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Ukraine: Präsident Selenskyi dankt dem griech.-orthodoxen Patriarchen Bartholomäus

„Danke für das herzliche Gespräch, Eure Heiligkeit Bartholomäus. Ihre Worte sind wie Hände, die uns in diesem schwierigen Moment tragen.“ – Mit diesen Worten dankte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dem griechisch-orthodoxen Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomäus I., am dritten Tag nach dem Einmarsch der russischen Streitkräfte in das ukrainische Hoheitsgebiet für die geistliche Unterstützung, die ihm zuteil wurde.

Selenskyj   – er ist jüdischer Herkunft  –  hatte am Abend des 27. Februar den telefonischen Kontakt zu Patriarch Bartholomäus gesucht.

„Die Ukrainer spüren die geistige Unterstützung und die Kraft Ihrer Gebete. Wir hoffen auf den schnellstmöglichen Frieden“, fügte der ukrainische Präsident in einer öffentlichen Twitter-Nachricht hinzu.

In einer Botschaft, die am Donnerstag, den 24. Februar, veröffentlicht wurde, als die ersten Nachrichten über die russische Militärinvasion in der Ukraine bekannt wurden, hatte Patriarch Bartholomäus sein „tiefes Bedauern“ über den „Akt eklatanter Verletzung jeglicher internationaler Legitimität“ zum Ausdruck gebracht.

Bartholomäus betonte auch seine Verbundenheit mit dem ukrainischen Volk und würdigte dessen Absicht, die Integrität seiner Heimat zu verteidigen. „Wir müssen beten“, fügte der Patriarch hinzu, „dass unser Gott, der Gott der Liebe und des Friedens, die Führung der Russischen Föderation erleuchtet, damit sie die tragischen Folgen ihrer Entscheidungen und Handlungen versteht, die auch einen Weltkrieg auslösen können“.

Im August 2021 nahm Patriarch Bartholomäus auf Einladung von Präsident Selenskyj als Ehrengast an den Feierlichkeiten zum 30. Jahrestag der Unabhängigkeit teil. Bereits bei dieser Gelegenheit hatte Selenskyj Patriarch Bartholomäus für seine „persönliche Unterstützung für die Souveränität und die Unabhängigkeit der Ukraine“ sowie für seine „Gebete für den Frieden“ gedankt.

In den letzten Jahren hatten die schwersten Verwerfungen innerhalb der orthodoxen Kirchen ihr Epizentrum in der Ukraine. Die Auseinandersetzungen, die zum Bruch zwischen dem Patriarchat von Konstantinopel und dem Patriarchat von Moskau führten, waren von Anfang an mit Konflikten verbunden, die auch durch geopolitische Dominanzbestrebungen geschürt wurden.

Der Konflikt zwischen der orthodoxen Kirche von Konstantinopel und jener von Moskau hatte immer schwerwiegendere Formen angenommen, nachdem das Patriarchat von Konstantinopel der ukrainisch-orthodoxen Kirche am 6. Januar 2019 die „Autokephalie“ (Selbständigkeit) zuerkannt und damit die Entstehung einer ukrainischen Kirche aus kanonischer Sicht legitimiert hatte, und sie von allen hierarchischen Bindungen an das Moskauer Patriarchat löste.

Quelle: Fidesdienst

Kommentare

11 Antworten

  1. Zum Schluss, sonst wird das eine never-ending-story, und das ist niemandem zumutbar, zumal wir wissen: JESUS IST SIEGER.
    Und ich weiss, das sagt sich leicht, hier von zu Hause im Sessel und ich darf es warm haben und habe genug zu essen .. usw … wer weiss, wie lange noch ..

    https://www.welt.de/politik/ausland/article237328527/Ukraine-Krieg-Stoltenbergs-Vorgaenger-nennt-historischen-Fehler-der-Nato.html

    Ich denke, das ist richtig. Wäre die Ukraine in der Nato gewesen, wäre Putin nicht einmarschiert. Jetzt steht es Spitz auf Knopf, was er sich noch einfallen lässt … und interessant wird auch noch, wie das mit China dann weitergeht … sie kaufen ja die Welt auf .. in Afrika sind sie sehr rege .. und nicht nur da ..

  2. Genau das meine ich:

    Russland könnte …. Russland könnte …

    https://www.pro-medienmagazin.de/medienexperte-verbot-russischer-sender-in-eu-ist-heikel/

    ..alles ist immer heiel hier, ist doch kein Wunder, wenn jemand wie Putin dann meint: mit denen kann man machen was man will …..

    Johannes der Täufer hat zu den Soldaten gesagt: nehmt nicht mehr als euren Sold.
    Jesus hat das nicht aufgehoben, er hat auch den Zöllnerdienst nicht verboten .. er wollte dass sie freiwillig umkehren … und da liegt der Hase im Pfeffer.

    Wieso waren die Christen nicht überzeugend, noch nicht mal im eigenen Land?
    Egal ob römisch-kathoilisch, griechisch-katholisch, orthodox, russisch-orthodox usw?

    Weil Religion und Politikvermischung geistlich tötet. Jesus warnt davor, sich geistlich töten zu lassen. Wir sollen Angst vor dem haben, der den Leib und den Geist töten kann .. und wer das ist, ist auch klar.
    Die römisch-katholischen Päpste haben da einiges besser gemacht nach der Reformation. Aber der Papst kann der Politik nichts vorschreiben und das ist auch gut so.

