Rund 15.000 Menschen haben am Sonntag in Paris gegen die geplante Legalisierung der Euthanasie demonstriert. Der „Marche pour la Vie“ (Marsch für das Leben) fand wenige Tage vor einer entscheidenden Senatsdebatte statt und richtete sich gegen das geplante Sterbehilfe-Gesetz von Präsident Macron.
Auf Transparenten standen Parolen wie „Die Würde, nicht der Tod!“ und „Pflegen, nicht töten!“. Macron hatte die Legalisierung der Beihilfe zum Selbstmord als „Akt der Brüderlichkeit“ verteidigt. 
Die Nationalversammlung verabschiedete im Mai 2025 einen entsprechenden Gesetzentwurf mit 305 gegen 199 Stimmen, während ein separates Gesetz zur Stärkung der Palliativmedizin nahezu einstimmig angenommen wurde.
Nun ist der Senat zuständig, der von konservativen und Mitte-Kräften dominiert wird. Dort zeichneten sich erhebliche Vorbehalte ab. In der zuständigen Kommission wurde darüber diskutiert, das vorgesehene „Recht auf Sterbehilfe“ stark einzuschränken.
Am vergangenen Donnerstag äußerten sich die französischen katholischen Bischöfe erneut deutlich gegen die geplante Legalisierung der Euthanasie:
„Sich auf ein Gesetz der Brüderlichkeit zu berufen, wenn es um das Töten geht, die Möglichkeit der Verabreichung einer tödlichen Substanz zu schaffen oder eine Pflegeperson dazu anzustiften, dies gegen ihr Gewissen zu tun, ist eine Lüge.“
Quelle und weitere Infos hier: https://de.catholicnewsagency.com/news/22971/15000-menschen-nehmen-in-paris-an-marsch-fur-das-leben-teil





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