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Terroranschlag der Taliban in Pakistan war vor allem gegen Christen gerichtet

Von Felizitas Küble

Die islamische Taliban-Terrormiliz „Jamaat ul-Ahrar“ hat sich zu einem massenmörderischen Anschlag im pakistanischen Lahore (unweit der Grenze zu Indien) bekannt, bei dem bislang 72 Tote und weit über 300 Verletzte zu beklagen sind.

Das Selbstmord-Attentat geschah in der Nähe eines Spielplatzes, auf dem viele Familien das Osterfest mit Picknick feierten. Tatverdächtig für das Verbrechen ist ein muslimischer Lehrer.4077304320

Wie die „Huffington-Post“ berichtet, erklärte Polizeisprecher Mohammed Usman, die meisten Opfer seien Frauen und Kinder  – und Christen, denn der Park sei „voll gewesen mit christlichen Familien, die Ostern feierten“.

Die österreichische Tageszeitung „Die Presse“ titelt: „Dutzende Tote bei Taliban-Anschlag gegen Christen“:

Ehsanullah Ehsan, ein Sprecher jener pakistanischen Talibangruppe, erkärte telefonisch gegenüber der Nachrichtenagentur AP:  „Wir haben das Attentat von Lahore begangen, weil Christen unser Ziel sind.“  –  Seine Gruppe plane weitere Anschläge, auch gegen Schulen und Universitäten.

Unter den 190 Millionen Einwohnern Pakistans befinden sich ca. 2,5 Millionen Christen. Bereits im März 2015 wurden 17 Christen bei einem Anschlag auf zwei Kirchen in Lahore ermordet. 2013 starben in Peschawar mehr als 100 Gläubige bei einem islamischen Angriff auf ein christliches Gotteshaus.  

Die Bundesregierung erklärte zu dem jüngsten Massenmord: „Dieser abscheuliche Anschlag gegen Familien in einem belebten Park zeigt, dass sich Terrorismus in seinem mörderischen Wahn gegen alle Menschen gleichermaßen richtet  –  gleich ob Mann oder Frau, jung oder alt, gleich welchen Glaubens und welcher Hautfarbe.“

Warum betont die Sprecherin des Auswärtigen Amtes „gleich welchen Glaubens„, obwohl der Anschlag sich offenbar gezielt in erster Linie gegen Christen richtete?! Oder soll genau dieser Sachverhalt unter den Tisch fallen – und wenn ja: warum wohl?!

Kommentare

4 Antworten

  1. Es freut mich, dass „Die Presse“ so titelt. tagesschau.de titelt nämlich: „Angriff auf eine verfolgte Minderheit“. In der Unter-Überschrift heißt es dann, dass der Anschlag „vor allem Christen treffen sollte“.

    Was soll dieses Herumgeeiere? Ich stimme normalerweise in die „konservative“ Presseschelte nicht ein, und ich bin auch der Ansicht, dass die Presse eine Verantwortung hat und nicht Hass gegenüber Minderheiten noch befeuern soll. Aber wenn die Sache absolut klar ist, dann ist so eine Vernebelung zumindest unwürdig, wenn nicht bewusste Vertuschung.

  2. Das Herumgeeiere der Außenamtssprecherin war notwendig, damit niemand auf die Idee kommt, der Massenmord hätte irgendetwas mit dem Islam zu tun.

    Ich bin übrigens froh, daß aus Afghanistan zwar hunderttausende Flüchtlinge nach Deutschland kommen, aber keine Taliban. Sonst könnte auch hier bald irgendein Ereignis nichts mit dem Islam zu tun haben.

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