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Sievernich bietet weitere absurde Mirakel

Seherin vereinnahmt das „Prager Jesulein“ 

Aus den kirchlich nicht anerkannten Erscheinungsorten in Deutschland sticht das in der Diözese Aachen gelegene Sievernich in der Voreifelregion besonders hervor, zumal es nach wie vor erstaunlich viele Pilger und Neugierige anzieht.

Der Bekanntheitsgrad dieser Stätte wird nicht nur durch den Autor Dr. h.c. Hesemann gefördert, der dazu unlängst ein umfangreiches Buch veröffentlichte. Er betont darin und auch in Vorträgen, angeblich stände das Bistum den wundersamen Geschehnissen um die „Seherin“ Manuela Strack wohlwollend gegenüber.

Freilich handelt es sich nicht um einen amtlichen Wallfahrtsort, auch nicht um eine diözesane Gebetsstätte, erst recht nicht um einen kirchlichen Erscheinungsort. Die katholische Gemeinde in Sievernich will mit den Phänomenen jedenfalls nichts zu tun haben. Die Pfarrkirche dort steht den Strack-Anhängern für die  – stets am Monatsende stattfindenden   – Sonderphänomene schon seit längerer Zeit nicht mehr zur Verfügung.

In den Jahren 2000 bis 2005 soll der Visionärin die Gottesmutter erschienen sein. Seit 2018 zeigt sich der Seherin angeblich das Christuskind in Gestalt des Prager Jesuleins im Alter von 10 Jahren.

Es bleibt jedoch nicht allein bei dieser irrgeistigen Vereinnahmung einer traditionellen Volksfrömmigkeit mit der altehrwürdigen Andacht zum Prager Jesulein.

Der „Heilige Geist“ erscheint als Jüngling

Frau Strack bietet eine Reihe weiterer Mirakel, die einer gesunden Theologie und Vernunft schlicht absurd anmuten:

Nach der hl. Messe an Pfingstmontag 2020 sah sie einen Jüngling, der sich als der „Heilige Geist“ zu erkennen gab und sie bald darauf zum Diktat bat:

Pfingstmontag, 1. Juni 2020

„Ich sah den Heiligen Geist nach der Heiligen Messe als einen ca. 16-jährigen Jüngling. […] Der Ewige Vater ist älter, mit Bart und weißem, langem Haar. Jesus ist im Mannesalter zu sehen, von 33 Jahren, mit schwarz-braunem Haar und Bart. Und der Heilige Geist, den darf ich als ca. 16-Jährigen Jüngling sehen. […]Einige Stunden später diktierte mir der Heilige Geist den Rosenkranz zur Braut des Heiligen Geistes.“  (Quelle: https://maria-die-makellose.de/botschaften/2020/2020_06_01.html)

Anscheinend hat es sich nicht bis Frau Strack herumgesprochen, daß der Heilige Geist  – wie der Name schon besagt  – ein Geistwesen und kein Geschlechtswesen ist, also weder männlich noch weiblich – und somit auch kein „Jüngling“. 

Bereits einige Kirchenväter beurteilten eine „Vermenschlichung“ des Hl. Geistes kritisch. 1745 hat Papst Benedikt XIV. dann in seiner Bulle Sollicitudine Nostrae derartige Heilig-Geist-Darstellungen  – etwa als Jüngling – ausdrücklich untersagt.

BILD: Erscheinungs-Statue von Sievernich mit Dornen-Herz und goldfarbener Krone

Neben den präzisen Altersangaben und detaillierten Beschreibungen der erscheinenden Gestalten ist die Seherin mit „besonderen Gaben“ ausgestattet, wie es dort heißt.

Frau Strack zählt die Herzschläge in der Hostie

Das selbsternannte Werkzeug des Himmels zählt nach dem Empfang der hl. Kommunion die von ihr wahrgenommenen Schläge der Hostie – die sie als Herzschläge deutet  –  gegen ihren Gaumen, bis sie im Mund zergeht.

So berichtet sie, dass eine Hostie im Dezember 2020 erst nach acht bis zehn Minuten im Mund zerging. Darüber war sie zunächst verblüfft, da ihr hierfür sonst kürzere Zeiten vertraut waren. Sie beruhigte sich jedoch, als ihr das „liebe Jesuskind“ zu verstehen gab, dass dies so gewollt sei – und sie dokumentiert den kuriosen Vorgang fein säuberlich:

Botschaft vom 27.12.2020

„In der Heiligen Messe erhielt ich die Heilige Kommunion. Ich stellte fest, dass diese nicht wie gewohnt schnell im Mund zerging, als ich das liebe Jesuskind mit goldgelockten Haaren, blauen Augen und einfachem strahlendweißem Gewand/Hemdchen bekleidet nah bei mir sah. Es war ca. drei Jahre alt und lächelte mich wunderschön an und umarmte mich. Das liebe Jesuskind gab mir zu verstehen, dass die Hostie nicht so schnell in meinem Mund zergehen würde und dies auch so von Ihm gewollt sei.
Er sprach: „Ich will von dir geliebt und angebetet werden.“
Dies habe ich dann auch getan, bis die Hostie zerging. Es dauerte ungefähr acht bis zehn Minuten.“
(Quelle: https://maria-die-makellose.de/botschaften/2020/2020_12_28.html)

Dies war anscheinend lediglich die Vorbereitung auf ein größeres Ereignis. So berichtet sie, dass jener Vorgang am 3. Februar 2021 sogar mehr als 10 Minuten anhielt.

