Die Arbeit in dem Gremium schilderte Janz, die seit Juli 2022 Sprecherin der Betroffenen im Beteiligungsforum Sexualisierte Gewalt in der EKD und Diakonie war, als herausfordernd: „Wir haben in kurzer Zeit viel erreicht, aber bei den Betroffenen außerhalb kommt viel zu wenig an.“
In den evangelischen Landeskirchen und Diakonien laufe die Umsetzung schleppend oder werde sogar in Frage gestellt. 
„Es wirkt, als ließen wir uns auf faule Kompromisse ein“, bilanzierte Janz. „Betroffene schreiben uns deshalb teils sehr kritische Mails, posten auf Social Media. Das belastet natürlich. Gleichzeitig bekommen wir auch neue Meldungen von Betroffenen.“
Bereits auf der EKD-Synode vorigen November in Dresden hat Janz die Missbrauchsaufarbeitung in der EKD als schwerfällig kritisiert.
Hintergrund: Die Zahl der Missbrauchsopfer in der evangelischen Kirche und Diakonie ist viel höher als bislang angenommen. Laut der unabhängigen Forum- Studie sind seit 1946 in Deutschland nach einer Hochrechnung 9.355 Kinder und Jugendliche sexuell missbraucht worden. Die Zahl der Beschuldigten liegt bei 3.497. Rund ein Drittel davon seien Pfarrer oder Vikare. .
Quelle und weitere Infos hier: https://www.domradio.de/artikel/sprecherin-von-missbrauchsopfern-evangelischer-kirche-tritt-zurueck
Titelgemälde: Dr. Rolf Braun





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11 Antworten
Ich habe den Film nicht geschaut, aber äußerst auffällig ist, dass Missbrauchsfälle in der EKD stets unter den Teppich gekehrt wurden und bei der Mutter-Religion, den katholischen Kirchen, sich der ÖRR vor lauter Empörung ereifert, obwohl es das gleiche ist.
Ich will nicht ketzerisch sein, kommt neuerdings die queere-woke Entwicklung hinzu, als wäre zynisch gesagt im globalen Grünen-Einheitsbordell jeder perverse Missbrauch legitim?
Bei Queer geht es nicht um Hetero, Homo oder Autismus, sondern um die Akzeptanz von Kinderehen, Akzeptanz von Gruppensex, Akzeptanz von religiösen Beschneidungen, wie im Reformationsjahr in Wittenberg schon dafür geworben wurde, Akzeptanz von Polygamie und nicht mehr um natürliche Partnerschaften und Familienbilder.
Der anatomische Mensch soll nur als menschliches Objekt fungieren. Das sehe ich auch als Missbrauch der Schöpfung des Menschen an. Am deutlichsten zeigte sich das beim EKD-Kirchentag in Hannover, wo der Begriff Frau in Anbiederung an den Islam zur Flinta nur noch als Mensch mit anatomischen Merkmalen wahrgenommen wird, Mensch mit Uterus und in der Lage zu gebären.
Des weiteren kann es nicht sein, dass Männer juristisch beanspruchen können, Frauen zu sein, Svenja Liebich nahm Merkels Ehe für alle auf das Korn und man hat nun wirklich keine Probleme damit, dass sie homo sind oder gerne in die Rollen von Frauen in Form von Verkleidung schlüpfen, jedoch aber damit, dass hier Frauenrechte von anatomischen Männern, die sich als Frauen juristisch verklären, unterwandert werden. Queer umfasst auch die perversesten Sachen, Ehe für Vielfalt, wo man eben Tiere zum Beischlaf nutzen kann oder….
Auch das ist Missbrauch des Menschenbildes, denke ich. Denke nur an den Fall Epstein.
Guten Tag,
wo Sie den Fall Epstein erwähnen: Interessanterweise gehören Kirchenvertreter hier nicht zum Netzwerk des Bösen bzw. Täterkreis.
Kein einziger Bischof oder sonstige Geistliche ist bislang auch nur erwähnt worden – das hätte man doch sonst zu gerne ausgeschlachtet….
Stattdessen aber viele aus der Elite von Politik, Hochfinanz, IT-Konzerne, Adel – aber wohlgemerkt keine Unternehmer aus dem Mittelstand.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Davon, das Kirchenvertreter im Epstein Skandal verwickelt sind, bin ich nicht ausgegangen, aber von dem gefährlichen Weg der EKD Führungsspitze in diese Richtung, mit Akzeptanz von queeren Genderideologien.
