Von Anton Behrens (Pfarrer i.R.)
Rom und das ganze antike Römische Reich war nicht nur eines von vielen, das aufstieg und unterging und deren Spuren und Kulturen von Archäologen ausgegraben, bewertet und nun von Tausenden von Touristen neugierig bewundert werden – ohne wirklich viel zu verstehen. 

Sonst wären all die Zeugnisse der Vergangenheit stumme und doch beredte Zeugen der Vergänglichkeit irdischer Mächte und Herrschaften. Nur eine Stadt ragt dabei heraus: Rom.
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Hier ist gleichsam aus den Ruinen der Geschichte eine neue, lebendige Kultur emporgewachsen: die Kirche Christi mit ihrem Zentrum Rom. Das antike Reich bildete sogar die Grundlage dieses neuen Reiches Christi.
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Die Einheit der Sprache, das umfassende Straßen- und Schiffahrtsnetz, die militärische und juristische Sicherheit u. a. bildeten wichtige Voraussetzungen die für Missionstätigkeit der Apostel und ihrer Mitarbeiter und Nachfolger.
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Und dieses ganze Reich wurde durch die Apostel und ihre Nachfolger vollständig „erobert“ – und zwar durch das „Schwert“. Aber nicht, indem die Christen mit Gewalt vorgegangen wären, sondern weil sie Gewalt erlitten haben. Fast 300 Jahre währte dieser Kampf, in dem hunderte Märtyrer, Männer und Frauen, ihr Leben gewaltlos opferten und für die Gewißheit, im Reiche Christi Auferstehung und endloses Glück zu erben, die grauenhaftesten Qualen ertrugen.
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Am Anfang und als Leitstern dieser „Eroberung“ standen die Apostel, und an erster Stelle Petrus und Paulus. Ihre Gräber, über welchen sich die größten und eindrucksvollsten Grabmäler der Welt, ihre Dome „Sankt Peter“ und „Sankt Paul“, erheben, bilden für immer die erhabensten Zeugnisse des Sieges Christi über alle Mächte der Welt.
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„Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden“, sprach Christus bei seiner Heimkehr zum Vater. Und dies hat sich bestätigt und wird sich bewahrheiten bis zum Ende der Welt. Rom bezeugt diese Wahrheit in eindrucksvoller Weise.
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7 Kommentare
Ergänzung zu den Kommentaren von Anton B, von JG und von Konrad Kugler:
Die beiden Kommentare von Anton B und von JG sind völlig korrekt. Leider suggeriert Konrad Kugler durch die oberflächliche und traditionelle Lesart den falschen Eindruck, als sei Petrus der Fels, auf den die christliche Kirche gebaut sei.
Aber Simon, der „Sohn des Jonas“ bekam von Jesus nur einen einzigen Zusatznamen, nämlich „kephas“ (aramäisch) , was im griechischen mit „petros“ übersetzt wird. Und das bedeutet „Stein / Baustein“. Aber die Gemeinde des Neuen Testament ist auf den „FELS“. griechisch: „petra“ gegründet! Also auf den Gott Jesus / Jahschua.
„petros“ ist maskulin und „petra“ ist feminin. Man kann beide unterschiedlichen Begriffe nicht verwechseln. Und in der Schriftstelle vom 1. Korintherbrief 10, 1 – 4 stellt die Bibel eindeutig klar, dass Christus der FELS ist und nicht der Apostel Petrus! Und nach Matthäus 23, 9 heißt es eindeutig: „Und ihr sollt niemanden unter euch „Vater“ nennen (als Titel) auf Erden; denn einer ist euer VATER, der im Himmel ist.“
Die päpstliche Anrede „PAPST / heiliger VATER“ ist für Menschen nicht erlaubt.
Und zudem hat Christus keinen menschlichen Stellvertreter auf Erden, weil er selber seine Gemeinde vom Himmel aus betreut und führt!
Denn in Matthaus 28, 20 steht Jesu Zusage : „und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Und diese dauerhafte Präsenz geschieht durch die „Geistkraft“ von Jesus Christus! Und daher gilt auch der andere erbauliche Tatbestand: „Gott ist nur ein Gebet weit von uns entfernt!“
Weder der Apostel Paulus, noch der Apostel Petrus hatten in Rom ein Amt.
