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Seewald: Die „Lüge“ von Benedikt XVI. ging auf die Panne eines Mitarbeiters zurück

Eine dem emeritierten Papst Benedikt XVI. zur Last gelegte Falschaussage hat der Ratzinger-Biograph Peter Seewald nun aus seiner Sicht eingeordnet. Diese geht nach seiner Darstellung offenbar auf eine „schlampige Arbeit“ eines Mitarbeiters zurück.

Seewald schreibt im Magazin FOCUS, Benedikt habe die Frage eines Münchner Anwaltsteams, ob er vor über 40 Jahren als Münchner Erzbischof an einer entscheidenden Sitzung teilgenommen habe, mit Ja beantworten wollen. Er könne sich allerdings nicht mehr genau daran erinnern.

Die Berater Benedikts hätten dem Emeritus widersprochen und ihn mit Blick auf das Protokoll der Sitzung zu einer „Falschaussage bewogen“, erklärt Seewald. Das Sitzungsprotokoll, so die Berater, würde seine Abwesenheit belegen. In Wirklichkeit dokumentiert das Protokoll laut Seewald die Abwesenheit eines Generalvikars.

Der Papst-Biograph betont: „Ein Mitarbeiter hatte das Papier schlampig gelesen. Seine Aussage wurde nicht mehr gecheckt. Der fatale Irrtum war in der Welt.“

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://www.domradio.de/artikel/ratzinger-biograph-verteidigt-emeritierten-papst

Kommentare

8 Antworten

  1. Der Hochmut der „Umstürzler“ in der katholischen Kirche ist unsäglich: Nach dem
    man es in Australien geschafft hat, Kardinal Pell durch ein offensichtliches Fehlurteil ins Gefängnis zu bringen, steht nun der greise Papst Benedikt im
    Rufmord-Focus, wobei es nur in zweiter Linie um ein Fehlverhalten im Umgang
    mit klerikalen Sexualstraftätern geht, sondern in erster Linie will man seine
    Theologie und seine Warnung vor dem Relativismus anprangern! Aber die Ankläger
    vergessen dabei, dass Christus der Herr der Kirche ist und dass er der Sieger
    bleiben wird!

  2. Wer einem ehemaligen Papst allen Ernstes eine Lüge oder bewußte Falschaussage unterstellt, der hat nicht mehr alle Tassen im Schrank. Ein 94jähriger hat sich selbst überschätzt und gemeint, die Erinnerung an eine Sache vor 42 Jahren sei noch da, vor allem wenn ein Mitarbeiter ebenfalls fehlerhaft vorgegangen ist. Wer von uns erinnert noch Dinge vor 42 Jahren völlig richtig?
    Nur Hass und Feindseligkeit können den Verstand so vernebeln, ja Seele und Herzensaugen so blind und böse machen, dass man Josef Ratzinger öffentlich verdammt, ihn der Lüge zeiht und Falschaussage vorwirft. Das ist unverzeihliches, ja sündhaftes Verhalten zahlloser „prominenter“ Katholiken und völlig ignoranter Medienleute! Auch die Mariazweipunktnullerinnen zeigen jetzt noch mehr ihr wahres Raubtiergesicht. Wehe einer Kirche, die solche „Priesterinnen“ hätte. Ja, leider, leider hat man die stummen Schreie der Opfer nicht genug hören wollen, sie nicht ins Ohr gelassen, so wie man vielfach auch heute noch viel zu wenig die stummen Schreie der getöteten Kinder bei den Tausenden von Abtreibungen jährlich in unserem Land hören will!

  3. Wetten, dass die linken Medien mit keinem Wort über die klärenden Worte von Peter Seewald berichten werden. Und das ist keine wiederholte Feststellung meinerseits.

  4. das sind zunächst mal Behauptungen eines Ratzinger Apologeten
    warum wird das nicht offen kommuniziert
    Die Öffentlichkeitsarbeit ist so eine Katastrophe, weil die Kirche noch nicht verstanden hat, dass nicht mehr prägend in der Gesellschaft ist

  5. Benedikt war nicht der große Bekenner, für den man ihn hält. Das „Tantur-Treffen“ in Israel, wo er gemeinsam mit dem Tübinger Theologen Peter Beyerhaus teilgenommen hatte, fand vom 1. bis 4.Februar 1994 statt. Es wurde als jüdisch-christliche Konferenz deklariert, zu der wir israelische Judenchristen nicht eingeladen worden waren, obschon Beyerhaus mich als Mitglied des Theologischen Konvents her kannte, dessen Mitglied ich seit 1980 war.
    Wortführer jener Konferenz war auch Rabbi Lifschitz, der der Vorsitzende der Antimissionsliga „Jad le-Achim“ (Hand den Brüdern) war. Ratzinger und Beyerhaus waren lediglich stille Teilnehmer an jener Konferenz, ohne die Menschenrechte und Religionsfreiheit in Israel zu monieren. Ausführlich berichteten wir über jene Konferenz in unserer BNI-Zeitschrift Nr. 110 auf Seiten 14/15.
    Klaus Mosche Pülz, Vorsitzender des deutschen ZeLeM-Verein e.V. und Gründer der „Messianischen Bekenntnisgemeinschaft“ in Israel

    1. In Tantur gibt es ein ökumenisches Institut. Die laden halt ein, wen sie wollen. Nachdem der israelische Staat offensichtlich keine Vertreter dort hatte, hätte Ratzinger keine Adressaten für die eingeforderte Kritik gehabt. Daß man in einem ökumenischen Rahmen anderen Gästen einer Konferenz nicht vors Schienbein tritt, versteht sich auch von selbst.

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