Regelrecht fassungslos wurde die Visionärin, als sie spürte, wie sich die Hostie nach über 10 Minuten Wartezeit in ihrem Mund wölbte und gegen den Gaumen schlug. Diese Schläge müssen so heftig gewesen sein, dass sie sich strikt darauf konzentrieren musste, den Mund geschlossen zu halten. Mit Gebet und höchster Konzentration gelang es ihr, die Schläge der Hostie gegen ihren Gaumen zu zählen; sie kam auf acht Herzschläge, worüber sie sich dankbar freute:

Botschaft vom 3. Februar 2021

„In der Heiligen Messe wurde mir die Heilige Kommunion gereicht. Sie zerging nicht wie üblich auf der Zunge und ich betete den Herrn in aller Stille an. Dies dauerte nun schon 10 Minuten und die Heilige Hostie zerging nicht. Plötzlich spürte ich, wie die Heilige Hostie in meinem Mund wie ein Herz schlug. Ich spürte deutlich, wie die Heilige Hostie sich wölbte und gegen meinen Gaumen schlug. Ich konnte es gar nicht fassen, betete weiter und konzentrierte mich darauf, den Mund geschlossen zu halten. Unfassbar! Die Heilige Hostie schlug insgesamt 8 Mal wie ein Herz. Acht Herzschläge konnte ich zählen. Fassungslos dankte ich Gott.“ (Quelle: https://maria-die-makellose.de/botschaften/2021/2021_02_03.html)

Es verging ein Jahr, bis Frau Strack angeblich erneut gewürdigt wurde, die vermeintlich eucharistischen Herzschläge zu zählen. Diesmal waren es 18, wobei diese Zahl durchaus kritisch betrachtet werden darf, denn bekanntlich ergibt 3 x 6 = 18 (somit 666):

Botschaft vom 21. Juni 2022

„Ich empfange die Heilige Kommunion in der Heiligen Messe. Die Heilige Hostie schlägt 18mal wie ein Herz in meinem Mund. Erstaunt danke ich dem Herrn und denke ganz fest: Jesus, ich vertraue auf Dich! Ich lobe und preise Dich ewiglich!“  (Quelle: https://maria-die-makellose.de/botschaften/2022/2022_07_21.html)

Die bisher erwähnten Herzschläge (8 und 18) könnten der Beginn einer Zahlenreihe, eines geheimnisvollen Zahlencodes sein, der von den verantwortlichen Hirten in der Kirche noch zu entschlüsseln wäre.

Falls derartige Phänomene vermehrt im Bistum Aachen auftreten, dann sollten wohl längere Zeiten für die Messen eingeplant werden, damit die Gläubigen – wie Manuela Strack – höchst konzentriert erst einmal abwarten, bis die Hostie zu schlagen aufhört und sie den Mund bedenkenlos wieder öffnen können.

Unser katholischer Gastautor ist ein Familienvater aus dem Bistum Köln schreibt seit über 10 Jahren unter dem Kürzel „GsJC“ in diesem Blog

Kommentare

25 Antworten

  1. Morgen ist ein guter Tag!

    … dann sind die in Sievernich durch Manuela Strack angekündigten drei schweren Jahre vorbei.

    Erscheinung des Jesuskindes in Prager Gestalt auf dem Grundstück Haus Jerusalem am 02.12.2019 nach der heiligen Messe

    Dann sagte der Herr: „Nun zeige ich dir etwas in Meinem Mantel.“ Er kündigte uns drei schwere Jahre an!
    (Anmerkung: Bisher stand an dieser Stelle: ‚Es erfolgte eine persönliche Mitteilung.‘ Die vielen umstehenden Pilger haben während der Erscheinung des Jesuskindes die Worte „also drei Jahre“ vernommen. Diese Worte wurden auch durch eine unabhängige Person als Video- und Audiodatei aufgenommen. Ab Dezember 2019 ist alles sehr schnell eingetroffen. Aufgrund der aktuellen Ereignisse teilen wir heute, am 29.05.2020, mit, dass der Herr uns drei schwere Jahre angekündigt hat. Wir müssen die Menschen darüber informieren, möchten aber nicht, dass sie in Panik geraten.)

    Quelle: https://maria-die-makellose.de/botschaften/Alle%20Botschaften%20von%20Jesus/Alle%20Botschaften%20von%20Jesus.htm

    MfG

  2. Das ging aber schnell!

    12. Oktober 2022: Hesemann holt Fatima nach Berlin!

    http://michaelhesemann.ibk.me/2.html

    … und nur dreizehn Tage später, am 25. Oktober 2022, meldet sich der „König der Barmherzigkeit“ bei Manuela Strack mit einer Botschaft zu diesem Ereignis:

    „Im Namen des Vaters und des Sohnes – das bin Ich – und des Heiligen Geistes. Amen. Schaut auf die Farbe Meines Mantels und Meines Gewandes. Durch Euer Gebet habt ihr Segen über Deutschland und die Welt gebracht. Euer großes Gebet in Berlin war sehr segensreich. Schaut, Ich öffne Mein Herz.“

    MfG

  3. Sievernich: Ist alles erlaubt – so man sich auf „oben“ beruft?

    Und so fragt sich, was Manuela Strack veranlasst hat, dass sie dem größten Teil des Klerus angeblich im Auftrag von „oben“ (?) Verdorbenheit und dem kleineren Teil Ängstlichkeit unterstellt?