Die Apostel durften die ersten 12 Jahre Israel nicht verlassen, weil sie zuerst den Israeliten die Frohe Botschaft verkündigen mussten. Und dann gingen die Wege der Apostel auch in die anderen erreichbaren Gebiete. Aber Petrus hatte in Rom weder ein Mandat zum Predigen, noch irgend ein Gemeindeamt. Und der Apostel Petrus wurde auch nicht im „Peters-Dom“ begraben, sondern nach seiner Ermordung zunächst an der Ostianischen-Straße bestattet, wie auch der Apostel Paulus.
Wohl gab es seit den Tagen des Kaisers Claudius einen anderen „Petrus“ in Rom, der ein hohes Amt hatte, und zwar das, des obersten Priesters der babylonischen Mysterien bekleidete. Sein „Titel“ war der eines „PETER“, was auf hebräisch und babylonisch „Eröffner“ oder „Enthüller“ (von Geheimnissen) bedeutet. Dieser „PETER“ hieß ebenfalls „Simon“ : „Simon Magus“ (Apostelgeschichte 8). Er war das Haupt der Bewegung, die von den Priestern der heidnischen , babylonischen-samaritanischen Mysterien geleitet wurde. Und diese Verschwörer bedienten sich des Namens Christi, um damit ihre verkehrte Religion zu tarnen. Sie wurden die Begründer einer großen religiösen Kirchen-Institution.
Der wahre „Simon Petrus“ jedoch, der Apostel Christi, befand sich zu der Zeit in Britannien, wo er das Evangelium vom „Reich Gottes“ verkündete. Denn dort fand sich ein Teil des „verlorenen Hauses Israel“.
Später wurden die Apostel Petrus und Paulus nach Rom gebracht, wo sie beide den Märtyrertod erlitten und wurden an der Straße nach Ostia bestattet.
Aber unter dem Vatikan liegt nicht der Apostel „Petrus“ begraben, sondern der Mystiker mit dem Titel: „PETER“.
Es heißt ja auch nicht „Petrus-Dom“, sondern „Peters-Dom“ und auch nicht „Petrus-Platz“, sondern korrekt „Peters-Platz“ !
Im Jahre 656 entschied Papst Vitalian, dass die katholische Kirche kein Interesse an den Gebeinen der Apostel Petrus und Paulus habe. Er ordnete an, die sterblichen Überreste an den König Oswy von Britannien zu senden. (Quelle: Bede, Ecclesiastical History“, Buch III, Kapitel 29. Zitiert in der Broschüre von Dr. Herman L. Hoeh, Ambassador College Press, Pasadena California, 1973 mit dem Titel :
„Wohin haben sich die zwölf Apostel gewandt?“
Der Apostel „Petrus“ war niemals Papst und er hatte in Rom weder gewirkt noch gepredigt. Und er war nicht unter dem Vatikan bestattet. „Peters-Dom“ und „Peters-Platz“ bezieht sich auf den „Mystiker Simon“ mit dem heidnischen Titel: „PETER“.
@Walter M.: @Anton B.:
Den Papst gibt es in der Bibel nicht?
Eine Antwort an die Protestanten
In der Bibel gibt es weder den Papst noch ein Konklave, so wenden es protestantische Christen gegenüber Katholiken ein: Das Papsttum habe keine biblische Grundlage; es sei eine im Laufe der Zeit entstandene Institution, in der Schrift nicht vorhanden und von Jesus nicht gewollt. Dem ist aber nicht so.
https://katholisches.info/den-papst-gibt-es-in-der-bibel-nicht/
Sola scriptura – Die Schrift allein? 21 Gründe gegen das protestantische Bibelverständnis
Buchbesprechung
https://katholisches.info/sola-scriptura-die-schrift-allein-21-gruende-gegen-das-protestantische-bibelverstaendnis/
„..die Kirche Christi mit ihrem Zentrum Rom.“ Nein, lieber Pastor Behrens, die Kirche Christi ist NICHT die Kirche Roms! Die Kirche Christi ist Sein Leib, Seine Braut, Seine Gemeinde, sie ist die Unsichtbare, weil sie von Menschen nicht überschaubar ist. Die Kirche Christi, die Ecclesia (die Herausgerufene), das sind NICHT die Denominationen, dass sind die einzelnen, an Jesus Christus Gläubigen weltweit! Und dazu gehören auch die nicht mehr lebenden Vollendeten in Gottes Reich.
