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Stromausfall-Gefahr und staatliches Blackout

Von Peter Kiefer

„Das Unheil bricht los an einem windstillen Wintertag“, so der Titel einer Kolumne im Heft 5/2021 Wissen & Staunen. Dieses Szenario könnte uns diesen Winter bereits bevorstehen und damit die Befürchtung einiger wirklicher Fachleute bestätigen.

Die Warnungen sind aber nicht neu, denn bereits vor über zehn Jahren wurde in einer Bundesdrucksache (17/567217 vom 27. April 2011) das Szenario eines großräumigen und längeren Stromausfalls beschrieben mit all seinen katastrophalen Folgen auf das Leben in Deutschland.

Die aktuellste Warnung stammt übrigens vom Bundesrechnungshof (!), der im März dieses Jahres einen ‚Brandbrief‘ an die Regierung schickte, sie habe „die sich abzeichnende reale Gefahr für die Versorgungssicherheit nicht ausreichend im Blick.“

Im Hinblick auf die neue Regierung schwant mir nichts Gutes.

Der geneigte Leser erinnert sich, dass die grüne Kanzlerkandidatin heftig gegen Nordstream 2 protestierte und in ihrem Wahlkampf die Schließung der nun gegen alle irrationalen Bedenken fertiggestellten Gasleitung ankündigte. Diese Frau, eine Traumtänzerin vulgo Trampolin-Springerin, wird im künftigen Kabinett sogar Ministerin, vielleicht im neu zu schaffenden Klima-Ministerium! Sind in Deutschland denn alle verrückt geworden?

Statt sich um reale aktuelle Probleme zu kümmern, halluzinieren sie einen nahenden Weltuntergang herbei und verschleudern Milliarden für völlig nutzlose Versuche, das Klima zu ‚retten‘.

War doch die bisherige Regierung schon an Stümperhaftigkeit kaum zu übertreffen, das zeigt alleine schon der Bau von hunderten Windräder in Norddeutschland on- und offshore, ohne vorher die zum Transport des generierten Stromes notwendigen Trassen in den energie-hungrigen Süden zu bauen. Ergebnis: überschüssiger Strom muss ans Ausland verschenkt, manchmal sogar zu negativen Preisen ‚verkauft‘ werden.

Und selbst wenn die Windräder abgestellt werden, ist es für die Betreiber immer noch lukrativ, denn sie werden aufgrund vertraglicher Absicherung vom Endabnehmer auch für nicht produziertem Strom bezahlt.

Mit vollem Recht schrieb das das Magazin Wissen & Staunen: „In Sachen Fachkenntnis gibt es z. B. im bisher von Peter Altmeier geleiteten Bundeswirtschaftsministerium jetzt schon einen Blackout“ (Nr. 5/2021). – Dem ist nichts hinzuzufügen!

Ich wünschte, es wäre möglich, einen über zwei Tage dauernden Blackout nur für die Grünen und deren hopsenden Bodentruppen zu inszenieren, dann kämen sie vielleicht auf vernünftige Gedanken.

Unser Autor Peter Kiefer aus Höllstein ist Elektrotechnik-Berufsschullehrer i.R.

Kommentare

3 Antworten

  1. Die FOCUS-Kolumne von Jan Fleischhauer

    Wenn uns selbst der WDR auf den Blackout einstimmt, muss die Lage wohl ernst sein

    Die Regierung zeigt zu wenig Ambitionen? Keine andere Volkswirtschaft wagt es, sich von allen verlässlichen Energieträgern abzukoppeln. Selbst im grünen Milieu legen Vorausschauende schon mal Notvorräte an.

    https://www.focus.de/politik/deutschland/schwarzer-kanal/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-der-grosse-blackout_id_38600742.html

  2. Wenn was stillsteht, wird die Kernenergie teuer im Ausland eingekauft. Wir haben es ja!!

    Spritpreis zur Zeit 1,73 . Tendenz steigend.
    Die vor allem jungen Deutschen, die noch kein eigenes Einkommen haben. Die von Mama und Papa höchst ordentlich mitversorgt werden. Markenklamotten inklusve, haben diese Grünen gewählt. Die haben kaum Probleme und können sich ganz auf das Klima und den Tierschutz stürzen.

    Achtet mal drauf, die Frau Baerbock hat jeden Tag ein neues Outfit. Top gestylt und die besten Klamotten samt Schuhe und Handtasche. Habeck ebenfalls.

    Es ist einfach fatal für unser Land, dass man als CDU/CSU/FDP die Koalition mit AfD ausgeschlossen hat.
    Ich denke, viele Wähler wollen lieber diese Koalition.

    1. Liebe Dorotee, Du hast Recht und auch der Herr Kiefer hat Recht, unsere Politiker sind verrückt geworden, selbstständiges Denken in der Funktionärsebene, Schnee von gestern, sie brauchen viel zu viele Mitarbeiter, die ihnen die Schleppe tragen.

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