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Über 200 Tote bei militärischem Angriff

Syrische Regierungstruppen, die von verbündeten Milizen unterstützt werden, haben mit äußerster Brutalität die drusische Stadt Suwayda angegriffen, die medizinische Infrastruktur ins Visier genommen und zahlreiche zivile Opfer verursacht.

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) ist zutiefst besorgt über die eskalierende humanitäre Krise im Süden Syriens, insbesondere in der Provinz Suwayda.

Die IGFM verurteilt die Angriffe auf Zivilisten schärfstens und fordert die syrische Übergangsregierung auf, die Feindseligkeiten unverzüglich einzustellen und die Rechte aller ethnischen und religiösen Gemeinschaften, insbesondere der Drusen, zu respektieren.

Neue Machthaber begünstigen Islamisierung

Valerio Krüger, Sprecher der deutschen Sektion der IGFM, erklärt dazu:

Die neuen syrischen Machthaber und die mit ihr verbündeten islamistischen Rebellen treiben die Islamisierung des Landes gewaltsam voran. Im März wurden Tausende von Alawiten angegriffen und getötet. Jetzt richten sich die Angriffe gegen die sehr bekannte und traditionsreiche drusische Minderheit.

Die IGFM erinnert erneut daran, dass es sich bei den neuen Machthabern der HTS um eine Terrorgruppe handelt, die zunächst mit der Terrormiliz IS und dann unter dem Namen Al Nusra mit Al Qaida verbunden war.“

Lokalen Quellen zufolge wurden bereits über 200 Drusen getötet. Das medizinische Personal im Nationalkrankenhaus von Suwayda hat angesichts des katastrophalen Zustands dringend um Hilfe gebeten.

Das Regime zeigt sein wahres Gesicht

Anstatt zu deeskalieren, reagierte das syrische Regime mit einer Machtdemonstration:

Es verlegte Armeeeinheiten in die Provinz, beschoss Wohngebiete und setzte Berichten zufolge FPV-Drohnen gegen lokale drusische Milizen ein, die ihre Gemeinden verteidigten. Videos, die im Internet kursieren, zeigen, wie drusische Zivilisten von islamistischen Milizen gedemütigt werden.

Dieselben Gruppen, die nach ihrer Machtergreifung und ihren Versprechen, die Menschenrechte aller Bürger zu achten, von zahlreichen Politikern mit Vorschusslorbeeren überhäuft wurden, zeigen erneut ihr wahres Gesicht, kritisiert die IGFM.

ISRAEL schützt die bedrohten Drusen

Als Reaktion auf den Angriff des Regimes hat Israel eine Reihe von Militärschlägen gegen Stellungen der syrischen Armee in Suwayda, Izraa (Provinz Daraa) und sogar Damaskus durchgeführt.

Zu den Zielen gehörten ein Konvoi der syrischen Armee, der mit pro-türkischen Milizen in Verbindung steht, das Gebäude des syrischen Verteidigungsministeriums und das Hauptquartier des Generalstabs im Zentrum von Damaskus.

Die israelischen Behörden haben den Schutz der drusischen Gemeinschaft als eine nationale Priorität bezeichnet und der syrischen Regierung ein Ultimatum gestellt: Rückzug aus Suwayda oder weitere Konsequenzen.

Die IGFM fordert die Vereinten Nationen, die EU und regionale Mächte auf, Druck auf das syrische Regime auszuüben, damit es die Gewalt beendet und Korridore für humanitäre Hilfe öffnet.

Quelle: http://mail.igfm.de/c/47046381/5b9ef2b33624-szj26y

Kommentare

6 Kommentare

  1. „Druck auf das syrische Regime auszuüben“ Ich würde einen Schwung Asterixhefte dort abwerfen lassen. Natürlich ist das eine dämliche Idee, aber die Welt IST dämlich.

  2. Von der bedrängten Lage der Christen in Taybeh im Westjordanland, wird darüber viel berichtet?
    Der Pfarrer der katholischen Pfarrei in Gaza wurde durch eine israelische Granate verletzt, 2 Menschen starben, mehrere wurden verletzt.
    Möge der Appell des Papstes um einen Waffenstillstand in der Region endlich auf offene Ohren und Herzen stoßen.

  3. In Abwandlung des bekannten Sprichworts fiel mir zu den „Vorschußlorbeeren“ und den deutschen und europäischen „AUFFBAUGELDERN“ an die derzeitige syrische Regierung nur ein:
    UND NUR DIE ALLERDÜMMSTEN KÄLBER HÄTSCHELN IHRE SCHLÄCHTER SELBER …“
    Soviel zur selbst finanzierten unausweichlich folgenden ISLAMISIERUNG auch EUROPAS !

  4. Danke! Davon liest man natürlich im Mainstream nichts. Und das VÖLLIGE Versagen der Kirchensteuer-Kirchen schreit zum Himmel….

    1. Zu seiner eigenen Information sollte man alternative, recherchierende, regierungskritische Medien lesen, die sich mit den Hintergründen beschäftigen. Es gibt genug davon.

      Dann kann man sie auch anderen, z.B. auch Bundestagsabgeordneten und Redaktionen und anderen Einflussreichen empfehlen, um den Debattenraum wieder zu öffnen.

      https://swprs.org/medien-navigator/#foobox-1/0/spr-medien-navigator-2025-hd.png?ssl=1

      Ein Beispiel unter vielen (mit ca. 750 Medien, Kanälen usw., davon hunderte von deutschsprachigen):

      https://neue-medien-portal.de/

      Beispiele für Berichte, die andere Aspekte und Perspektiven berücksichtigen als Mainstream-Medien:

      https://tkp.at/2023/03/07/us-militaer-bildet-isis-kaempfer-in-syrien-aus-russische-und-syrische-truppen-bekaempfen-sie/

      https://tkp.at/2025/03/09/massaker-in-syrien-eu-unterstuetzt-islamisten/#awb-oc__25782

      Im Folgenden findet man als kopierbares PDF eine Liste der E-Mail-Adressen aller Bundestagsabgeordneten, die man insgesamt in die Empfängerzeile seines E-Mails hineinkopieren und dann zusammen versenden kann:

      https://www.buergerredaktion.de/mitstreiterportal/leserbriefadressen/21-deutscher-bundestag-email-adressen.html

      https://www.buergerredaktion.de/adressen/leserbriefadressen-von-zeitungen.html

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