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Pfarrer James Yaro, Apostolischer Vikar von Wukari, hat gestern (12. Februar) in Jalingo, der Hauptstadt des nigerianischen Bundesstaates Taraba, einen Protestmarsch katholischer Priester angeführt.

Die Teilnehmer forderten ein sofortiges Eingreifen der Regierung, um die Welle von Morden, Entführungen und Zerstörungen zu stoppen, von der christliche Landgemeinden betroffen sind, insbesondere die Tiv-Bevölkerung im Süden von Taraba, wo laut Pater Yaro „ein Völkermord an den Christen“ stattfindet.

Die Angriffe werden von meist muslimischen Fulani-Milizen verübt, die meist nachts zuschlagen, jeden töten, der ihnen in die Quere kommt, Häuser und Kirchen plündern und in Brand stecken.

Auf diese Weise, so Pfarrer Yaro, „ist es den Fulani-Milizen gelungen, die Kontrolle über die Bauernhöfe christlicher Familien zu übernehmen, und nun haben sie begonnen, die landwirtschaftlichen Erzeugnisse der vertriebenen Gemeinschaften zu ernten und an ihre Tiere zu verfüttern“.

„Außerdem haben sie unzählige Gräueltaten begangen, darunter Vergewaltigungen, und manchmal blockieren sie Straßen und töten harmlose Bauern“, berichtet der Apostolische Vikar.

Pfarrer Yaro fordert, „dass dringend eine angemessene Anzahl von Sicherheitskräften mobilisiert und im Landesinneren eingesetzt wird, wo dieses Gemetzel unaufhörlich weitergeht“.

„Die Regierung muss sich auf allen Ebenen dafür einsetzen, die Sicherheit zu gewährleisten und die Komplizen und Täter dieser grausamen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor Gericht zu stellen, unabhängig von ihrer ethnischen, politischen und religiösen Zugehörigkeit“.

Der Apostolische Vikar von Wukari geht auch auf die schwierige Lage der Binnenflüchtlinge ein, die „ein sofortiges Eingreifen der Regierung, der humanitären Organisationen und der Menschen guten Willens erfordert“.

Quelle: Fidesdienst

Kommentare

2 Kommentare

  1. „Der Atheismus konnte eine einfache Frage nicht beantworten: Was ist der Sinn und Zweck des Lebens?“

    Die ehemalie Muslima und spätere Atheistin Ayaan Hirsi Ali ist vor einiger Zeit überzeugte Christin geworden.

    Das Christentum
    https://www.livenet.ch/themen/people/37899_ayaan_hirsi_ali_findet_antwort_im_christlichen_glauben

    Sie ist eines der bekanntesten Gesichter einer internationalen Kritik am Islam: Ayaan Hirsi Ali. Jetzt hat sich die niederländisch-US-amerikanische Frauenrechtlerin zum Christentum bekannt.

    https://de.search.yahoo.com/yhs/search?hspart=trp&hsimp=yhs-005&type=Y149_F163_202167_081020&p=aylaan+hirsi++ali+christin
    Aylaan Hirsi Ali Christin

    „«Ayaan» heisst Glück auf Somali. Doch das ist es nicht, was man in der Regel zuerst mit Ayaan Hirsi Ali (54) assoziiert. Die streitbare Frauenrechtlerin und Islamkritikerin stammt aus Mogadischu.

    Sie wuchs zwar in einem eher liberal geprägten Elternhaus auf – ihr Vater war Akademiker und politisch stark engagiert –, wurde aber trotzdem als kleines Mädchen zwangsbeschnitten und sollte als junge Frau gegen ihren Willen verheiratet werden.

    Zunächst war sie sogar Mitglied der islamistischen Muslimbruderschaft, doch seit ihrer Flucht in die Niederlande und der späteren Ausreise in die USA wurde sie zu einer der profiliertesten Islamkritikerinnen weltweit.

    Kritik am Islam

    Hirsi Ali kritisierte den Islam immer wieder als rückständig und repressiv. Ihre eigene Geschichte half ihr dabei, als glaubwürdige Zeugin gegen Unterdrückung und Verstümmelung von Frauen zu kämpfen.

