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Stetter-Karps sofortiger Rücktritt ist überfällig

Von Eugen Abler

Irme Stetter-Karp, seit November 2020 Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), fordert ein größeres Angebot für Abtreibungen in Deutschland.

Zudem möchte sie sichergestellt wissen, dass der „medizinische Eingriff“ eines „Schwangerschaftsabbruchs“ flächendeckend ermöglicht wird. Schon die Wortwahl „medizinischer Eingriff“ ist völlig irreführend, handelt es sich bei einer Abtreibung doch um einen heimtückischen Mord, da das Opfer völlig wehrlos ist.

Damit das medizinische Personal die notwendige Kompetenz zur fachgerechten Tötung der unschuldigen Kinder vorweisen kann, fordert Stetter-Karp eine Aufnahme in die medizinische Ausbildung, was so auch im Koalitionsvertrag der Ampel enthalten ist.

Die Präsidentin des größten katholischen Laienverbandes „lobt die Abschaffung des Paragrafen 219a“. Damit steht sie im Widerspruch zur Deutschen Bischofskonferenz, die die Streichung des 219a kritisiert hatte.

Von Gott stammt das Gebot: „Du sollst nicht töten“. Jeder Mensch, auch das ungeborene Kind, ist vor Gott einmalig und besitzt eine unsterbliche Seele.  Um glaubwürdig die Lehre Jesu Christi zu vertreten, hat die katholische Kirche die bleibende Pflicht, sich für das menschliche Lebens von der Zeugung bis zum natürlichen Tod einzusetzen.

BILD: Buchtitel von Eugen Abler: „Der Verrat am C“ über die Gründe seines Austritts aus der CDU

Die Abschaffung des § 219a ist ein weiterer moralischer Dammbruch in der Lebensschutzdebatte.

Es schadet der Glaubwürdigkeit und dem Ansehen der katholischen Kirche in höchstem Maße, wenn das ZdK die Tötung von ungeborenen Kindern flächenmäßig ermöglichen will.

Wer in der Nachfolge Jesu die Tötung Unschuldiger unterstützt, geht den Weg in die Barbarei mit.

Erschütternde Randnotiz:

Stetter-Karp als derzeitige Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes erhielt vor wenigen Tagen eine Ehrung für ihr langjähriges Wirken in diesem Verband. Die Caritas steht für Nächstenliebe. Der Caritasverband als größter privatrechtlicher Arbeitgeber mit rund 700.000 Mitarbeitern ist in Deutschland unersetzbar.

Die Frage, die sich mir stellt: Wie kann Frau Stetter-Karp als Vorsitzende eines Verbandes geehrt werden, der sich der Nächstenliebe verschrieben hat, während sie andererseits flächendeckende Abtreibungen fordert?

Um weiteren Schaden von meiner Kirche abzuwenden, fordere ich den sofortigen Rücktritt von Frau Stetter-Karp!

Unser Gastautor Eugen Abler aus Bodnegg in Oberschwaben war langjähriger CDU-Kreisrat und Vorsitzender der CDU Bodnegg. Der Träger des Bundesverdienstkreuzes hat in 2020 nach 43 Jahren seine Partei verlassen, weil er dort eine christlich-konservative Politik vermißt; darüber schrieb er das Buch „Der Verrat am C“ (siehe oben).

Kommentare

10 Antworten

  1. Lieber Herr Abler! Ich stimme Ihnen voll und ganz zu, Insbesondere dem Rücktritt
    dieser Dame. Ich hoffe, sie kann mit ihrer Schuld leben.

