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Papst Leo XIV. nahm am 28. November 2025 im Rahmen seiner Türkeireise in der Kirche St. Georg in Istanbul, am Sitz des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel, an der orthodoxen Meßliturgie teil und hielt eine Ansprache.

In diesem Land wurde vor 1700 Jahren das Konzil von Nicäa abgehalten, in dem die Gottheit Christi bekräftigt wurde: „Gott von Gott, Licht vom Lichte, wahrer GOTT vom wahren GOTT“.

Dieses Credo verbinde alle Christgläubigen „zu einer echten Gemeinschaft und ermöglicht es uns, uns als Brüder und Schwestern anzuerkennen”.

Auch der orthodoxe Patriarch Bartholomäus betonte in seiner Ansprache, dass „die Einheit der Christen kein Luxus“ sei, sondern das höchste Gebet Christi: ‚Alle sollen eins sein‘.  – Dies sei auch die wesentliche Voraussetzung für eine glaubwürdige Mission der Kirche.

In ihren Reden bekräftigten beide Kirchenoberhäupter die zentrale Bedeutung der  Internationalen Kommission für den theologischen Dialog zwischen der orthodoxen Kirche und der katholischen Kirche, wobei nicht alle orthodoxen Teilkirchen beteiligt sind (das Patriarchat von Moskau nicht).

Nach der Eucharistiefeier im byzantinischen Ritus traten Papst Leo und Patriarch Bartholomäus auf den Balkon des Patriarchalpalasts und spendeten gemeinsam den versammelten Gläubigen den Segen.

Quelle: Fidesdienst

Kommentare

5 Antworten

    1. Die Wahrheit, die Sie zu kennen glauben. Falls Sie mit Macht die hierarchische Struktur der katholischen und orthodoxen Kirche meinen: ohne die gäbe es nach Ansicht maßgeblicher Historiker die Kirche nicht mehr. Das bekommt zusehends auch die evangelische Kirche zu spüren.

      1. Um ernsthaft nach Erkenntnis der Wahrheit (Wirklichkeit) zu streben, sollte man das gesamte jeweilige Umfeld, alle Hintergründe, Zusammenhänge und Auswirkungen berücksichtigen und darf relevante Perspektiven und Aspekte nicht außer acht lassen.

        Als BEISPIEL dafür kann Vishal Mangalwadis Werk „Das Buch der Mitte“ und seine Erklärung der Entstehung der analytischen Naturwissenschaft auf biblisch-christlichem Boden dienen:

        „Intuition, Logik, Beobachtung, Experimente, Information, Techniken, Spekulation und das Studium zuverlässig belegter Texte – all das gab es bereits vor dem 16. Jahrhundert. Doch diese Faktoren alle bilden noch keine tragfähige Wissenschaft.

        Wenn man darauf beharrt, die Entdeckungen der Antike bewiesen, dass die Wissenschaft v o r der Bibel existiert habe, muss man auch einräumen, dass Kulturen, die keinen Bezug zur Bibel hatten, diese löblichen Anfänge unterdrückten und abtöteten.

        Nur in Europa konnten sich die Astrologie zur Astronomie, die Alchemie zur Chemie und die Mathematik zur Sprache der Wissenschaft entwickeln – und das auch erst im 16. und 17. Jahrhundert, als die westliche Christenheit Gottes Anweisung [unmittelbar nach der Schöpfung] wörtlich zu nehmen begann.“

        Mangalwadi erwähnt in seinem Buch auch den Mathematiker und Philosophen Alfred North Whitehead: „Whitehead erklärte nämlich, die westliche Wissenschaft habe ihre Wurzeln in der Bibel und der Kosmos sei ein Produkt „der verständlichen Rationalität eines persönlichen Wesens [Gott].“

        Daraus ergab sich, dass persönliche Wesen – die Menschen – in der Lage sind, den Kosmos zu verstehen. Whitehead führte aus: „Ich meine damit die unüberwindliche Überzeugung, dass jede einzelne Erscheinung auf sehr eindeutige Weise mit der vorangegangenen in Beziehung gebracht werden kann und allgemeine Prinzipien widerspiegelt.

        Ohne diese Überzeugung wären die unglaublichen Bemühungen der Wissenschaftler hoffnungslos. …. Sie muss von dem mittelalterlichen Glauben an die Rationalität Gottes kommen, konzipiert wie mit Jehovas persönlicher Energie.

        Whitehead kam zu dem Schluss, dass [z.B.] China die Wissenschaft deshalb nicht weiterentwickeln konnte, weil es über weite Strecken seiner Geschichte keinen Glauben an einen allmächtigen Schöpfer hatte.“

      2. Nein, nein…. Luther („Ein feste Burg ist unser Gott“):
        Mit unsrer Macht ist nichts getan,
        wir sind gar bald verloren;
        es streit‘ für uns der rechte Mann,
        den Gott hat selbst erkoren.
        Fragst du, wer der ist?
        Er heißt Jesus Christ,
        der Herr Zebaoth,
        und ist kein andrer Gott,
        das Feld muss er behalten.
        Nur die Macht Gottes sorgt dafür, dass Kirche erhalten bleibt! Und sollte sie tatsächlich zugrunde gehen, dann deswegen, weil man Gott die Macht entreißt – oder es versucht.

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