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Staatsanwaltschaft ermittelt nicht gegen Kardinal Woelki: Fehlender Tatverdacht

Der Fall des Kölner Priesters und Sexual-Serientäters Hans Ue. hat für Kardinal Rainer Woelki juristisch keine Folgen. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet, lehnt die Kölner Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen den Erzbischof und andere hochrangige kirchliche Würdenträger ab.

Aus dem Prozess und der Urteilsbegründung gegen Ue., gegen den Landgericht Köln im Februar eine Haftstrafe von zwölf Jahren verhängt hatte, hätten sich gegen die Geistlichen „keine zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte für verfolgbare Straftaten“ ergeben, heißt es in einem Bescheid der Behörde.

Gegen Woelki, seinen Generalvikar Markus Hofmann, den früheren Offizial (Leiter des Kirchengerichts) Günter Assenmacher und den früheren Generalvikar Stefan Heße (heute Erzbischof von Hamburg) war eine Reihe von Strafanzeigen gestellt worden mit der Aufforderung, gegen die Kirchenmänner u.a. wegen Beihilfe zum sexuellen Missbrauch von Kindern zu ermitteln.

Die Staatsanwaltschaft bezweifelt, dass Woelki und Co. eine strafrechtlich relevante Pflicht zum Handeln, eine sog. Garantenpflicht, hatten. „Jedenfalls ist nach den hier vorliegenden Erkenntnissen nicht ersichtlich, dass die konkreten Taten durch ein bestimmtes Handeln der angezeigten Personen, z.B. (weitere) dienstliche Sanktionen, sicher hätten verhindert werden können“, schreibt Staatsanwalt Maurice Niehoff, der im Prozess gegen Ue. die Anklage vertrat.

Hinweise auf Strafvereitelung hätten sich ebenfalls nicht ergeben. „Vor diesem Hintergrund war die beantragte Aufnahme strafrechtlicher Ermittlungen abzulehnen“, erklärt Niehoff weiter.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.extremnews.com/nachrichten/vermischtes/767e18b3b45b511

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Kommentare

2 Antworten

  1. Die letzte Instanz steht doch noch bevor:
    der Richterstuhl des Christus:
    2.Korinther 5,10; 1.Korinther 3,11-15; Römer 14,10-12.
    Dieses Gericht über die Gemeinde ist nicht mit dem Gericht über die Welt nach Offenbarung 20 zu verwechseln!

  2. Wenn in Kinderheimen – auch aktuell – Missbrauch herrscht, Kinder begrapscht, geschlagen, unter Druck gesetzt werden, durch Mitarbeiter oder auch Mitbewohner, deckt Jeder Jeden. Missbrauchte und Herkunftsfamilie haben keine Lobby.
    Das Gerichtssystem spricht Kinder nicht selten auch mutmaßlich Gewalt, Alkohol, Drogen u.a. zugetanen Vätern zu. (85 – 90% an Missbrauch und Misshandlung, auch Tötung, geschieht – leider – durch Männer. Ein Generalverdacht darf deshalb nicht sein, aber im Hinterkopf sollte man das schon haben!)
    Warnungen und Bedenken von ihrer Kinder beraubten Mütter in den Wind schlagend. Umgangsausschluss verhängend. Mittels psychiatrischer „Gutachten“ tut man die „unerwünschte Person“ völlig entrechten. Läuft bei Gericht und Jugendamt. Gute Geschäft für die „Experten“ sowieso.
    Was in deutschen Gerichten und Amtsstuben läuft, ist unvorstellbar. Teils sehr unmenschlich. Leben zerstörend. Leider gibt es keine Lobby für den MENSCHEN und die MENSCHLICHKEIT. ….
    Die Kinderschutzbewegung JS, ein Netzwerk von Ehrenamtlichen, die die Thematik im Blick hat, Unterstützung sucht, Mitstreiter, Professionelle, bemüht sich, Betroffenen beizustehen. Es ist schwer.

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