Rund 1600 Lebensrechtler versammelten sich am Samstag, den 14. September 2024, zum „14. Marsch fürs Läbe“ in Zürich-Oerlikon.
Ab 14.30 Uhr waren auf dem Marktplatz Lebensgeschichten von Betroffenen und klare Pro-Life-Bekenntnisse zu hören, u. a. von Prof. Dr. med. Paul Cullen, Vorsitzender der „Ärzte für das Leben“ in Deutschland, und EVP-Nationalrat Marc Jost.
Danach zogen die Teilnehmer durch die Strassen Zürichs, um für das Lebensrecht der Kinder im Mutterleib einzutreten.
Der Marsch selbst musste wie schon in den Jahren zuvor unter grossem Polizeischutz stattfinden. Nur so war es den Teilnehmern möglich, trotz einiger Proteste der Gegenseite unbehelligt durch die Strassen Zürichs zu ziehen. 
Auf der Bühne berichtete Prof. Dr. Cullen (siehe Foto), wie sehr inzwischen auch die Gewissensfreiheit von Ärzten bedroht sei. Er führte Fälle von Kollegen an, die aufgrund ihrer Haltung für den Lebensschutz massiv unter Druck gerieten oder sogar ihren Job verloren. Auch er selbst wurde von Studentenvertretungen der Universität Münster für seine Pro-Life-Haltung beschimpft.
Verschiedene Organisationen machten es Ärzten immer schwerer, aus Gewissensgründen keine Abtreibungen durchzuführen, so Cullen. Doch ein Arzt ohne Gewissensfreiheit sei kein Arzt mehr, sondern „ein Medizintechniker, der vorgeschriebene Handlungen am Patienten vornimmt, egal, ob er sie vertretbar und mit seinem Gewissen vereinbar findet oder nicht“.
Er plädierte für eine Alternative zur „herrschenden Kultur des Todes“ und rief auf: „Lasst uns Lebensoasen schaffen, in denen die Gewissensfragen gar nicht erst aufkommen kann!“
Auch EVP-Nationalrat Marc Jost machte sich stark für den „Schutz ungeborener Kinder, da sie keine eigene Stimme haben“. Dass dies seinem Ruf als Politiker schaden könnte, sah er gelassen: „Wenn ein Leben in Gefahr ist, wie bei jemandem, der zu ertrinken droht, fragt man nicht, ob die Rettungsaktion gut verstanden wird – man springt ins Wasser und tut das Richtige.“
Quelle (Text/Titelfoto) und weitere Infos hier: https://www.marschfuerslaebe.ch/maersche-events/aktuell-schweiz




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5 Kommentare
Grosses Lob an alle Teilnehmer.
Grandios, es kann gar nicht genug Städte geben, in denen sich aktive Lebensrechtler zusammentun und zu Demos und Märschen für das Leben einladen!
Nur so werden immer mehr Menschen angesprochen und beschäftigen sich eingehender mit dem Thema. Dazu gehört auch die Übergriffigkeit, die in Deutschland geplant ist, dass automatisch jeder, der nicht Widerspruch eingelegt hat, zum Organspender wird! Ansonsten heißt es immer Selbstbestimmung, Selbstbestimmung! Hier plötzlich ist sie uninteressant, wenn ein Mensch ausgeschlachtet werden soll. Beim Explantieren wird ein Tuch über das Gesicht gedeckt, damit die Explanteure nicht das verzerrte und verschreckte Gesicht des Opfers sehen! Das Opfer stirbt erst bei der Explantation! Daher: Jetzt schon vormerken den nächsten Münchner Marsch fürs Leben! Der große 5. Lebens-Event nächstes Jahr wieder im Süden Deutschlands: Samstag, 3. Mai 2025, 13 Uhr Königsplatz! Dieser herrliche Platz ist so groß, dass ohne Probleme 20 000 Lebensschützer zur Demo kommen können und trotzdem die Polizei alles bestens im Griff hat! Auch für Familien mit Kindern geeignet. Wir müssen auf die Straße – bei dieser übergriffigen und morallosen Regierung! Wer sonst, wenn nicht wir Christen?
super. Danke!!
UN-Plan: Gender-Kritik gilt als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“
6:59
Die UN erwägt einen Vertrag, nach dem bestimmte Meinungen, traditionelle Werte und die christliche Weltanschauung als “Verbrechen gegen die Menschlichkeit” eingestuft werden können. Konkret soll sich z.B. in Zukunft der Mensch sein Geschlecht frei aussuchen können und wer das kritisiert, soll zum „Verbrecher“ werden. Dieser Vertragsentwurf bedroht damit das Grundrecht des Menschen, die eigenen Überzeugungen in Bezug auf Tradition, Ehe, Familie und die biologische Natur des Geschlechts frei äußern zu können und öffentlich zu vertreten.
https://www.kla.tv/2024-09-13/30452&autoplay=true#/s=de
https://www.kla.tv/
Vor solchen mutigen Menschen habe ich eine enorme Hochachtung!
Schade, daß ich nicht mehr mitlaufen kann wie früher.—-
Man darf heutzutage kaum noch laut denken, weil man sonst gemobbt wird.