  3. Anonymous, verdreh nicht allen das Wort im Munde!!! Ich behaupte nicht, dass der zu erwartende Einmarsch Putins in der Ukraine zu rechtfertigen ist, schon gar nicht, dass russische Soldaten ein altes Kernkraftwerk in Betrieb befeuern. Provoziert hat diesen Irrsinn der Westen mit seinen geopolitischen Spielchen, bis es geknallt hat.
    Die Ukraine, wo wir dank vernünftigem AK Helmut Schmidt nichts zu suchen haben, das gibt den 3. Weltkrieg, auch noch vor unserer Tür, denn die Ukraine zieht bewusst europäische Staaten in diesen Krieg, der uns allen nicht bekommen wird, hinein.
    Ein Mordaufruf wie eine islamische Fatwa gegen Putin, anstatt zu verhandeln, lässt uns auf das despotische Mordniveau Mohammeds sinken. Auch früher kamen Feldherren beim Krieg um das Leben, aber terroristische Mordaufrufe sind unter Niveau.
    Dass man Putins Handlungen jetzt mit Recht verurteilen kann, ist legitim, aber Kriegshetze nicht.

    1. Der Westen hat gar nichts provoziert. Ausser dass durch die Hypothek des 2.WK Deutschland Angst hatte, Russland zu provozieren.
      Aber jemand wie Putin, der null Empathie hat und ein Psychopath zu sein scheint, wird seine Ziele durchsetzen, so oder so. Es ist so billig immer dem Westen die Schuld zuzuschieben. Das habe ich selber gern gemacht und ich schäme mich dafür. Auch die Aussage von Daniel Ganser, Deutschland wäre noch ein besetztes Land… Und nein, ich mag den amerikanischen Lebensstil nicht besonders und finde vieles in den USA fürchterlich… Aber selbst wenn…
      Wie bezeichnen Sie das denn jetzt, dass Putin jegliche Informationstraeger verfolgt und verbietet, friedliche Demonstranten zu Tausenden verhaftet und nun auch die Demos verbietet? Hat das auch der Westen provoziert?
      Bei uns darf jeder demonstrieren und es dürfen die krudesten Ideen verbreitet werden… Telegram ist ein gutes Beispiel.
      Und die AfD gehört verboten.
      Putin marschiert durch. Er will die Weltherrschaft und sagen können :Ich werde sie bekommen und die USA besiegen!
      Es geht schon sehr lange um die Weltherrschaft.
      Was Putin betrifft, ist er der neue Hitler. Wie er mit der eigenen Bevölkerung umgeht beweist das.
      Auch hier im 2.WK waren die Feindsender verboten.

  4. Selinsky ist ein Heuchler wie die angeblich christliche Pfarrertochter Merkel. Der Krieg in der Ukraine wäre längst vorbei, wenn man die Warnungen von AK Schmidt „Wir haben in der Ukraine nichts zu suchen, das gibt den 3. Weltkrieg“ und Helmut Kohl ernst genommen hätte und sich nicht als NATO und EU in diesen geopolitischen Konflikt eingemischt hätte.
    Hans Dietrich Genscher, gebürtiger Ehrenbürger der Stadt Halle Saale im Osten, und westlicher Diplomat, hat die geopolitische Entspannung vermittelt, alles für die Katz. Damals hatten wir noch klar denkende Diplomaten und keine ungebildeten Hohlraumschwätzer, die kräftig am geopolitischen Brandherd kokeln.
    Außerdem und deshalb ist man kein Putin-Freund, der Mordaufruf für Putin aus der Ukraine erinnert an Terroristen, aber nicht Christen, die Frieden wollen. Die Ukraine hat ihre eigenen russischen Bürger bedroht. Was kommt nach Putin, der noch verhandeln will zum Wohle der Bevölkerung? Ein Despot der globalen Finanzoligarchie, der zum Leidwesen aller Völker die Ideologie des Schweizer (bitte googeln, ist kein Deutscher) Klaus Schwab umsetzen will?

    1. Somit behaupten Sie also, dass es Putins gutes Recht war, einfach mal so einzumarschieren?
      Naja, also dann .. ach ja, Putin ist ja angeblich Christ.
      Dann man weiter so.

  5. Mögen noch heute die Waffen schweigen.
    Zurück an den Verhandlungstisch mit der Einstellung, eine Lösung für den Frieden zu finden.
    Anders wird der Frieden nicht möglich werden.

    1. Ja, sagen Sie das bitte Putin. Noch nicht einmal während der Gespräche schweigen die Waffen. Der Mensch ist irre, und wird nie Ruhe geben. Auch wenn man ihm seine Bedingungen erfüllen würde, würde er weiter morden.

  6. Dieser Präsident ist ein Gewinn und ich sage das jetzt bewusst: wirklich ein Held, ein Führer. Es gibt ein „Posting“ von ihm selber, glaube ich, wo er den Unterschied eindeutig aufzeigt zwischen einem Boss und einem Führer – einem der vorangeht und die Hauptlast zieht und die anderen durch sein Vorangehen auch schützt.

    Ich habe die Presseschau mit ihm live angeschaut gestern, nicht ganz, es war dann zu viel – und wir sollten für diesen Mann wirklich ganz besonder beten, dass Gott ihn schützt, durch den Hl Schutzengel, aber auch durch ein Engelheer wie auch die gesamte Ukraine.
    Und nachdem nun in Putins Auftrag das AKW, das größte in Europa, das wusste ich gar nicht, beschossen wird, wird einfach immer deutlicher, dass Putin daran arbeitet die Nato in den Krieg zu ziehen. Irgendwann wird die Nato reagieren müssen.

    Welche Vorschläge hat die AfD, ausser die Regierungsvorschläge madig zu machen, die Sanktionen abzulehnen und trotz Verurteilung des Einmarsches Putins in die Ukraine die Nato und den Westen für schuldig zu erklären?

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