60.000 CDU-Stammwähler blieben bei der Niedersachsenwahl zuhause
Das Fehlen eines deutlichen christlich-konservativen Profils ist eine Ursache dafür, daß die CDU eine Landtagswahl nach der anderen verliert. Diese Ansicht äußerte der Vorsitzende der CDU-Fraktion im thüringischen Landtag, Mike Mohring, vor Parteimitgliedern in Frickenhausen.
Nach seinen Angaben hat die CDU bei den letzten zwölf Landtagswahlen jeweils weniger als 40 Prozent der abgegebenen Stimmen erhalten und dadurch fünf Ministerpräsidentenposten verloren.
Bei der jüngsten Wahl in Niedersachsen seien rund 60.000 konservative Christen ins Nichtwählerlager gewechselt. Um sie zu erreichen, müsse sich die CDU für eine wertorientierte Bildungspolitik einsetzen, erklärte Mohring. Dazu gehöre ein gegliedertes Schulsystem anstelle der Einheitsschule.
„Nach dem christlichen Menschenbild sind Menschen unterschiedlich“, sagte der evangelische Politiker. Christlich-konservativ sei die Politik auch, wenn sie Familien bei der eigenverantwortlichen Erziehung der Kinder unterstütze.
Der Freistaat Thüringen mit Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) helfe Eltern, die ihre Kinder im zweiten oder dritten Lebensjahr selbst betreuen wollen: er gebe ihnen als Ergänzung zum Bundeselterngeld nach dem ersten Jahr ein landeseigenes Betreuungsgeld, das einkommensabhängig gestaffelt sei.
Laut Mohring – er ist Mitglied im CDU-Bundesvorstand – sollte eine konservative Politik den Menschen auch Mut machen, sich zur eigenen Nation zu bekennen und auf sie stolz zu sein.
Quelle: www.idea.de





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Ein Kommentar
Nur ein Profil hilft da nicht. Es fehlen Taten.
„An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“