    Nachstehend die kritische Analyse eines Teil dieser öffentlichen (!) „Botschaft“ vom 19. Okt. 2022, die über das Internet verbreitet wird.

    Diese Analyse hat rein privaten Charakter. Ob und inwieweit namhafte und überregional bekannte Befürworter mit der „Botschaft“ übereinstimmen, der „Seherin“ kritiklos beipflichten und weiterhin bedenkenlos die privaten Gedanken und Empfindungen von Manuela Strack verbreiten – wird die Zukunft noch zeigen.

    So nehmen die gläubige Anhängerschaft, der Förderverein Gebets- und Begegnungsstätte Sievernich e.V. und Manuela Strack an, dass der Erzengel Michael am 19. Oktober 2022 in Sievernich erschienen und ganz offen zu Manuela darüber sprach, dass der größte Teil des Klerus der römisch-katholischen Kirche verdorben ist:

    „Weil der größte Teil des Klerus verdorben ist und der kleinere Teil Angst hat, wird die Rettung vom Volke ausgehen.“

    Quelle: https://maria-die-makellose.de/botschaften/2022/2022_10_19.html

    Warum Frau Strack auch diese „Botschaft“ mit dem Sätzchen schließt, diese nur bekanntzugeben, ohne dem Urteil der römisch-katholischen Kirche vorgreifen zu wollen, erschließt sich in dem Zusammenhang nicht. Der als verdorben kritisierte Teil des Klerus kommt für dieses unterwürfige Angebot nicht in Frage und der ängstliche Teil wird sich hüten, die „Botschaften“ auf Echtheit und Seriosität zu prüfen, um dazu Stellung zu beziehen.

    In der realen Welt würde die öffentliche Verbreitung von Betriebsinterna über mehrheitlich verdorbene und ängstliche Mitarbeiter arbeitsrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, besonders dann, wenn diese üblen und allgemein gehaltenen Unterstellungen dem Ruf des Unternehmens schaden. Dass hier von einer „Seherin“ dem Ansehen der römisch katholischen Kirche sehr pauschal und undifferenziert geschadet wird – dürfte offensichtlich sein. Frau Strack und der Förderverein sollten sich sehr ernsthaft fragen, wem sie mit solchen „verdorbenen“ Vorwürfen in die Karten spielen. Da nützt auch die Beteuerung von Frau Strack nicht, dass sie ihre seltsamen Wahrnehmungen vor Veröffentlichung von einem nicht genannten Geistlichen lesen lässt. So erklärt Frau Strack am 27.10.2022:

    „Ich stehe für die von mir empfangenen Botschaften des Himmels mit meinem Namen in voller Verantwortung ein. Sie werden vor der Veröffentlichung auf Wunsch des Himmels von einem Priester gelesen.“

    Quelle: https://maria-die-makellose.de/start.html

    Zu welchem Zweck und mit welchem Ergebnis ein unbekannter Priester die „Botschaften“ nur (!) lesen soll, für die Frau Strack „mit ihrem Namen in voller Verantwortung steht“ – diese Erklärung bleibt Frau Strack schuldig. Dass nicht nur Manuela Strack, sondern jeder, der sich an der Verbreitung dieser Sorte von „Botschaften“ beteiligt, dafür in voller Verantwortung steht – darf als gesichert angenommen werden.

    Ein weiteres Indiz für die seltsamen Wahrnehmungen der Manuela Strack kann dem Hinweis entnommen werden, dass die „Rettung vom Volke“ ausgeht. Wie an den Stätten üblich, deren Stars und Sternchen sich einbilden „Botschaften“ von „oben“ zu empfangen und rücksichtslos verbreiten, kann es sich in Sievernich nur um ein „Volk“ handeln, das sich von Frau Strack mit „Botschaften“ an der Nase herumführen lässt und ihre privaten Phantasien brav abnickt.

    MfG

  4. Den Kommentar hatte ich versehentlich unter „Garabandal“ eingestellt.

    Der Heilige Erzengel Michael erscheint am 19. Oktober 2022 und spricht:

    „Weil der größte Teil des Klerus verdorben ist und der kleinere Teil Angst hat, wird die Rettung vom Volke ausgehen.“[…]

    Quelle: https://maria-die-makellose.de/botschaften/2022/2022_10_19.html

    Nur gut, dass es Manuela Strack ist, die über den Klerus urteilt. Einem Klerus, der im größten Teil verdorben und im kleineren Teil Angst hat.

    Ich bezweifele, dass Manuela Strack noch ernsthaft bedenkt, was sie als „Botschaften“ von sich und öffentlich weitergibt.