  2. Stetter-Karp ist eine hohe Caritas-Dame, Wenn sich nicht die Caritas öffentlich von solchen Äußerungen sofort und vernehmbar distanziert (kürzlich hat sie die Frau noch super geehrt) , dann sollte ein absoluter Spendenboykott der Lebensschützer und gläubigen Katholiken gegen die Caritas ausgerufen werden. Ich spende schon lange nichts mehr für diese Einrichtung! Wollen wir später auch flächendeckende Lebensende-Häuser?
    Wenn „selbstbestimmt“ das neue Zauberwort für autonome und von Gesetzen unabhängige Moral ist, dann ist bald alles möglich. Da wird die eine ihr Kind im 8. Monat töten lassen, andere kurz nach der Geburt!
    Der Chefideologe des Synodalen Holzweges, Magnus Striet, behauptet ja, dass ein Gott, der heute die Autonomie und Selbstbestimmung des Menschen nicht achtet, dass ein solcher heute nicht mehr akzeptiert wird! Diese Räubersynode will Gott vorschreiben, was er zu akzeptieren hat, damit man noch an ihn glaubt!
    Stetter-Karp fordert nicht nur flächendeckende Tötungseinrichtungen auch im ländlichen Raum, wohnortnah, sondern regt auch das Erlernen des professionellen Kindstötens für alle Medizinstudenten an. Bald muss auch wohl das professionelle Töten von Alten erlernt werden, es soll ja nicht misslingen!
    Muss sich eine Katholikenpräsidentin zum Handlanger der Ampelregierung und ihrer antichristlichen Vorhaben machen? Solche Frauen haben wir in der Politik schon genügend. Hat das ZdK keine anderen Sorgen? Die Frau ist fehl am Platz, sie hat die katholische Lehre öffentlich verlassen! Sie muss zurücktreten! Was wollen sich die Bischöfe noch alles gefallen lassen?

    1. Guten Tag,
      woher wollen Sie wissen, daß die Mehrheit der Katholiken – wie Sie hier unterstellen – „flächendeckende Abtreibungen“ fordert?
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

  3. EINMÜTIGKEIT zwischen dem DBK – Vorsitzenden BISCHOF BÄTZING und der
    ZDK – VORSITZENDEN STETTER – KARP ?

    – Zur Aufnahme der „Abtreibung als MENSCHENRECHT“ in die EU Grundrechtecharta nur eine dürre Stellungnahme des Pressesprechers der DBK, Matthias Kopp: „Die Entschließung des Europäischen Parlaments, ein sogenanntes „Recht auf #Abtreibung“ in die #Grundrechte-Charta der EU einzufügen, ist nicht die richtige Reaktion auf gegenwärtige Debatten in den USA und anderen Ländern….Eine Polarisierung der Debatte in #Europa ist unbedingt zu vermeiden. “ https://www.kath.net/news/78909
    – Zur Forderung nach flächendeckenden Abtreibungsangeboten und verpflichtender ärztlicher Ausbildung durch Frau Stetter-Karp auch nur eine Stellungnahme des Pressesprechers, kein Bischofswort.
    https://de.catholicnewsagency.com/story/abtreibung-haltung-von-zdk-chefin-widerspricht-der-deutschen-bischofskonferenz-11329

    – nach der Veröffentlichung des „Machtwortes aus Rom“ zum synodalen Weg in D innerhalb weniger Stunden eine EINMÜTIGE ERKLÄRUNG DER PRÄSIDENTEN DES SYNODALEN WEGES, Bischof Bätzing und Frau Stetter – Karp.