Aber ein Wort noch zu diesem Film noch über „Marco“ (Name und Stimme im Film geändert). Dem mehr oder weniger in dieser Einrichtung des H. das jüngere Kind zur Betreuung überlassen war, das dann mit weniger als 30 kg Gewicht starb. Warum hat er nicht Alarm geschlagen? Im Film wird lapidar geschildert: Dann war er tot… Irgendwie bin ich doch stinkesauer auf diesen „Marco“. Er hätte Leben retten können, stattdessen höre ich den ganzen Film lang nur sein dummes Geschwätz. Die Jugendlichen kamen doch alle schon aus dem Stricher-Milieu….
Ich hab den Kentler-Film auch angeschaut. Und ich frage mich tatsächlich: Das, was hier angeprangert wird, wird das nicht gerade heute „salonfähig“ gemacht?
Stichwort: Kitas, Kindergärten…. Und zu damals: Ist nicht Berlin mit all` dem schon seit etlichen Jahrzehnten (60, 70 Jahre) „versifft“? Mit der 68er-Generation und ihrer „sexuellen Befreiung, freien Liebe“, als spätestens 1980 die GRÜNEN aufkamen, die Sex zwischen Erwachsenen und Kindern propagierten? Die ganze Saat blüht doch HEUTE so richtig auf…. Der ganze Schweinskram.
Genauso ist es. Diese Praktiken sind doch beliebt in cdu-geführten Ländern wie Berlin, Hessen oder nrw und füllen die Schulbücher. Dieses Land ist unter der Regenbogen-Partei von Merz und Söder zum Saustall verkommen. Peter Hahnes Aufschrei im neuesten Buch „ Warum macht ihr uns kaputt!“ trifft den Nagel auf den Kopf
KP Löwe: Ihr abwegiger Versuch, Schlechtes – oft weit hergeholt- besonders auch der CDU/CSU in die Schuhe zu schieben, schadet auch der Kritik – besonders auch von mir: Wir werden nämlich mit Ihnen in eine „Kiste“ gesteckt. Nur Kritik, die nicht so heillos einseitig ist, verleiht Glaubwürdigkeit: Es gibt nicht den geringsten Grund, in der BRD die CDU für besondere Schuld beim Mißbrauch verantwortlich zu machen! Berlin und NRW und Hessen – nur etwa- waren zu Hoch-Zeiten von Kentler und Co. SPD-regiert – und Sexualtäter gab es auch massenweise in kirchlich und politisch weit rechten Kreisen…. Ich habe in meiner Zeit in München arg viele Rechte gekannt: Die so schlimme Kinderschänderei sah ich natürlich nicht. Aber die auch nicht ganz biblischen Verhaltensweise Alkohlismus und Homosexualität waren dort sehr verbreitet… Wo bitte gibt es eine striktr wissenschaftliche Untersuchung über das ungefähre prozentuale, nach soziologischen Kriterien (etwa Ethnie, Klasse und Bildung) unterscheidenden Kriterien nach ideologischen Lagern ? Dabei könnte man ja sogar unterscheiden nach Stellungnahmen zur Sexualität in den Gruppen/ Lagern, auf Deutsch: Heucheleigrad !!!
Sexueller Missbrauch ist eines der schwersten Verbrechen an Kindern und Jugendlichen.
Man fügt vielen von ihnen ein Trauma zu, was die Betroffenen nur schwer aufarbeiten können.
Finanzielle Entschädigung und Therapieangebote helfen nur bedingt.
Viele sind lebenslang bindungsunfähig und leben mit Ängsten.
Gestern kam auf 3Sat der Film „Das Kentler Experiment“, der hier im CF angekündigt worden war.
Es ist so erschreckend, wie dieser hochgeachtete Wissenschaftler Kentler die Gesellschaft und Behörden irregeführt hat. Er selbst war in dem pädophilen Netzwerk in Berlin einer der Drathzieher.
Das mit dem „hochgeachteten Wissenschafter“ dürfte sich erledigt haben. – Wer hat da vorher schon geschlafen oder gar aktiv einen solchen Ruf begünstigt ?
Dieses Pack hat sich mit Hilfe von Kirchentagspräsident von Weizsäcker (CDU) ein Eldorado für private Zwecke geschaffen —- die evangelische Kirche zutiefst verstrickt in dieser Sauerei
Die Ideologie Kentlers lebt weiter in der „Sexualpädagogik der Vielfalt“ oder auch „Emanzipatorischen Sexualpädagogik“ seines „Meisterschülers“ Uwe Sielert, und wurde durch ihn und seine Schüler quasi flächendeckend in Bildungseinrichtungen implementiert — jetzt auch in katholischen Einrichtungen (und die Gender – Schulpapiere).
Das Grunddogma lautet:
Der Mensch ist von Beginn an ein sexuelles Wesen ..
Von Kentler zur Sexualpädagogik der Vielfalt | Die Tagespost https://share.google/t9MO7NFxtuKMoVAjv
Mit Link zur Doku: „Kentlergate“