    MfG

  5. lch wüsste gerne mal, ob irgendwer von denjenigen, die sich hier das Maul über Frau Strack zerreißen – der Autor dieser Artikels, der in einer Häme über sie schreibt, die nicht nur christliche Nächstenliebe sondern darüber hinaus auch jeden guten Anstand vermissen lässt, mit eingeschlossen – jemals in Sievernich gewesen ist und sie persönlich kennengelernt hat.
    Daß Erscheinungen, die noch andauern, gar nicht kirchlich anerkannt sein können, sollte hier auch jedem bekannt sein. Solange Sie nicht wissen, ob die Erscheinungen echt sind oder nicht, sollten Sie den Mund nicht so voll nehmen und sich vor vorschnellen Urteilen hüten. Zweifel zu äußern ist ja legitim, aber in dieser Weise alles ins Lächerliche zu ziehen und die Seherin zu verleumden, ist völlig inakzeptabel und widerspricht jeglichen christl. Grundsätzen.
    Es steht jedem frei, an Erscheinuyen zu glauben oder nicht, solange nichts verkündet wird, was gegen das Evangelium spricht.
    Wo bitte gibt es in Sievernich eine neue Offenbarung? Würde dort irgendetwas der kath. Lehre widersprechen, wäre es schon längst verboten worden.

    Sich bei der heutigen kirchlichen Situation ausgerechnet auf die einheimische Gemeinde zu berufen, die sich durch die Pilger gestört fühlt, finde ich auch schon ziemlich unverschämt, v. a. wenn man die Hintergründe kennt: erst sich vom Geld der Pilger die Kirche renovieren zu lassen und diese dann hinterher rauszuschmeißen, ist wohl auch nicht die feine Art!
    Anstatt ausgerechnet diejenigen zu beschimpten, die sich um den Erhalt der rechten Lehre bemühen und ihr Leben aufopfern für die Hl. Kirche, würde es allen, die hier gegen Sievernich und Frau Strack gewettert haben, gut anstehen, selbst demütiger zu werden und Einheit mit den Brüdern und Schwestern zu suchen, statt Zwietracht zu säen.
    Spaltung gibt es in unserer Kirche schon genug – durch Maria 2.0, den Synodalen Weg…
    Sie haben sich die falschen Feinde gesucht, wenn Sie gegen die Erscheinungen in Sievernich schreiben.
    Fahren Sie lieber erstmal hin und verschaffen sich ein eigenes Bild!

    1. Guten Tag,
      es geht in diesem Artikel nicht um die Privatperson Strack, sondern um die von ihr selber öffentlich bekanntgemachten „Botschaften“ und die Phänomene, von denen sie selber berichtet.
      Sie beschweren sich über diese Kritik an Sievernich, vermissen „christliche Nächstenliebe – und schreiben selber nicht gerade zimperlich („das Maul zerreißen“, „verleumden“, „ziemlich unverschämt“, „beschimpfen“, „Zwietracht säen“ usw).
      Der Autor hat die „Seherin“ keineswegs verleumdet, weil er keine einzige falsche Behauptung aufgestellt hat, sondern seine Kritik mit deren eigenen Aussagen begründet und belegt.
      Es hat auch nichts mit „Spaltung“ und „Zwietracht“ zu tun, wenn Gläubige die biblisch gebotene „Unterscheidung der Geister“ vornehmen, zumal auch die Kirche selber gegenüber sog. „Privatoffenbarungen“ grundsätzlich sehr vorsichtig ist, früher übrigens noch mehr als heute.
      Es trifft auch nicht zu und ist ein weit verbreiteter Irrtum, zu meinen, solange Erscheinungen noch andauern, könne oder werde die Kirche kein Urteil fällen.
      Das hat sie x-mal während laufender Phänomene getan, z.B. in Heroldsbach: Klare Ablehnung, als die Erscheinungen noch andauerten, ebenso in Garabandal, San Damiano oder Amsterdam.
      Wenn sich bereits falschmystische Kennzeichen herausgestellt haben, bedarf es logischerweise keiner weiteren Wartezeit.
      Im übrigen steht der Autor auf dem kirchlichen Standpunkt, Vorsicht bei bei nicht anerkannten Erscheinungen (wozu Sievernich gehört) walten zu lassen.
      Katholiken sollten am besten nur jene Privatoffenbarungen akzeptieren, die kirchlich approbiert sind.
      Und selbst diese wenigen Ausnahmen sind für die Gläubigen nicht verbindlich, sondern stellen lediglich eine Erlaubnis dar, keine Verpflichtung.
      Laut katholischer Dogmatik (es handelt sich sogar um ein Axiom, eine theologische Denkvoraussetzung) ist die göttliche bzw. öffentliche Offenbarung mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen, man kann auch sagen: mit dem Ende der apostolischen Zeit (1. Jahrh.).
      Die göttliche Offenbarung (Bibel und Dogma) ist verbindlich, nicht jedoch „Neuoffenbarungen“ (geschweige kirchlich nicht genehmigte).
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

      PS: Übrigens habe ich mit Frau Strack schon vor vielen Jahren telefoniert, zudem sind Freunde von mir unlängst in Sievernich gewesen und haben mir ihre persönlichen Eindrücke berichtet, einmal abgesehen davon, daß die Botschaften schließlich von Frau Strack selber veröffentlicht werden, also muß man nicht an Ort und Stelle fahren, um sie zu er-fahren.

