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Von Eugen Abler 

Der Schweizer Katholische Frauenbund hat sich in „Frauenbund Schweiz“ umbenannt. Als Begründung wird genannt, der bisherige Name sei zu schwerfällig und zudem sei der Begriff ’katholisch‘ negativ behaftet und werde von 80 Prozent der Bevölkerung mit Klerikalismus und Missbrauch in Verbindung gebracht.

Die beiden großen katholischen Frauenverbände in Deutschland sehen sich mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert, doch für beide Verbände ist ein Namenswechsel aktuell (noch) kein Thema.

Für die Chefredakteurin des Katholischen Sonntagsblattes der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Beate-Maria Link, ist klar, dass mit „katholisch“ auf den Fahnen hierzulande keinen Staat mehr zu machen sei und sie stellt dann die Frage, was die Leser vom Titel ‚Katholisches Sonntagsblatt‘ halten. Ob es nicht besser ankäme, wenn der Name neutraler wäre. Dann folgt der Aufruf zu Ideen für einen zeitgemäßeren Titel. 

Schließlich kommt noch die Zusicherung, dass sich inhaltlich beim Sonntagsblatt auch bei einem eventuellen Namenswechsel nichts ändern werde.

Seit 1700 Jahren, seit dem Konzil von Nizäa, beten wir: „Ich glaube an die heilige katholische Kirche…..“

Für Christen ist dieser Glaubenssatz das ewige Bekenntnis zur Kirche, die auf den Gründer Jesus Christus verweist. In unserer sehr säkular gewordenen Welt, wo der Zeitgeist auch an den Türen der katholischen Kirche nicht haltmacht, glauben die Verantwortlichen, mit einem modernen Anstrich der Fassade die Neugier auf das Innere des Gebäudes, auf das Wort Gottes, zu lenken.

Wir sprechen immer häufiger von niederschwelligen Angeboten, die den Zugang zur Botschaft Gottes fördern sollen, vergessen aber dabei, dass wir uns vom eigentlichen Auftrag, das Wort Gottes „gelegen oder ungelegen“ zu verkünden, immer weiter entfernen.

Aus Marketinggründen die Axt an die Wurzel eines Bekenntnisses, wie es das Wort „katholisch“ ausdrückt, zu legen, ist für mich der falsche Weg. Wo katholisch drin ist, muss auch katholisch draufstehen. Da sollte es keine Zweifel geben. Neutralität in Glaubensthemen kann es nicht geben!

Damit lenken wir von unserer Glaubenskrise ab. Widerstehen wir den Versuchungen des Zeitgeistes!

Kommentare

15 Kommentare

  1. Nun, hier wird wie überall, wo das Volk nach der Pfeife der Eliten tanzen muss, es beim Scheitern als Sündenbrock missbraucht und etwas anders benennen, verschleiert nur das totale Versagen und die Verantwortung, dass man alles mitgetragen hat. Eine Aufarbeitung wäre sinnvoller und ehrlicher.

    1. Eines verstehe ich nicht: Einerseits wird unisono das deutsche Volk als dumm bezeichnet, weil es die Asylanten (die mit Know How) ins Land lässt und freiwillig mehrheitlich die „linken“ Parteien wählt, andererseits soll das Volk angeblich wehrlos am Gängelband der Eliten sein? Also was denn nun?

  2. Die einzig interessante Frage an der Sachw ist ist diese Organisation unabhängik von der Kirchenleitung wenn nicht ist es Etikettenschwindel

  3. Das sollte die deutsche Kirchensteuer-Kirche auch machen!!! Tol!!!! Was ist denn an der DBK-Kirche noch katholisch….

  4. Irgendwie auch eine ehrliche Entscheidung. Weitere Umbenennungen müssten folgen, zum Beispiel in Deutschland BDKJ. Wer keine katholische Haltung mehr hat, braucht sich auch nicht so zu bezeichnen, das wäre ein „Etikettenschwindel“.

  5. Wer finanziert den „Schweizer (katholischen) Frauenbund“?! Die katholische Kirche?! Falls ja, wenn der Frauenbund das Wort „katholisch“ streicht, verzichtet er dann auch auf die (katholische) Finanzierung?!

  6. DAS „KATHOLISCH“ WIRD NUR WEGGELASSEN WEGEN DEN MOSLEMS, WIE AUCH ÜBERALL DAS GLOCKENGELÄUT MASSIV EINGESCHRÄNKT WIRD !!!!!!!
    UNSERE WERTE GEHEN ZUR SAU, WEIL ES „DENEN“ NICHT PASST!!!

  7. Den Aussagen kann man nur zustimmen. Allerdings stellt sich die Frage, was dann unter „katholisch“ verstanden werden soll. Das katholisch der Vor- oder der Nachkonzilszeit? Das katholisch, das an Bibel, Kirchenväter, Konzilien von Nizäa über Trient bis zum 1.Vatikanum, also der Päpste bis mindestens Pius XI. anknüpft – oder das katholisch des 2. Vatikanum, von Assisi und Amazonassynode, des Niedergangs der kirchlichen Tradition, der sich leerenden Orden und Kirchen, von Johannes Paul II. und Benedikt XVI., der verschandelten Kirchen, der Vergöttlichung des Menschen und der den katholischen Glauben marginalisierenden Ratzinger-Religion? Wer nicht mit dem Zeitgeist gehen will, hat es heutzutage schwer.

    1. Ein Punkt reicht schon, um die Abbenennung zu erklären; sonst sieht das fast schon nach einem Bewerbungsschreiben für eine Religionlehrerstelle im Bistum Chur (Zürich) aus.

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