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„Synodaler Rat“ in der kath. Kirche würde weitere Protestantisierung bewirken

Aus einem Artikel von Dorothea Schmidt:

Die von ZdK und Vertretern des Synodalen Weges geplante Installation eines „Synodale Rates“ stößt nicht nur bei Kirchenrechtlern auf dezidierte Kritik. Laut Kardinal Walter Kasper zerstört ein solches Gremium gar die Struktur, „die Christus für seine Kirche gewollt hat“.

Immer wieder hat das Synodalpräsidium die Kritik von sich gewiesen, der Synodale Weg protestantisiere die katholische Kirche.

Jetzt sprechen die Fakten: Es soll einen Synodalen Rat geben, eine Art auf Dauer angelegten Synodalen Weg als „Beratungs- und Beschlussorgan“ mit dem Ziel der Mitbestimmung der Basis, Parität von Laien und Bischöfen und Entscheidungskompetenzen für das gewählte Gremium. Das Vorhaben stößt allerdings auf dezidierte Kritik. Unter anderem hatte sich Papst Franziskus kürzlich zu Wort gemeldet: Es gebe in Deutschland schon eine sehr gute evangelische Kirche, es brauche keine zweite.

Ein solcher Synodaler Rat entspricht der Struktur der evangelischen Kirche. Das bemängelte auch der Wiener Theologe Jan-Heiner Tück. In einem solchen Rat würden nicht mehr die Bischöfe ihre Diözese leiten, sondern ein ständiger und paritätisch besetzter Rat, der zudem „die Definitionshoheit über die künftigen Wege der katholischen Kirche in Deutschland“ hat. 

Das bedeutet, dass der Synodale Rat faktisch die Deutsche Bischofskonferenz ersetzt und die Macht über die Verwaltung des Geldes bekommt. Er entscheidet über die Art der zu unterstützenden Projekte und auch über deren Inhalt.

Quelle und Fortsetzung des Beitrags hier: https://neueranfang.online/synodaler-rat-bedeutet-illegitime-machtverschiebung/

Kommentare

4 Antworten

  1. Der Synodale Weg ähnelt zumindest in vieler Hinsicht noch mehr dem der Altkatholischen Kirche als dem der Ev. Kirche. Zur Altkatholischen Kirche traten ja auch der in München bekannte Pater Bilgri und der frühere Generalvikar Sturm des Bistums Speyer über. Besser von Altkatholisierung sprechen? Hinzu kommt ja noch, daß Protestanten, die sich an das reformatorische Prinzip Allein die Schrift halten,
    in sehr vieler Hinsicht deutlich konservativer sind als beide Großkirchen, auch die kathlische ohne synodale Wegänderungen . Wahre Protestantisierung in diesem Sinne ist dem Synodalen Weg daher ein Greuel… Dann wären denen Papst Benedikt XVI. und Kardinal Müller doch noch lieber… Bitte nicht vergessen: Unter aktiven Protestanten sind Mitglieder der Ev. Kirche eher die Minderheit!

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