    2. Liebe Frau Bochmann,

      ich sehe Ihnen von Herzen die Aufgeregtheit nach, die in Teilen Ihres Kommentars durchscheint. Wenn man Leuten wie Ihnen nicht nach dem Mund redet, entgleisen Sie schnell.

      Frau Strack mag ja eine liebe und freundliche Frau sein. Das ändert nur nichts daran, dass ich eine Privatmeinung über die Privatphantasien der Frau Strack habe, der Sie gerne widersprechen dürfen.

      Sie nennen die Phantasien „Botschaften“. Wenn Ihnen die „Botschaften“ etwas gegeben haben, was Sie bis dahin nicht im katholischen Glaubensgut gefunden haben, dann hat Frau Strack an Ihnen ein gutes Werk vollbracht.

      Papst Benedikt XVI. sagte einst, dass es nichts gibt, was der gläubige Christ nicht aus der Offenbarung her weiß.

      Fahren Sie lieber erstmal hin und verschaffen sich ein eigenes Bild!

      Welches Bild diese Stätte aktuell abgibt, steht auf der Hauptseite der „Makellosen“ unter dem 1. Oktober 2022. Die Pilger sind so undiszipliniert, dass die Gemeinde Sievernich mit Ordnungsgeldern droht, so nicht endlich wieder Ordnung auf den Verkehrswegen einkehrt.
      Aber noch viel schlimmer und überaus peinlich sind die „Wildpinkler“, vor denen gewarnt und gegen die auf frischer Tat ertappt, energisch vorgegangen werden soll.

      Bitte achten Sie auf sich und andere. Weisen Sie Falschparker darauf hin, das Auto bitte auf die Wiese zu parken. Schreiten Sie bitte auch ein, wenn Sie Wildpinkler sehen. Das geht gar nicht.

      Quelle: https://maria-die-makellose.de/start.html

      Und Sie erwarten von mir, dass ich nach Sievernich fahre, um mir ein eigenes Bild zu machen? Ich frage mich, was vorgefallen sein muss, dass sich der Vorstand dieses Vereins dazu entschieden hat, die wenig appetitlichen Vorkommnisse warnend auf der Hauptseite (!) zu veröffentlichen und darum bittet, dagegen einzuschreiten.

      MfG

  6. Jesus spricht über Frau Manuela Strack – 26.05.2022

    Sonderbotschaft des Herrn, erhalten am 18.05.2022, über die Seherin von Sievernich, Frau Manuela Strack.

    https://www.youtube.com/watch?v=jpnzX5oHSkE

    Anmerkung:
    Der von Christus in dieser Botschaft erwähnte Brief wurde von mir am 19.05.2022, per Einschreiben, abgeschickt.
    Ich hatte nie zuvor Kontakt zu Frau Strack, weder brieflich noch persönlich. Es handelte sich nun um eine einmalige Aktivität meinerseits.

    https://www.andrea-pirringer.de/

    1. 27. Oktober 2022

      Liebe Freunde,
      wie Herr Dr. Hesemann mich informierte, behauptet eine Frau in München, Botschaften des Himmels zu empfangen und mit mir in Kontakt zu stehen. Sie wirbt sogar auf ihrer Internetseite damit. Dies bestätige ich nicht. Ich stehe für die von mir empfangenen Botschaften des Himmels mit meinem Namen in voller Verantwortung ein. Sie werden vor der Veröffentlichung auf Wunsch des Himmels von einem Priester gelesen. Zu besagter Dame habe ich keinen Kontakt. Diese möge sich einen geistlichen Begleiter der katholischen Kirche suchen und ihm die empfangenen Botschaften vorlegen, aber auch ihre Internetseite korrigieren.
      Gottes Segen!
      Manuela

      https://maria-die-makellose.de/start.html

      1. Zu Andrea Pirringer, die aus Rosenheim für das Werkzeug aus Sievernich wirbt, bestätigt eine weitere Dame aus München die Sendung der Manuela Strack.

        Ganz einverstanden scheint man in Sievernich mit dieser Unterstützung nicht zu sein. Dabei hat Andrea P. aus Rosenheim einen schönen Text incl. Bestätigung der Sendung beider Damen von „oben“ erhalten.

        Jesus sprach:

        Meine Tochter, es gefällt Mir,
        dass du mit Manuela Kontakt aufnimmst.

        Sie ist eine wertvolle Person.
        Ich segne deinen Brief an sie.
        Er wird sie bald erreichen.

        Ihr arbeitet beide in Meinem Weinberg
        und habt Meine spezielle Ausbildung genossen,
        die euch befähigt, auf fruchtbare Weise
        für Mich und Mein Erlösungswerk tätig zu sein.
        Amen.

        Quelle: https://www.andrea-pirringer.de/botschaft-jesu-ueber-manuela-strack-sievernich.html

        Welche Seherin wird über eine derartig schöne Bestätigung nicht stolz sein?