Sehr richtig kommentiert!
Petrus war nie in Rom: und die hier angesprochene römische „Rechtsordnung“ war über Jahrhunderte hinweg für Gläubige Christen das Todesurteil. Und zur biblischen Ordnung: Jesus wird sicher nicht in Rom wiederkommen , sondern in Gottes Zentrum: Jerusalem ! Dort wird auch heute wie in den tausenden Jahren vorher, Gottes Geschichte mit Seinen Geschöpfen geschrieben!
„Du bist Petrus, auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen.“
Matth. 16,18
Richard Baumann: „Was Christus dem Petrus verheißt“
Gibt es beim fe-Verlag um einen Euro.
Die raren, pur Vollendeten kommen direkt in den Himmel, die im Stand der heiligmachenden Gnade büßen ihre „Hypothek“ im Fegfeuer ab. Und dann gibt es noch die Hölle.
Es gab auch noch lange Zeit in der kirchlichen Lehre den Limbus, der Ort an den die „gerechten Heiden“ (siehe auch Offenbarung des Johannes) hingehen.
Siehe dazu auch den Heiligen und Kirchenlehrer Thomas von Aquin und den Dichter Dante Alighieri mit seinem Werk „Die göttliche Komödie“.
Dieser Limbus entspricht im Alten Testament der Bibel dem „Scheol“, dem Totenreich, von der Hölle zu unterscheiden.
Die Griechisch-sprachige Septuaginta Bibel übersetzt ihn mit „Hades“.
Im Neuen Testament der Bibel entspricht dieser Limbus dem Logos der Stoiker, zu dem der Apostel Paulus auf dem Areopag in Athen die beiden stoischen Dichter und Philosophen Aratos (zum höchsten Gott) und Kleanthes (zum göttlichen Logos, bei ihm die „Weltseele“ und „Weltvernunft“) zitiert.
Siehe dazu auch Hildegard von Bingen und Albertus Magnus und Bonaventura und Kardinal Nikolaus von Kues als Cusanus und den Jesuiten Athanasius Kircher usw.
Ich halte die Abschaffung dieses Limbus aus der Kirchenlehre für einen Fehler der katholischen Kirche. Ebenso wie die Abschaffung von Clemens von Alexandrien als Heiligen und die Nicht-Anerkennung des Engelwerkes nach Gabriele Bitterlich. Auch die katholische Kirche kann durchaus Fehler machen, siehe die weitgehende Abschaffung der alten tridentinischen Messe als „Heiliger Messe aller Zeiten“ oder des kleinen Laienexorzismus, der heute sehr nötig wäre. Gewisse Sachen sollte man wissen, weil man nur so die Zusammenhänge richtig versteht. Das spricht auch gegen das verkürzte protestantische Bibel-Verständnis, welches eine Fehl-Interpretation der Heiligen Schrift darstellt.
Zu der Argumentation auf die Sie sich berufen, um zu beweisen, daß Jesu A p o s t e l P e t r u s ein erster Papst sei, https://katholisches.info/den-papst-gibt-es-in-der-bibel-nicht/ : ist aber nicht unter den vielen Streitpunkten auf dieser Kommentarseite auf ‚Christliches Forum‘ zum ‚3. Okt. 2026′, ’17:35‘ {dem auch von uns, wir nannten einen Grund, gefeierten Tag der deutschen Einheit) zuerst von Bedeutung im Abschnitt ‚2.‘ im Link, daß im Zitat aus dem Evangelium des Jüngers, welchen Jesus liebt und welcher bei Jesu letztem Abendmahl an Jesu Brust liegt, ‚Joh 21,15-17‘, Liebe, JESU WORTE, in Sprachen deutscher Sprachräume die zwei unterschiedenen altgriechischen Bedeutungen nicht wiedergibt, wozu es – ein nicht veröffentlichtes und ein veröffentlichtes – Gedicht von unserem Sohn gibt, wir zitierten verschiedentlich?