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Papst Leo XIV. hat als Bischof der Diözese Rom die Priester eindringlich davor gewarnt, Predigten für den Gottesdienst von Anwendungen Künstlicher Intelligenz schreiben zu lassen. Dies betonte das Kirchenoberhaupt bei einem Treffen mit mehreren hundert Geistlichen.

Die Äußerungen fielen hinter verschlossenen Türen. Italienische Medien berichteten im Anschluß unter Berufung auf Teilnehmer über die Worte des Papstes.

Den Berichten zufolge zog Leo XIV. einen Vergleich aus dem Sport, um die Gefahren eines übermäßigen KI-Gebrauchs zu verdeutlichen. „Alle Muskeln sterben ab, wenn wir sie nicht mehr nutzen, und deshalb muß auch das Gehirn benutzt werden, damit wir unsere Intelligenz nicht verlieren“, habe er gesagt. 

„Eine echte Predigt schreiben bedeutet, den Glauben mit anderen zu teilen….Die Leute wollen deinen Glauben wahrnehmen, deine Erfahrung, Christus und seine Botschaft erlebt und geliebt zu haben. Das ist etwas, was wir jeden Tag pflegen müssen“, so der Pontifex weiter.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2026/papst-leo-xiv-verbietet-ki-predigten-in-rom/

Kommentare

10 Kommentare

  1. Wenn der Papst hinter verschlossenen Türen „eindringlich davor warnt“ heißt das, dass sich die Priester dieser Lösung bereits fleissig bedienen. Ob die Warnung irgendeine Wirkung haben wird, darf bezweifelt werden. Es gilt als Schick, ChatGPT und KI anzuwenden, da hat die Werbe-Gehirnwäsche volle Wirkung gezeitigt.

    In einer Art Flucht nach vorne – man müsste sich ja eigentlich dafür schämen – preist man mittels KI erstellte Predigten als zeitsparende, moderne Seelsorge. Mit dem Argument „aber es hat doch auch Vorteile“ oder „es hilft Alten, Kranken, Kindern“ oder „wir haben halt kein Personal, und ist es nicht besser, das Roboter machen zu lassen?“ kriegt die KI-Industrie problemlos den Fuß in die Tür. Auch bei uns brüsten sich manche Priester ja geradezu, mit KI-Anwendungen vertraut zu sein. Man hat manchmal den Eindruck, sie werden dafür bezahlt.

    Es gehören immer zwei dazu: die Anbieter und die Anwender. Letztere sind selbst schuld, wenn sie den Versprechungen, bei denen es sich nicht selten um blanke Lügen handeln dürfte, auf den Leim gehen.

    Einigen Einblick in die wahren Verhältnisse, die uns die KI beschert, gibt die heutige „Kontrafunk aktuell“-Sendung (23. Februar 2026). Dort kommt ein Experte zu Wort, der mit KI gutes Geld verdient. Auch er muss die mit der Technologie verbundenen Schattenseiten einräumen – wobei sich die Frage stellt wie jemand solche Geschäfte, rein weil sie Geld versprechen, mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Vielleicht mit: „wenn ich’s nicht mache, machen’s andere“ oder „jetzt ist es halt da, also arrangieren wir uns besser damit“ oder „schließlich habe ich eine Familie zu ernähren, also ergreife ich jede Planke, die Geld verspricht“. So kann man auch das Böse heiligen.
    Hier der Link auf YT (ab Min. 29:29): https://www.youtube.com/watch?v=hd33VtC_IiM

    Und wie in der Elektromobilität und der „Energiewende“ gilt Kritik ja auch hier gemeinhin als rückständig – vor nichts scheint der „moderne“ Mensch mehr Angst zu haben.

    1. Hintergrund der aktuellen Debatte

      Nachdem Papst Franziskus das Thema KI bereits in seiner Botschaft zum Weltfriedenstag 2024 auf die globale Agenda setzte, hat sein Nachfolger Leo XIV. im Februar 2026 spezifische Richtlinien für den Klerus erlassen, um die Integrität der Verkündigung zu schützen.

      https://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/Botschaften/2024-Botschaft-zum-Weltfriedenstag.pdf

      So neu ist die Debatte nicht.

      MfG

          1. Dann wenden Sie sich bitteschön an den Papst oder die Nachrichtenquelle. Die Aussage „hinter verschlossenen Türen“ ist offensichtlich Fakt und stammt aus der Meldung, nicht von mir.

  2. KI ist Fluch und Segen zugleich.
    So traurig es ist, aber KI-Roberter in Altenheimen und Gastronomie helfen jetzt schon wegen fehlenden Mitarbeitern.

    Priester sollten immer eine persönliche Predigt halten. Mit ihren Worten.
    Sonst rutscht alles in eine Art von Anonymität ab. Der Gläubige und Priester fragt dann bei seelsorgerischen Fragen die KI.
    Was ja leider schon häufig der Fall ist.

  3. Eine wirklich gute, SEHR NOTWENDIGE Entscheidung !
    Wir werden uns über die Auswirkungen beim überall einsetzenden Gebrauch von KI noch wundern ! DER GEIST IST AUS DER FLASCHE … , menschliche Verantwortung gerät ins AUS …
    Glaubensvermittlung per KI ? GLAUBE ADE !
    Papst Leo XIV. hat das erkannt.

  4. Wissen plus Wahrheit gleich Weisheit für Montag, 23. Februar 2026

    Ruft laut, rühmt und sprecht: HERR, hilf deinem Volk!
    Jeremia 31,7

    Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat sich seines Volkes angenommen und ihm Erlösung verschafft.
    Lukas 1,68
    ———————–
    Alles was zu Christus lenkt bringt den Heiligen Geist und das Lebendige – das Leben.
    ———————–
    Es gibt also zwei Götter:
    Gott für Israel
    und:
    Jesus Christus für alle Menschen der Welt.
    Jesus Christus spricht: Wer mich sieht, der sieht den Vater. Also eine Einheit.
    Wer oder was begeht das Werk des Bösen und spaltet?
    Wir sollen, laut Christi, die Werke des Bösen behindern, verhindern und wo möglich vernichten.

    Dieser Text des Lukas 1,68 ist also entweder versehentlich durch Übersetzungsfehler entstanden oder vorsätzlich mit Hilfe der sogenannten Sprachanpassungen.

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