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Studie belegt: Christliche Missionsarbeit fördert Kultur, Zivilisation und Rechtsstaat

Eine groß angelegte Studie weist nach, daß gute Missionsarbeit der wirksamste Faktor in der Entwicklung einer gesunden Zivilisation und Demokratie ist.

Jahrzehntelang wurde Mission in einem Atemzug mit Kolonialisierung und Unterdrückung genannt. Diese weit verbreitete These ist nun widerlegt. 305fe9127f

Der amerikanische Soziologe Robert Woodberry erstellte in 14-jähriger Arbeit die bisher umfassendste Untersuchung über den Zusammenhang zwischen Mission und der Gesundheit einer Zivilisation.
Woodberry verknüpfte bisher nicht bekannte Fakten, grub in Archiven, bereiste die ganze Welt und kommt 2002 zu der eindeutigen Erkenntnis: 50 Jahre Forschung über die Entstehung von Demokratien hat bisher den wichtigsten Faktor schlichtweg übersehen, nämlich den Einfluß christlicher  – in dieser Studie speziell evangelischer  –  Mission:
Zunächst will niemand diese Ergebnisse zur Kenntnis nehmen. Aber 2002 erhält der Forscher ein Stipendium einer Stiftung, das ihm ermöglicht, 50 Assistenten anzustellen und die Datenbasis nach allen Seiten hin zu erweitern und abzusichern.
Der Unterschied zwischen Ursache und Korrelation wird streng beachtet. Das Ergebnis ist eindeutig:
„Gebiete,  in denen evangelische Missionare in der Vergangenheit eine bedeutende Arbeit verwirklichten, sind im Durchschnitt heute wirtschaftlich besser entwickelt, mit besserer Gesundheit, niedrigerer Kindersterblichkeit, weniger Korruption, mehr Alphabetisierung, höherer Durschnittsbildung (vor allem für Frauen) und mehr Engagement in Nicht-Regierungsorganisationen.“

Christliche Missionare sorgten für Bildung für Frauen und Arme und förderten den Druck von Büchern. In China arbeiteten Missionare daran, den Opiumhandel zu beenden; in Indien schränkten sie Mißbräuche von Landbesitzern ein; in Westindien und anderen Kolonien spielten sie eine Schlüsselrolle bei der Sklavenbefreiung.
Missionare sorgten dafür, dass Xhosa in Südafrika und eingeborene Stämme in Australien und Neuseeland ihr Land als Wohnraum zurückerhalten – dies nur einige von unzähligen Beispielen.
Quelle und vollständiger Text hier: http://www.jesus.ch/n.php?nid=248502

Kommentare

8 Antworten

  1. „…daß gute Missionsarbeit der wirksamste Faktor in der Entwicklung einer gesunden Zivilisation und Demokratie ist.“:
    Das erinnert mich an die „Sprachregelungen“ in Orwell’s „1984“.
    „Gesunde Zivilisation“ ist ein Paradoxon, ein Widerspruch in sich.
    Was die entfremdete zivilisierte Gesellschaft unter „Zivilisation“ versteht, ist eine – wenn ungeheilt – tödliche Krankheit, die „Kollektive (Zivilisations-)Neurose“.
    Und „Demokratie“ ist eine „Notlösung“ für ein geistig-seelisch / spirituell schwer gestörtes Volk, Aber nichts auf die Dauer. Priorität sollte die grundlegende Heilung haben, damit man irgendwann wieder zum gesunden – weisen – Prinzip zurückkehren kann.
    Das Mehrheitsprinzip – für Entscheidungen, die die Allgemeinheit betrafen – wurde erst 1338 eingeführt, zusammen mit der „Folgepflicht für die Minderheit“.
    Davor galt das Einstimmigkeitsprinzip – ein WEISES Prinzip.
    Das Mehrheitsprinzip ist UNWEISE und ein Ausdruck der herrschenden pathologischen Unreife und Unweisheit aufgrund der Kollektiven Neurose.
    Herzlichen Gruß!

  2. Studie belegt: Christliche Missionsarbeit fördert Kultur, Zivilisation und Rechtsstaat
    Dazu braucht man doch keine Studie! Dazu genügt ein Blick ins deutsche Grundgesetz.
    Artikel 102: Die Todesstrafe ist abgeschafft.
    Und ein Blick in den Katechismus der Katholischen Kirche.
    Artikel 2266: Der Schutz des Gemeinwohls der Gesellschaft erfordert, daß der Angreifer außerstande gesetzt wird schaden. Aus diesem Grund hat die überlieferte Lehre der Kirche die Rechtmäßigkeit des Rechtes und der Pflicht der gesetzmäßigen öffentlichen Gewalt anerkannt, der Schwere des Verbrechens angemessene Strafen zu verhängen, ohne in schwerwiegendsten Fällen die Todesstrafe auszuschließen. Aus analogen Gründen haben die Verantwortungsträger das Recht, diejenigen, die das Gemeinwesen, für das sie verantwortlich sind, angreifen, mit Waffengewalt abzuwehren.
    Dieser Artikel 102GG spottet ja jeder Kultur, Zivilisation und Rechtsstaatlichkeit.

