht die Geste, wie früher üblich, an Priestern. Ein Rückschritt?Papst Franziskus allerdings, der erste Papst vom amerikanischen Kontinent, brach, wie mit so vielen Traditionen, nicht mit dem Ritus an sich, aber damit, die Demutsgeste an Priestern zu vollziehen. Stattdessen ging er dafür zu Migranten und in Gefängnisse.

    1. Guten Tag,
      Christus hat seinen APOSTELN die Füße gewaschen – und hat sich nicht irgendwelche Leute von den Hecken und Zäunen geholt, auch keine Knastbrüder oder Migranten.
      Somit hält sich Papst Leo wieder an das Vorbild des HERRN.
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

        1. Guten Tag,
          eben gerade deshalb zeigt sich die Gnade Gottes in der menschlichen Schwachheit umso mächtiger, wie Paulus schreibt, dessen Vergangenheit ja alles andere als „astrein“ war.
          Christus sagte nicht ohne Grund zu seinen Aposteln:
          „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt..“
          Der HERR und sein Reich ist nicht das Ergebnis demokratischer Prozesse oder synodaler Versammlungen usw.
          Freundlichen Gruß
          Felizitas Küble

          1. Der HERR und sein Reich ist nicht das Ergebnis demokratischer Prozesse oder synodaler Versammlungen usw.

            So ist es!

            MfG

          2. Das ist wohl wahr.
            Nur wird es für den Herrn und sein Reich und den Glauben der Menschen vielleicht eher nebensächlich sein, wem der Papst die Füße wäscht und wem nicht.
            Für eine große Diskussion, ist dafür das Thema nicht zu gering?

      1. Ich glaube, Sie haben das Ganze nicht verstanden, Frau Küble! Meinen Sie wirklich, DAS sei das BESONDERE, das Ausschlaggebende, dass es die Apostel waren, denen der HERR die Füße gewaschen hat? Dann begründen Sie das bitte mal. Sie äußern sich hier so abfällig über „irgendwelche Leute von den Hecken und Zäunen, Knastbrüder oder Migranten“, dabei waren es GERADE SOLCHE, denen sich der HERR zuwandte…Nein, Sie haben es nicht verstanden!

        1. Guten Tag,
          es gilt beim Gründonnerstag-Ritual das Vorbild des HERRN beim letzten Abendmahl – und ansonsten habe ich rein gar nichts gegen „Zaungäste“.
          Ich habe fünf Wochen lang einen Obdachlosen kostenlos bei mir untergebracht – gerne nachmachen, Taten sind wichtiger als Worte.
          Freundlichen Gruß
          Felizitas Küble

          1. Den Begriff „Zaungäste“ in diesem Zusammenhang verstehe ich nicht.
            Aber was ich verstehe: Papst Franziskus, von dem Sie ja nun bekanntermaßen gar nichts halten, GENAU DER Franziskus hatte es verstanden. Er war sicht nicht zu fein dafür, sich denen -auch mit der Fußwaschung- zuzuwenden, vor denen alle anderen „die Nase rümpfen“. Er war m.E. nach Menschengedenken ein richtiger Diener Gottes. Alle anderen waren und sind nur stolz auf ihre gold- und scharlachroten Kutten und das andere Brimborium. Ihre Selbstdarstellung. Nein, Christus war kein Mann von Glanz und Gloria, und auch Petrus -wie sie behaupten, ihr aller Vorgänger- war es nicht.
            Niemals war und ist DIESE römisch-katholische Kirche „des Protzes“ , eine Kirche rein „des Rituals“, die Kirche Jesu Christi.

          2. Guten Tag,
            zunächst mal stimmt es nicht, daß ich von Papst Franziskus „gar nichts“ halte – immerhin habe ich zu seinen Amtszeiten dutzende seiner Erklärungen veröffentlicht, die ich durchaus gut fand, nicht nur gegen Abtreibung und Gender, auch sonst etliches zu kirchlichen Fragen.
            Gleichwohl gefällt mir Leo besser – sowohl menschlich wie theologisch – und erst recht Benedikt.
            Ein öffentliches Spektakel mit der „ganz anderen“ Fußwaschung veranstalten mögen Sie für Bescheidenheit halten, ich für Extravaganz auf Kosten der kirchlichen Tradition und des biblischen Zeugnisses.
            Zum xten Mal (sie legen doch sonst laut eigenen Angaben soo großen Wert auf die Bibel):
            Christus hat nicht irgendwem, sondern allein seinen Aposteln die Füße gewaschen.
            An diesem Vorbild sollte das kirchliche Ritual sich orientierten.
            Leo hält sich daran.
            Freundlichen Gruß und Ende der Durchsage (das Thema hat sich ausreichend im Kreise gedreht)
            Felizitas Küble

  8. DAS ist ein „Statement“ des Papstes! Sagt mehr als 1000 Worte. Die Worte über die Selbstzerstörung der Kirchensteuer-Kirchen sagt mal wieder Peter Hahne — unbedingt verbreiten….
    https://youtu.be/s0gLWasJaFU?is=L8-rDBlJkIHQQL-7

    Und hier Klartext (auch die Kirchen) mit insges. 3,1 Mio Klicks auf mehreren Kanälen innerhalb 3 Tagen. Wer erreicht noch als Christ und Konservativer so viele Leute alles Schichten??!!
    https://www.youtube.com/watch?v=e5OJZma3Iho

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