        MfG

  7. Frau Küble, hatte die hl. Kreszentia von Kaufbeuren nicht auch eine derartige Erscheinung, wo von der Kirche dann der Jüngling als Darstellung untersagt worden ist?
    Zur kirchlichen Anerkennung eine Gegenrede.
    Statt die Wünsche der Erscheinung sofort zu erfüllen, also um Gebet, Buße und Opfer zu predigen, treten die Mäusemelker auf und suchen kramphaft nach „Falschem“, um nicht selbst das eigene Leben ändern zu müssen.
    Der Speckpater hat schon 1935 von den Erscheinungen in Fatima 1917 erfahren. Da war Hitler schon installiert. Die Katholiken hätten den WK II verhindern können.
    Heede, Heroldsbach, Wigratsbad?
    Die Verweigerung ist offenbar Prinzip.

    1. Guten Tag,
      nicht die Verweigerung, aber die kirchliche Vorsicht ist tatsächlich ein „Prinzip“, denn die Offenbarung Gottes ist mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen. Das ist nicht meine Privatmeinung, sondern kirchliche Lehre seit jeher, sogar ein Axiom (Denkvoraussetzung), also ein wesentlicher Grundsatz der katholischen Offenbarungstheologie.
      Daher sind Privatoffenbarungen nicht verbindlich für die Gläubigen, nicht einmal im Falle einer kirchlichen Anerkennung.
      Eine solche erfolgt tatsächlich selten – und das hat auch seine guten und vernünftigen Gründe.
      Die Kirche bewegt sich völlig zu Recht jenseits von Wunderflucht und Wundersucht.
      Im übrigen zeigt sich diese Haltung gerade bei der heiligen Kreszentia von Kaufbeuren mit ihren Heilig-Geist-Visionen als Jüngling. Papst Benedikt XIV. hat solche vermenschlichenden Darstellungen untersagt und auf das biblische Bild der Taube verwiesen.
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

      1. Wir können ja abwarten.
        Diese Jahr kommt eine schwere Zeit und eine große Prüfung.
        Krieg um die Ernte.
        Sagen das Dämonen voraus?
        Neuigkeiten hörte ich nach dem Konzil, als man sich auf dessen „Geist“ berief.

        1. Guten Tag,
          ob das Dämonen oder sonstwer voraussagt (Krieg zur Erntezeit in diesem Jahr), spielt keine Rolle, jedenfalls steht es nicht in der Hl. Schrift.
          Dort heißt es aber immer wieder: „Fürchtet euch nicht!“
          Viele, die sich auf den „Geist“ des Konzils berufen haben, meinten ihren eigenen Geist bzw. haben die Konzilstexte noch nie gelesen.
          Freundlichen Gruß
          Felizitas Küble

      2. @Felizitas Küble:

        Die Urbibel des Urchristentums bzw. sogenannte erste „Volksbibel“ des frühen Christentums war die Septuaginta-Bibel mitsamt der gesamten darin enthaltenen „Weisheitsliteratur“, aus der das Neue Testament der Bibel auch teilweise wortwörtlich zitiert, ebenso zitiert Jesus Christus selbst höchstpersönlich speziell auch mindestens zwei oder dreimal direkt aus der darin enhaltenen sogenannten „Weisheitsliteratur“, neben zahlreichen Anklängen und Anspielungen.
        Tatsache ist, dass noch der Heilige Irenaeus von Lyon den 1. Clemensbrief und den Hirtenbrief des Hermas zum Bibel-Kanon des Neuen Testamentes zählte
        und Clemens von Alexandrien noch den Barnabas-Brief als kanonisch anerkannte, welcher im Bibel-Kanon des „Codex Sinaiticus“ enhtalten war bzw. enhalten ist.
        Clemens von Alexandrien und Origenes kannten und verwandten auch noch das Ägypter-Evangelium, und noch Eusebius und Ambrosius und der Mystiker Johannes Chrysostomus waren Origenisten. Das Neue Testament der Bibel im Judas-Brief zitiert – wie auch der Barnabas-Brief – noch aus dem äthiopischen Henoch-Buch. Der Apostel Paulus auch vom Juden Philo(n) von Alexandrien.
        Siehe weiterhin neben der Henoch- auch die Baruch-Literatur und Elias-Apokalypse. Der 2. Clemensbrief als ältestes erhaltenes Beispiel einer christlichen Predigt zitierte noch aus dem verschollenen Ägypter-Evangelium. Zum Bibel-Kanon der alten syrischen bzw. assyrischen Kirche von Antiochia in der Tradition und apostolischen unhd bischöflichen Nachfolge und Sukzession nach den Aposteln Thaddäus und Petrus gehört auch noch der 1. Clemensbrief als Teil des Neuen Testamentes der Bibel. Neben anderem Sondergut wie den Thaddäus-Akten und Thomas-Akten und der Abgar-Edessa-Brief Tradition und siehe neben Elias Erdmann zu Philo(n) von Alexandrien und den jüdischen Religionswissen-schaftler Gershom Scholem zur Henoch- und Hekhaloth-Literatur und jüdischen Merkaba(h)- bzw. Thornwagen-Mystik und den Propheten wie Baruch und Elias.