    Darf man daraus schliessen, daß der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (und die Befürworter des synodalen Weges unter den katholischen deutschen Bischöfen? oder alle Bischöfe ? – wer schweigt, stimmt zu ? ) die Forderung einer „flächendeckenden“ Ausweitung des Abtreibungsangebotes unterstützen und damit einverstanden sind, wie auch eine Verpflichtung für alle Ärzte fordern , sich darin ausbilden zu lassen ?
    Darf / muß man Bischöfe und vorgeblich den Katholizismus in D repräsentierende ZDK – Mitglieder erinnern an das Lebensrecht gemäß konstanter kirchlicher Lehre „Mensch von Anfang an “ ? und an das Recht auf freie Berufsausübung, auf Freiheit des Gewissens und der Religionsausübung von ärztlichem und pflegerischem Personal ?
    Und wie ist die Äußerung eines ZDK Mitglieds zu werten, dann müsse man sich ja – gleichsam aus Paritätsgründen – auch Diskussionen über ein flächendeckendes Angebot zum Lebensende – EUTHANASIE – stellen ?
    https://www.die-tagespost.de/politik/kritik-an-stetter-karp-reisst-nicht-ab-art-230626
    „Die Forderung der ZdK-Präsidentin nach einem flächendeckenden Abtreibungsangebot drohe Polarisierungen innerhalb und außerhalb der Kirche zu verstärken, so der Direktor der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen.
    Er hätte es besser gefunden, so Arnold, der auch ZdK-Mitglied ist, mit diesem Impuls die nächste Vollversammlung zu eröffnen, „um sich als ganzes ZdK in einer veränderten Zeit der eigenen Position zu versichern“. Eine neue Debatte laufe Gefahr, Polarisierungen innerhalb und außerhalb der Kirche zu verstärken. Zudem mahnte er, wer am Lebensanfang ein flächendeckendes Angebot fordert, laufe Gefahr, das Gewissen des Einzelnen und die Freiheit der freien Träger zu unterlaufen. „Und wer ein flächendeckendes Angebot für den Lebensanfang fordert, läuft Gefahr, mit gleicher Begründung auch das flächendeckende Angebot am Lebensende umsetzen zu müssen.““

    Auch zur Euthanasie keine klare Ablehnung durch Erzbischof Paglia aus Rom, wo die Radi­ka­le Par­tei die Todes­sprit­ze und ande­re Eutha­na­sie-Metho­den lega­li­sie­ren will und dazu eine Volks­ab­stim­mung anstrebt, um die gel­ten­de Bestim­mung abzuschaffen.Paglia plädiertfür eine Art Synkretismus der Werte, ein Gesetz, „dem alle zustimmen können“.
    https://katholisches.info/2021/08/30/was-ist-ein-gutes-gesetz-das-neue-interview-von-kurienerzbischof-paglia/

  4. Die ERKLÄRUNG AUS ROM ZUM SYNODALEN WEG schlägt hohe Wellen.

    Hier der Wortlaut:
    „Es wäre nicht zulässig, in den Diözesen vor einer auf Ebene der Universalkirche abgestimmten Übereinkunft neue amtliche Strukturen oder Lehren einzuführen, welche eine Verletzung der kirchlichen Gemeinschaft und eine Bedrohung der Einheit der Kirche darstellen würden. In diesem Sinne rief der Heilige Vater in seinem Schreiben an das pilgernde Volk Gottes in Deutschland in Erinnerung: „Die Weltkirche lebt in und aus den Teilkirchen, so wie die Teilkirchen in und aus der Weltkirche leben und erblühen; falls sie von der Weltkirche getrennt wären, würden sie sich schwächen, verderben und sterben. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, die Gemeinschaft mit dem ganzen Leib der Kirche immer lebendig und wirksam zu erhalten”[1]. Daher ist es wünschenswert, dass die Vorschläge des Weges der Teilkirchen in Deutschland in den synodalen Prozess, auf dem die Universalkirche unterwegs ist, einfließen mögen, um zur gegenseitigen Bereicherung beizutragen und ein Zeugnis der Einheit zu geben, mit welcher der Leib der Kirche seine Treue zu Christus, dem Herrn, bekundet.“

    Dorothea Schmidt kommentiert in der TP euphorisch :“ Rollt die Synodalen Fahnen ein, Finito“
    https://www.die-tagespost.de/kirche/vatikan-und-papst/die-glaeser-klirren-art-230652
    Guido Horst kommentiert, der Papst habe selbst habe ein Machtwort gesprochen und den synodalen Weg in die Schranken gewiesen:
    „Die Erklärung wurde nicht von einem vatikanischen Dikasterium veröffentlicht, sondern vom „Heiligen Stuhl“, das heißt von der obersten Autorität. Es ist also ein Machtwort des Papstes, der in der Erklärung mit einem Satz aus dem „Schreiben an das pilgernde Volk Gottes in Deutschland zitiert wird, in dem es um die Einheit der Weltkirche und der Teilkirchen untereinander geht. Die Erklärung erscheint vor der vierten Synodalversammlung des Synodalen Weg vom 8. bis 10. September in Frankfurt“
    https://www.die-tagespost.de/kirche/vatikan-und-papst/synodaler-weg-papst-spricht-ein-machtwort-art-230650.

