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Das Statistische Bundesamt meldet ein Rekordtief bei Eheschließungen in Deutschland. Im Jahr 2024 gaben sich so wenige Paare das Ja-Wort wie seit 1950 nicht mehr.

2024 wurden 349.216 Ehen geschlossen – der niedrigste Stand seit Beginn der statistischen Erhebungen 1950.  

Den Angaben zufolge heirateten mehr als drei Viertel der Eheleute zum ersten Mal, waren also zuvor weder geschieden noch verwitwet. Der Anteil gleichgeschlechtlicher „Ehen“ lag bei knapp drei Prozent.

Der Ehe-Rückgang ist Teil eines längerfristigen Trends. Zwar beeinflussen die alternde Bevölkerung und der demografische Wandel die Zahl, aber auch das spätere Heiratsalter und die zunehmende Akzeptanz nichtehelicher Lebensgemeinschaften tragen dazu bei, dass weniger Paare heiraten.

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://www.pro-medienmagazin.de/rekordtief-bei-eheschliessungen/

Kommentare

9 Kommentare

  1. Die Ehe ist die genialste Erfindung seit es Menschen gibt. Aber sie ist Gottes Erfindung. Und das scheint die Menschen heute nicht mehr sonderlich zu interessieren. Freilich tut auch der Staat zu wenig, sie zu fördern, was er nach Artikel 6 des Grundgesetzes eigentlich tun müsste. In nicht wenigen Bereichen ist man sogar benachteiligt, wenn man heiratet.

    1. Aber auch bei „nur“ säkular geschlossenen Ehen, die scheitern, leiden vor Allem die Kinder… Von daher ist es MIR nicht egal!

      1. Guten Tag,
        Sie haben völlig recht – die Ehe (auch die „nur“ weltliche) legt das Fundament für Kinder und damit für Zukunft. Zudem sorgen die Ehepartner füreinander und übernehmen Verantwortung. Wobei die katholische Kirche von ihren Gläubigen die „Formpflicht“ verlangt, also eine kirchliche Trauung, damit sie ein christliches Sakrament ist. Jedoch werden die evangelischen Ehen ebenfalls als Sakrament anerkannt – selbst dann, wenn sie nur standesamtlich geschlossen wurden, denn der Protestantismus kennt die „Formpflicht“ nicht. (Luthers Wort von der Ehe, die ein „weltlich Ding“ sei.)
        Natürlich müssen in solchen Fällen die inneren (!) Voraussetzungen für eine gültige Ehe vorhanden sein – aber das gilt auch für die Ehen von Katholiken: Die Einhaltung der „Formpflicht“ (kirchliche Heirat) nützt nichts, wenn diese Bedingungen fehlen.
        Freundlichen Gruß
        Felizitas Küble

  2. Das ist sehr traurig. Es zeugt von der abwärtsgerichteten Moral in unserem Land.
    Man könnte zwar sagen: Wenn sowieso mindestens jede 3. Ehe wieder geschieden wird, dann sollen sie es doch ganz sein lassen…Das löst aber NICHT das Problem!

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