        1. Guten Tag,
          als Hinweis aus dem AT ja, aber nicht als direkte Erscheinung der Dreieinigkeit, sondern als Boten Gottes mit symbolischer Dreiheit. Ich schrieb bereits, daß Papst Benedikt XIV. die Darstellung des Hl. Geistes als Jüngling in einem Breve ausdrücklich untersagt hat, denn das biblische Bild für ihn ist die Taube oder Feuerzungen an Pfingsten etc. Das Verbot des Papstes entstand als Nachwirkung von Visionen der hl. Kreszentia v. Kaufb., die den Hl. Geist als Jüngling gesehen haben soll. Dies wurde schon damals als problematisch erkannt bzw. sehr als unangemessene „Vermenschlichung“ des Hl. Geistes empfunden.
          Freundlichen Gruß
          Felizitas Küble

  8. Es zeigt sich hier sehr deutlich, wie sinnvoll das früher sehr scharfe Vorgehen des hl. Offiziums gegen solchen Zirkus war, z.b. im Fall Heroldsbach

  9. Was das JesuLEIN betrifft…
    Gottvater wird auch in einer Moseverfilmung von einem Dreikäsehoch gespielt.
    In wessen Köpfen das ist!
    Jesus wurde geboren.
    Aber er blieb kein Baby.
    Wie groß Gott ist, erkennen Menschen erst , wenn sie nach Gott schreien, wenn es ihnen schlecht geht.
    Unendlich war seine Geduld.
    Jeder Verlorene sollte zurückfinden zum wahren Glauben.
    Doch verhöhnt und angeprangert wurden auch die Seherkinder allesamt.
    Gottvater erwählte viele Werkzeuge durchwegig, um die Menschheit vorzubereiten auf das, was Endzeit genannt wird.
    Seine Allwissenheit wußte natürlich um die Ablehnungen.
    Der Polsprung findet in Etappen statt, was die kleine Greta sicher nicht bedenkt.
    Wetterphänomene zeugen von Einzigartigkeit .
    Es war noch nie so, hört man immer wieder.
    Jedoch niemand sieht das Dahinter.
    Denn es ist die Zeit des Gerichtes Gottes.
    EINER BLIEB AUF DEM FELD, DER ANDERE WARD GENOMMEN.
    Gottvater traf aufgrund seiner Allwissenheit eine Auswahl.
    Familie VORLEBEN .
    MIT KINDERN.
    KEINE FREMDERZIEHUNG WIE IN DER EHEMALIGEN DDR.
    Seien Sie ohne Zweifel im Glauben an UNSER ALLER VATER JAHWE.

  10. Der heutige Geist Gottes ist IN GOTTVATER’S HAUPT.
    UND JA,IN EINEM JEDEM MENSCHEN.
    Geschlecht GOTTVATER,DER VATER ALLEN SEINS
    Zu der Seherin kann ich nichts sagen.
    Ist mir unbekannt.

  11. Grüß Gott, liebe Frau Küble,

    vielen Dank für Ihren wertvollen Beitrag. Ich finde es überaus verdienstvoll von Ihnen, dass Sie darauf hinweisen, dass die Verehrung des Prager Jesuskindes bereits auf eine altehrwürdige Tradition zurückschaut. Diese Andacht ist dabei sehr tief in der Spiritualität des Karmelitenordens verwurzelt.

    Ich erinnere mich an einen Beitrag von Herrn Dr. Hesemann auf Kath.net, in dem er zwar die altehrwürdige Geschichte dieses Gnadenbildes ausführlich thematisierte, dabei aber gewissermaßen den Spieß umdrehte und durch den Verweis auf große Heilige wie Teresa von Avila und Edith Stein die Ereignisse von Sievernich legitimierte und mit einer hohen Autorität ausstattete. Die mutmaßlichen „Erscheinungen“ von Sievernich werden jedoch nicht automatisch dadurch wahrhaftig und übernatürlich, dass sie eine bereits existierende Tradition der Kirche aufgreifen und sich gleichsam an sie „heranhängen“. Sie müssen genau geprüft werden.

    Mittlerweile wird aber die altehrwürdige Verehrung des Prager Jesuskindes mit den Ereignissen von Sievernich in einen so engen Kontext gestellt, dass es derzeit im deutschsprachigen Raum kaum noch möglich ist, überhaupt vom Prager Jesuskind zu sprechen, ohne dass die Rede sofort auf Sievernich kommt.

    Spätestens bei den von Ihnen oben geschilderten angeblichen Erscheinungen von Gott-Vater persönlich und dem Heiligen Geist sind doch größere Zweifel an der Echtheit angebracht. Ohnehin wurde bislang kein kirchliches Urteil gefällt, so dass man in Ruhe abwarten darf.

    Ich frage mich dabei nur, warum Personen, die sich bislang gegenüber dieser jahrhundertealten Andachtsform, die die Betrachtung der Menschheit Jesu zum Inhalt hat, vollkommen gleichgültig gezeigt haben, sich nicht bereits früher an großen Heiligen der Kirche wie der heiligen Kirchenlehrerin Teresa von Avila und der heiligen Edith Stein orientiert haben. Nun aber geraten sie plötzlich außer Rand und Band, wenn irgendjemand behauptet, angeblich das Prager Jesuskind gesehen zu haben.

