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Poggenburg erhält einstimmige Abmahnung vom AfD-Bundesvorstand wg. seiner Rede

Die AfD hat den Landesvorsitzenden von Sachsen-Anhalt, André Poggenburg, wegen seiner Rede am Politischen Aschermittwoch abgemahnt. Der Beschluß des Bundesvorstands sei einstimmig gefallen, teilte die Partei am Freitag mit.

Laut Satzung könne der Vorstand eine Abmahnung aussprechen, wenn ein Mitglied gegen die Satzung oder Grundsätze der Partei verstoße. Im Wiederholungsfalle könne das Beanstandete auch weitere Ordnungsmaßnahmen nach sich ziehen.

Poggenburg hatte in seiner Rede am Politischen Aschermittwoch der AfD Türken unter anderem als „Kameltreiber“ und „Kümmelhändlern“ beleidigt. Die Türkische Gemeinde zeigte ihn deshalb wegen Volksverhetzung an.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/afd-mahnt-poggenburg-ab/

Kommentare

9 Antworten

  1. Das ist eine reine Feigenblattaktion. Konsequenzen hat das nicht. Gauland zeigte sich ohnehin wieder mal wohlwollend gegen derartige Hetze.

    1. Ach, Herr Merl – wie kann die AfD es Ihnen nun rechtmachen?
      Distanziert sie sich von den Worten Poggenburgs, ist es eine „Feigenblattaktion“. Distanziert sie sich nicht, sagen Sie vermutlich: Das war ja klar – bei der „braunen Soße“.
      Fazit: die AfD kann machen, was Sie will, Sie werden es negativ. auslegen.

      Ich gebe Ihnen einen Tipp: die AfD ist keine Religionsgemeinschaft, sondern eine politische Partei. Man muss diese Abmahnung so stehenlassen, wie sie gekommen ist. Punkt – das wäre politische Kultur. Es ist irrelevant, ob das nun strategisch motiviert war oder nicht – wir können das nicht pauschal sagen, aber es ist ein Faktum, mit dem die AfD sich selbst ja auch öffentlich bindet.

  2. Es ist eben so, wenn zwei dasselbe sagen, ist es doch nicht dasselbe.
    Selbst am Aschermittwoch wird mit zweierlei Maß gemessen! Da sorgt Herr Maas schon dafür!

      1. @ Claus Stephan Merl:
        An dieser Aschermittwochsrede von Herrn Poggenburg kann man sich bis zum Exzess abarbeiten. Dabei kann man die wirklichen Probleme in unserem Land und in der Welt elegant ausblenden. Hauptsache, wir sind alle als Christen politisch korrekt.

        Wenn sich nur die anderen auch daran halten würden. Jetzt wurde richterlich festgestellt, dass Frau Weidel als „Nazi-Schlampe“ bezeichnet werden darf, dann ist es wohl richtig.

        Als Hass kann dies nicht bezeichnet werden? „Nazi-Schlampe“ ist okay, weil Satire. In der NDR-Sendung „extra3“ durfte AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel als „Nazi-Schlampe“ bezeichnet werden. Weil es satirisch gemeint war, urteilt das Hamburger Landgericht.

        * Dies wurde rasch vergessen. Zweierlei Maß eben.

        [http://www.tagesspiegel.de/medien/alice-weidel-verliert-gegen-extra3-vor-gericht-nazi-schlampe-ist-okay-weil-satire/19816018.html]

  3. Man kann sich als Partei, die ernst genommen werden will, kein Beispiel an Claudia Roth mit ihrer Fäkalsprache nehmen, so tief wie die Grünen ist noch niemand verbal gefallen, oder anderen Politikern aus dem Altparteien mit ihrer Vulgär- und Pöbelsprache, die immer wieder ihre Verachtung gegenüber dem Volk ausdrücken. Poggenburg hat das zwar nicht getan, aber nicht bedacht, dass die Medienhyänen alles versuchen werden, die AFD zu bekämpfen, ihre Worte inhaltlich zu verdrehen, da ihr Futtertrog bedroht ist.
    Wenn zwei das selbe tun, ist es nicht dasselbe. Es wäre gut gewesen, hätte Poggenburg mal einen Gedanken daran verschwendet, in welcher niederträchtigen medialen Kriegsarena Alice Weidel stets trotz aller Beleidigungen bestehen muss, um die Inhalte der AFD zu den Bürgern zu bringen und so mancher von uns hätte nicht die starken Nerven, bei all den Provokationen einer Slomka oder Maischberger, ruhig zu bleiben. Dies ist aber notwendig, denen keine Angriffsfläche zu bieten, denn das wäre das gefundene Fressen, um die AFD vor den Wählern schlecht zu machen.
    Er sollte auch an die Kollegen denken, die in den Kampfarenen der ÖR bestehen müssen. Von daher sollte er es nicht so tragisch nehmen, aber bedenken, dass er der nächste sein könnte, der in dem medialen Löwenkäfig zerfleischt wird und dass verbale Überlegenheit auch ein Mittel ist, inhaltlich die Anliegen der AFD zu den Bürgern zu bringen.

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