    Ich wäre da vorsichtig.

    Obwohl die „Präsidenten des synodalen Weges“ , Bischof Bätzing und Frau Stetter-Karp sich in einer RASCHEN GEMEINSAMEN REAKTION sich “ verschnupft“ zeigen ob der Kommunikation „ohne namentlichen Absender“, läßt doch ( wie immer ! ) daraus eine Rechtfertigung für das Vorpreschen im synodalen Weg basteln, der quasi als Vorbild in den synodalen Prozeß der Weltkirche eingehen sollte.
    https://www.katholisch.de/artikel/40297-praesidenten-des-synodalen-wegs-kritisieren-vatikan-erklaerung
    https://www.katholisch.de/artikel/40295-vatikan-erklaerung-zum-synodalen-weg-eine-warnung-aber-kein-verbot

    Und ich fürchte, damit liegen die Protagonisten des SW richtig , denn es heißt in der Vatikan ERKLÄRUNG:
    „Es wäre nicht zulässig, in den Diözesen V O R EINER AUF EBENE DER UNIVERSALKIRCHE ABGESTIMMTEN ÜBEREINKUNFT auf neue amtliche Strukturen oder Lehren einzuführen, welche eine Verletzung der kirchlichen Gemeinschaft und eine Bedrohung der Einheit der Kirche darstellen “
    D.h. in der Universalkirche sind sowohl strukturelle wie lehrmäßige Änderungen möglich und angestrebt.

    Die Anzeichen mehren sich, daß – eingeleitet mit dem Umbau der Akademie für das Leben, unter Leitung von Erzbischof Paglia sowohl die Lehre zur Geburtenkontrolle, künstlicher Empfängnisverhütung, künstlicher Befruchtung wie auch zur Euthanasie geändert werden soll und der Papst ein entsprechendes Lehrschreiben vorbereitet – womöglich im Dienst einer Öko – Klimareligion !
    Unter den Mitgliedern ( ! ) der personell und inhaltlich komplett neu aufgestellten Akademie für das Leben sind Befürworter der Geburtenkontrolle, als Vortragsredner werden seit Jahren Anhänger der Überbevölkerungstheorie im Vatikan gehört, und im Juni 22 ist der Vatikan dem Pariser Klimaschutzabkommen beigetreten, obwohl darin explizit Abtreibung und Geburtenkontrolle befürwortet werden.

    Das Erbe des hl. Johannes Paul II , Schutz der Kultur des Lebens, Evangelium Vitae, Familiaris consortio, Theologie des Leibes wurde gründlich entsorgt.

    https://www.kath.net/news/78985 Vatikan tritt 6.6.22 dem Pariser Klimaschutzabkommen bei
    https://www.lifesitenews.com/news/pontifical-academy-for-life-defends-new-book-supporting-contraception-what-is-dissent-today-can-change/
    https://www.lifesitenews.com/news/vatican-approved-journal-suggests-pope-francis-might-soon-contradict-churchs-birth-control-ban/

    https://katholisches.info/2017/06/14/metamorphose-der-akademie-fuer-das-leben-papst-kritiker-und-lebensrechtler-raus-zweideutige-positione
    https://katholisches.info/2017/03/07/vincenzo-paglia-und-das-homoerotische-juengste-gericht-in-der-kathedrale-von-terni/
    Kritik am Paglia Buch weist der Papst zurück, FAKE News in sozialen Netzwerken seien zu bekämpfen
    https://www.lifesitenews.com/news/pontifical-academy-for-life-echoes-popes-attack-on-fake-news-to-defend-book-promoting-contraception/

  5. Ich werde zukünftig keine Spenden mehr an Caritas leisten! Wieder eine sogenannte „christliche“ Organisation, die man auch rötlich, grünlich oder bläulich bezeichnen könnte….

  6. Diese Präsidentin kann nicht weiter im Amt bleiben. Ihre Forderung einer flächendeckenden Abtreibung ist zutiefst menschenverachtend und widerspricht christlichen Grundsätzen.

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