    Schon vor 20 Jahren hielt sie fest: «Schluss mit dem Wegsehen im Namen eines Multikulturalismus, wenn dabei die Werte der Demokratie unter die Räder kommen. Das hat mit Respekt vor anderen Kulturen nichts zu tun.» Zusammen mit dem Regisseur Theo van Gogh drehte sie dazu einen dokumentarischen Kurzfilm, «Submission» (Unterordnung).

    Kurz darauf wurde van Gogh von einem muslimischen Extremisten ermordet, der an seiner Leiche einen Drohbrief an Hirsi Ali zurückliess. Sie bekam Polizeischutz.

    Regelmässig geriet sie in den folgenden Jahren mit ihren Forderungen, aber auch mit provozierenden Äusserungen in die Schlagzeilen. Hirsi Ali unterstrich dabei immer wieder ihren Atheismus, der für sie ein Ausweg aus einem angstgetriebenen Islam war – in ihrer Argumentation setzte sie dabei auch gemässigte Muslime mit radikalen Islamisten gleich.

    Grundlage ihres Denkens war unter anderem ein fast 100 Jahre alter Vortrag des Religionskritikers Bertrand Russell, «Warum ich kein Christ bin».
    Bekenntnis zum christlichen Glauben

    Daran knüpft sie nun an und schreibt in einem Artikel: «Warum ich nun Christin bin». Hirsi Ali unterstreicht, dass der Atheismus die Welt nicht für die kommenden gesellschaftlichen Auseinandersetzungen ausrüsten könne.

    Sie begründet ihre Hinwendung zum Glauben unter anderem mit der Bedrohung der westlichen Zivilisation aus drei Richtungen: «dem Wiederaufleben des Autoritarismus und Expansionismus der Grossmächte durch die Kommunistische Partei Chinas und Wladimir Putins Russland, den Aufstieg des globalen Islamismus, der eine grosse Bevölkerung gegen den Westen zu mobilisieren droht, und die virale Verbreitung der Ideologie des Westens, die die Moralvorstellungen der nächsten Generation auffrisst».

    Auf der Suche nach einer Lösung entdeckt sie: «Wir können diese gewaltigen Mächte nicht abwehren, wenn wir nicht die Frage beantworten können: Was ist es, das uns eint? Die Antwort ‘Gott ist tot!’ scheint nicht auszureichen. Ebenso unzureichend ist der Versuch, in der ‘auf Regeln basierenden liberalen internationalen Ordnung’ Trost zu finden. Die einzige glaubwürdige Antwort liegt meiner Meinung nach in unserem Wunsch, das Erbe der jüdisch-christlichen Tradition zu bewahren.»
    «Leben ohne spirituellen Trost unerträglich»

    Ist das Bekenntnis von Ayaan Hirsi Ali zum Christentum nun ein rein politisches? Nein, in ihrem Artikel stellt sie klar: «Ich wäre jedoch nicht ehrlich, wenn ich meine Hinwendung zum Christentum allein auf die Erkenntnis zurückführen würde, dass der Atheismus eine zu schwache und spaltende Lehre ist, um uns gegen unsere bedrohlichen Feinde zu stärken. Ich habe mich auch deshalb dem Christentum zugewandt, weil ich das Leben ohne spirituellen Trost letztlich als unerträglich, ja fast als selbstzerstörerisch empfand. Der Atheismus konnte eine einfache Frage nicht beantworten: Was ist der Sinn und Zweck des Lebens?»

    Die Aktivistin betrachtet sich daher «nicht mehr als abtrünnige Muslima, sondern als abgefallene Atheistin». «Natürlich muss ich noch sehr viel über das Christentum lernen. In der Kirche entdecke ich jeden Sonntag ein wenig mehr. Aber ich habe auf meiner eigenen langen Reise durch eine Wildnis der Angst und der Selbstzweifel erkannt, dass es einen besseren Weg gibt, mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen, als ihn der Islam oder der Unglaube zu bieten hatten.»

    Zum Thema:

    Nie gesehenes Ausmass: Muslime begegnen Jesus in Träumen wie nie zuvor

    Von Zweifeln geplagt: Als Christ zum Islam – und dann zu Jesus

    In drittgrösster Islam-Nation: Er war Koranlehrer und wollte die Bibel widerlegen“

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