    1. Guten Tag,
      zum Thema „schwerwiegendste Fälle“: Nach Ihrer speziellen Logik würde dann das alliierte Nürnberger Gericht, das mehrere Todesurteile gegen führende Nationalsozialisten erließ, also „jeder Kultur, Zivilisation und Rechtsstaatlichkeit“ spotten.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

      1. Der Rechtsstaatlichkeit nicht, der Zivilisation schon. Immerhin begreifen das so langsam sogar schon die Menschen in „God’s own country“ und wenden sich immer mehr gegen die Todesstrafe.
        Der katholische Katechismus steht mit seinem Papragrafen 2266 damit in einer Reihe mit so wunderbaren Ländern wie Saudi Arabien und China. In Saudi Arabien werden sogar noch „Hexen“ öffentlich mit dem Schwert enthauptet. Erinnert Sie das nicht an etwas Frau Küble?

        1. Guten Tag,
          mit Ihrer undifferenzierten „Logik“ und Polemik müssen Sie auch die USA „in eine Reihe mit so wunderbaren Ländern wie Saudi-Arabien oder China“ einreihen. Übrigens werden in Rot-China und in Saudi-Arabien vor allem die Christen verfolgt, in Rot-China besonders die rom-treuen Katholiken bzw. Untergrundkirche. Weder Kommunismus noch Islam haben etwas mit dem Christentum zu tun, geschweige mit der katholischen Kirche.
          Freundlichen Gruß!
          Felizitas Küble

    2. Sorry, aber dort jetzt allein auf die Todesstrafe abzustellen, halte ich zumindest für weit hergeholt.
      In vielen Teilen Afrikas regiert das Recht des Stärkeren, werden ganze Dörfer von irgendwelchen mordenden, brandschatzenden Gangs ausgelöscht (und die Frauen vorher vergewaltigt), und einen Staat gibt es praktisch nicht, oder er ist genauso schlimm. In Russland, Zentralasien und teilweise Lateinamerika kann sich eine dünne Oberschicht alles kaufen, einschließlich Straffreiheit, und das Gros der Bevölkerung sitzt im Elend. DAS ist mangelnde (oder nicht existente) Rechtsstaatlichkeit.
      In dieser Studie wurde wohl nur die evangelische Missionsarbeit untersucht. Was mich an dieser Studie nachdenklich macht, ist dass es nach meiner Wahrnehmung in katholisch missionierten Gebieten leider nicht so gut aussieht. Lateinamerika, die Philippinen, etc. … da sieht bzw. sah es gerade mit rechtsstaatlichen Prinzipien oft düster aus. Hat der Katholizismus daran einen Anteil?

      1. Guten Tag,
        zu Ihrem Schlußsatz mit Lateinamerika: In einem von der Bevölkerung her mehrheitlich katholisch geprägten Land in Lateinamerika wie Mexiko wurde die Kirche im vorigen Jahrhundert jahrzehntelang von einer freimaurerisch-linken Diktatur blutig verfolgt – und auch danach weiter diskriminiert. Vom vorbildlichen, seiner Zeit weit voraus liegenden „Jesuitenstaat“ in Paraguay haben Sie wohl auch noch nie gehört?
        Haben die Philippinen eine katholisch geprägte Regierung? Nicht daß ich wüßte!
        Erkundigen Sie sich gründlicher, bevor Sie locker drauflosbehaupten.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

      2. In Mexiko wurde die Kirche verfolgt. In Kuba wird sie es immer noch. In Venezuela gibt es leider Anzeichen, dass es sich auch in diese Richtung entwickeln könnte. Das sind aber nur drei Länder und der kleinere Teil Lateinamerikas. Außerdem heißt die Verfolgung der Kirche durch eine Diktatur nicht automatisch, dass die Kirche in der Vergangenheit für Demokratie gekämpft hat.
        Von dem „Jesuitenstaat“ habe ich wider Ihr Erwarten gehört. Ich hatte aber nirgendwo behauptet, kein Kirchenmann hätte für gute staatliche Strukturen gekämpft. Ich habe gesagt, dass es nach meiner Wahrnehmung in vielen katholisch missionierten Gebieten (gegenwärtig) mit rechtsstaatlichen Strukturen nicht gut aussieht.

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