Vor den blanken Fenstern glühen
Blumen farbig in den Töpfen,
Hinterm Fenster dämmrig blühen
Mädchen mit gewundenen Zöpfen.
Überm Kirchdach schießen Schwalben
Schnell wie Blitze hin geschwungen,
Glocken rufen allenthalben,
Abend hat den Tag bezwungen.
Eh wir nun zu Bette gehen,
Mit dem Traum den Tag vertauschen,
Laß uns noch am Fenster stehen
Und dem großen Frieden lauschen.
Hermann Hesse
Titelbild: Prior Michael Gebhart





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8 Kommentare
Mir gefällt das Gedicht von Hermann Hesse, denn es mündet in den schönen großen Abendfrieden, den alle , Christen und Nichtchristen, genießen dürfen.
Fenster – Blumen – Mädchen – Kirchdach- Schwalben -Glocken – Fenster- großer Friede……für mich ist das atmsphärisch einladend und stimmig.
Freundliche Grüße
„Dämmrig blühende Mädchen mit gewundenen Zöpfen“ – oh weh!
Was soll Hesses sentimentaler Pantheismus im Christlichen Forum?
In Erinnerung ist spontan wohl zumindest durch die „Generation von 1968“ die Bedeutung von Indien für HERMANN HESSE: dabei fällt im Augenblick wohl, aus Indien, Usha Vance auf, wenn auch vielleicht die Hochzeitsreise der Prinzessin Kira – Kirillowna Romanowa – von Preussen, begraben in der Burg Hohenzollern, nach Indien nicht in Erinnerung ist. Wir argumentieren hier aber fußend auf unserer Publikation: Thomas Posch (Wien) und Siegfried Posch (Graz), „Hegels Religionsphilosophie-Vorlesung von 1824 nach der Mitschrift von Heinrich Wilhelm Dove: ‚Einleitung‘ und ‚Begriff der Religion'“, Seiten 17-61 in: „Jahrbuch für Hegelforschung hrsg. von Helmut Schneider“, „1. Auflage 2017“ {ISSN 0946-9559, ISBN-13: 978-3-89665-718-3). Wer sich mit der Philosophie der Religion von Hegel auseinanderzusetzen versuchte, konnte die entscheidende Bedeutung, für Hegel, von Indien für den Begriff der Religion wohl ohne Schwierigkeit wahrnehmen. Für den Unterricht des Kindes schon ist aber zur SINTFLUT in der Schrift das „Kapitel 9“ des „Buches Genesis“ , https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/gen9.html , von Bedeutung. {1) Wird nicht die SINTFLUT überhaupt bereits das Kind FRAGEN zur „Klimareligion“ stellen lassen? {2) Kann man abstreiten, daß der REGENBOGEN in diesem „Kapitel“ zu der augenblicklichen Verwendung der REGENBOGENFARBEN in einen Zusammenhang tritt, „Verse 18 – 28“? {3) Die Adressaten der „Verse 8 – 17“, Noach, Sem, Cham und Japhet lassen deren vier Frauen in den Hintergrund treten: hat aber nicht der Text durch die vier Frauen die Auslegung, daß mit den REGENBOGENFARBEN auch die Iris der Menschen und von Tieren gemeint ist – also ab dem „14. Jahrhundert“ ein Bezug zur VISIO BEATIFICA sichtbar wird? {4) In der von uns transkribierten ‚Einleitung‘ ist übrigens der SONNTAG von besonderer Bedeutung, tangiert das nicht die so überragende Bedeutung des SABBATS von Mrs. Erika Kirk? Der „11. Oktober“ weckt die Assoziation wach, daß wir den „11. September“ zum Jahr „1840“ als Kalendertag des französischen M ä r t y r e r s J e a n – G a b r i e l P e r b o y r e begingen, sauf erreur, französisch, wenn ich mich nicht irre Dr. phil. Siegfried Paul Posch Sonne
Hinzufügung: Bedeutung hat wohl, daß der orthodoxen Hochzeit der Braut, der russischen Prinzessin von Preußen, Kira Kirillowna Romanowa Hohenzollern, „1938“, https://de.findagrave.com/memorial/15846620/kira_kirillovna-hohenzollern , die Hochzeit in den Niederlanden folgte – die FRAGE, aus welchem GRUND, stellten wir implizit schon. Den „11. Oktober“ begehen wir als Kalendertag von G e r m a n u s von A u x e r r e Dr. phil. Siegfried Paul Posch
Korrektur: Lk. 17,21
Die Evangelische Pfarrgemeinde A. B. {„Augsburgischen Bekenntnisses“) Schladming in Steiermark hat am heutigen „10. Oktober 2025“ als „Monatsspruch“ JESU WORTE, Jesu Antwort, die Jesus den Pharisäern gibt, beim Weihnachtsevangelisten und Arzt – „Lk. 12,17“: „das Reich Gottes ist mitten unter euch“. Aus Tel Aviv und auf der anderen Konfliktseite konnte man vielleicht innerhalb der vergangenen halben Stunde in Medien Friedens-Freudekundgebungen sehen. Sie erinnerten mich aber an den österreichischen „10. Oktober 1921“ und an ein Mundartgedicht mit dem Titel „Christmette 1920“. Die Fotomontage https://www.amfest.com/ für das viertägige Amerika-Fest jedoch nun: erinnert sie nicht an die vier Tage der Jungfrauschaft der Tochter Jiphtachs? Für diese Fotomontage scheint zuletzt in hinreichendem Maß erfüllt, daß die Schwierigkeit behoben ist, der Vorwurf nicht mehr Platz greifen kann, die Braut des M ä r t y r e r s C h a r l e s J a m e s K i r k , Mrs. Erika Kirk, dränge sich mit einer ihr nicht gelingenden Trauer in einen Vordergrund. Ganz und gar nicht erinnerte mich die Fotomontage für die Kinder von Mrs. Erika Kirk an das österreichische und deutsche „Fest der Kinder“ im Lied. Aber nicht einmal im TRAUM – WAS bedeutet das? – scheint es uns möglich, jetzt hier irgendwo für das Kommen des Messias eine Erwartung zu entdecken Dr. phil. Siegfried Paul Posch
Der Gast im Grafenschloss
am Landgraben
Ist es auch nicht Nabel der Welt,
kriegt man jedoch für wenig Geld
ein Bett im Grafenschloss nicht nur,
vieles, was bietet die Natur,
weite Wiesen, alte Bäume,
Ruhe für die sanften Träume,
Blumen an jedem Wegesrand,
dazu vom Obst ’nen edlen Brand.
Hörst morgens du ein Mäh-mäh-mäh,
tut es den Ohren gar nicht weh,
sind es die Schafe auf der Wiese,
zum Landleben gehören diese.
Kann man Pferde und Büffel sehen,
mit Glück ein Reh vorübergehen,
über dem Park ’ne Weihe zieht,
ein Storch fast in den Schornstein sieht.
Sonne im Abendrot sich neigt,
der Mond am Firmament sich zeigt,
umschwirrt so manche Fledermaus
das alte ehrwürdige Haus.
Nach Liebe eine Fähe bellt,
Herr Fuchs bestimmt sich bald einstellt,
der Linden Duft die Nacht durchweht,
der Gast entspannt zu Bette geht.
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