    Wenn wir aber daran denken, wie skeptisch und vorsichtig schon der heilige Kirchenlehrer und Mystiker Johannes vom Kreuz gegenüber vermeintlich „übernatürlichen“ Phänomenen war, frage ich mich, ob es nicht sicherer ist, sich von derartigen „Erscheinungen“ fernzuhalten und sich an die bewährten Traditionen der Kirche zu halten.

    Wer das Prager Jesuskind sucht, braucht dazu nicht nach Sievernich zu fahren! Man kann es in der Wallfahrtskirche „Maria vom Sieg“ (Kostel Panny Marie Vytezne) der Karmelitenpatres auf der Prager Kleinseite (Mala Strana) sowie an unzähligen weiteren Orten dieser Welt bereits seit Jahrhunderten andächtig aufsuchen, um Ihm seine Anliegen vorzutragen und das Mysterium der Menschwerdung des Göttlichen Wortes gläubig zu betrachten und anzubeten.

    Ich denke, es geht vielen in Sievernich nicht in erster Linie um das Mysterium der Menschwerdung des Göttlichen Wortes, sondern eher um das „außergewöhnliche Erleben“, obgleich ich es menschlich nachvollziehen kann, dass jemand gerade in den Wirrnissen der heutigen Zeit gern „Botschaften“ direkt vom Himmel empfangen oder miterleben möchte.

    Gottes Segen für Ihre Arbeit!

    1. Der Heilige Geist ist sträflich vernachlässigt worden

      https://www.idea.de/glaube/detail/der-heilige-geist-ist-straeflich-vernachlaessigt-worden-105313.html

      Die vier Wesen um den Thron Gottes (Apk. 4 und 5)
      Man mag erstaunt sein, dass bei der Thronvision im 4. und 5. Kapitel der Johannesoffenbarung vier tierähnliche Wesen sich ganz nahe bei Gott befinden. Diese Tiere spielen bei der Erföffnung der ersten vier Siegel eine zentrale Rolle. Ich wurde über E-Mail gefragt, was diese Wesen bedeuten. Hier gebe ich meine Antwort wieder, die ich in einer Nacht spontan auf eine konkrete Anfrage hin formuliert habe. Vorher folgen die Textstellen, in denen die vier Gestalten prominent vorkommen. Das Bild unten zeigt die Tronvision des Johannes nach dem Teppichzyklus von Angres.
      ——————————————————————

  12. Man fragt sich nur noch, was das soll?
    Frau Strack will sich hervortuen mit den angeblichen schlagenden Hostien.
    Für mich ist das nichts weiter als Einbildung.

    Vielleicht hat Frau Strack Entzündungen im Mund, wodurch sie ihr eigenes Blut pulsieren fühlt. Und da die Person ja eh etwas neben sich ist, übertreibt sie masslos.
    Es ist für niemanden wichtig, so etwas zu erfahren.

    Es gibt Bibel und Katechismus für die Gläubigen, das genügt.

    Aus der Bibel: Der Reiche, der Lazarus zu Lebzeiten rücksichtslos behandelte und der trotzdem in den Himmel wollte. Und für seine Brüder bat, einen aus dem Totenreich zu schicken:
    Die Antwort von Abraham war: Sie haben Mose und die Propheten, auf die sollen sie hören.
    Soll bedeuten: es bedarf nicht etwa einer „Extrawurst“ für seine Brüder.
    Aber Frau Strack brät „Extrawürste“ für ihre Anhänger.

  13. Anscheinend hat es sich nicht bis Frau Strack herumgesprochen, daß der Heilige Geist – wie der Name schon besagt – ein Geistwesen und kein Geschlechtswesen ist, also weder männlich noch weiblich – und somit auch kein „Jüngling“.
    ——————————————————————————————-

    Der Heilige Geist hatte in der Kirchengeschichte schon verschiedene Erscheinungsformen, so etwa auch als mehrere (zwei bis drei) Männer.
    Der Geist Gottes als „Geist der Weisheit und Offenbarung“ hat in der Bibel auch die personale Erscheinungsform der göttlichen Weisheit „Sophia“ (griechisch, und hebräisch „Chakhema“ oder Chokhma“) als Frau Weisheit und Person etwa in der „Weisheitsliteratur“ des Alten Testamentes der Septuaginta-Bibel „die vor Gott tanzt“ und im 1. Clemensbrief und in der Johannes-Offenbarung als „Sonnenfrau“ und siehe dazu auch die mystische theologische „Sophiologie“ der russisch-orthodoxen Kirche Russlands. Tatsächlich zählte der Heilige Irenaeus von Lyon den 1. Clemensbrief und den Hirtenbrief des Hermas noch zum Bibel-Kanon des Neuen Testamentes der Bibel dazu. Siehe auch den Barnabas-Brief und Philo(n) von Alexandrien und die Tatsache, dass die Urbibel des Urchristentums als die sogenannte „Volksbibel“ des frühen Christentums noch die Septuaginta-Bibel mit der gesamten darin enthaltenen „Weisheitsliteratur“ war. Aus welcher das Neue Testament der Bibel auch teilweise wortwörtlich auf griechisch zitiert, und eben NICHT aus dem hebräischen Original-Text der jüdischen Thora(h). Zudem zitiert auch Jesus Christus persönlich mindestens zwei oder drei mal direkt speziell aus der „Weisheitsliteratur“, neben zahlreichen Anklängen.

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