Top-Beiträge

Links

Katholische Bischöfe protestieren gegen das Vorhaben

Spaniens sozialitistische Regierung hat in ihrer jüngsten Kabinettssitzung das Verfahren eingeleitet, um das „Recht auf Abtreibung“ in der Verfassung zu verankern. Das berichtet die „Tagespost“ auf ihrem Internetprotal.
Demnach verabschiedete der Ministerrat am 7. April in zweiter Lesung einen Entwurf zur Änderung des Artikels 43 der Verfassung. Dort solle künftig festgeschrieben werden, dass öffentliche Behörden die Ausübung des „Rechts der Frauen auf freiwilligen Schwangerschaftsabbruch unter Bedingungen echter und wirksamer Gleichstellung“ gewährleisten.

Damit würde Spanien nach Frankreich das zweite Land weltweit, das Abtreibung ausdrücklich in der Verfassung absichert. Anders als vielfach erwartet, greife die Regierung dabei nicht Artikel 15 an, der das Recht auf Leben betrifft, sondern den Artikel über die Leitprinzipien der Sozial- und Gesundheitspolitik.
Kritiker sehen darin ein verfassungsrechtliches Ausweichmanöver, mit dem die politischen Hürden für die Reform gesenkt werden sollen.
.
Wie die Zeitung weiter schreibt, benötige die Regierung für die Umsetzung ihres Vorhabens jedoch eine Dreifünftelmehrheit in beiden Kammern des Parlaments. Ohne Zustimmung der konservativen Partido Popular (PP) sie die Reform daher kaum durchsetzbar.
Genau darin besteht die politische Brisanz: Die Abstimmung zwinge die Parteien, insbesondere die PP, zu einer eindeutigen Positionierung.  

Der Vorsitzende der spanischen Bischofskonferenz, Luis Argüello, übte scharfe Kritik an dem Vorhaben. Statt das Recht auf Leben und die Unterstützung der Frau in Zeiten des „demografischen Winters“ abzusichern, ziehe es die Regierung vor, „sich selbst abzusichern, indem sie eine Verfassungsänderung zugunsten des Todes vorschlägt und Frauen als ideologischen Vorwand benutzt“.
Damit knüpft Argüello an die Position des spanischen Episkopats an, der kurz zuvor betont hatte, Abtreibung könne „niemals ein Recht“ sein.
.
Quelle: Newsletter der ALfA

Kommentare

4 Kommentare

  1. Das Interview Illner mit Merz, wo sie den Lügenkanzler Merz ertappte, da kriegt der Bürger Schnappatmung, wie er vom einer kleptokratischen politischen Elite abgegaunert wird und dass unsere deutschen Abrisspolitiker nichts unversucht lassen, D. ab zu schaffen für eine größenwahnsinnige EU. Bemerkenswert, von Illner hätte ich das am allerwenigsten erwartet. So ist unter anderem geplant, das deutsche Bankenwesen und damit die finanzielle Eigenständigkeit der Bürger ab zu schaffen und sie zu Staatshörigen Untertanen zu machen. Absolut lesenswert.

  2. Ich habe damit das Problem, dass ich an einer großen Feier in einem Kreis von – ich muss sagen ehemaligen – Freunden nicht teilnehmen kann, weil Personen dazugehören, die sich aktiv für das Fötentöten einsetzen. Das ist nicht das alleinige Problem dabei – es ist das rotgrüne Gestrickte insgesamt, aber beim Fötentöten endet meine Toleranz.

  3. Wenigstens äußern sich die spanischen Bischöfe klar gegen dieses Ansinnen, Abtreibung als Verfassungsrecht zu verankern.
    Ich bin nicht sicher, wie die deutschen Bischöfe sich verhalten würden, sollte das unserer Regierung in den Sinn kommen.

    Zu den aktuellen, skandalösen Äußerungen des Queer – Beauftragten Essener Weihbischof Schepers, „Vielfalt“ sei Teil der Schöpfungsordnung und traditionelle Rollenbilder wie „Hausfrauen“ obsolet, höre ich — genau NICHTS.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Kategorien

Aktuelle Beiträge

Archiv

Archiv

Artikel-Kalender

Mai 2026
M D M D F S S
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031

KOMM-MIT-Kalender

Erfahren Sie mehr über den "KOMM-MIT-Kalender"

Blog Stats

1378648
Total views : 10487114

Aktuelle Informationen und Beiträge abonnieren!

Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an, wenn Sie kostenlos über neu erschienene Blog-Beiträge informiert werden möchten.