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USA: Abtreibungen bis zur Geburt in New Jersey – Kath. Bischöfe protestieren

Der US-amerikanische Bundesstaat New Jersey bekommt ein neues Abtreibungsgesetz, das Schwangeren erlaubt, vorgeburtliche Kindestötungen ohne zeitliche Begrenzung durchführen zu lassen. Das meldet die evangelische Nachrichtenagentur IDEA.

Das entsprechende Gesetz habe Anfang der Woche eine Mehrheit in beiden Kammern des Parlaments erhalten.

Der Demokraten-Gouverneur Phil Murphy kündigte an, er wolle das Gesetz noch in dieser Woche unterschreiben. Damit wäre New Jersey neben Oregon, Vermont und Washington D.C. der vierte amerikanische Bundesstaat, in dem Abtreibungen bis zur Geburt möglich sind.

Die sieben katholischen Bischöfe des Bundesstaates zeigten sich entsetzt. Sie seien „tief besorgt und tief enttäuscht“, heißt es in einer gemeinsamen in Trenton veröffentlichten Erklärung. Weiter stellten die Oberhirten fest: „Wir haben als Gesellschaft versagt, wenn die Reaktion auf eine Schwangerschaft nicht Freude, sondern Angst ist.“

Die Bischöfe fordern „alle Katholiken und Menschen guten Willens“ auf, schwangeren Müttern in Not zu helfen. Alle Barrieren müssten beseitigt werden, „die Mütter dazu bringen, zu denken, dass Abtreibung eine bessere Option als das Leben ist“.

Quelle: ALFA-Newsletter

Kommentare

3 Antworten

  1. Seltsamerweise wird das Recht auf Leben nur bei schwangeren Frauen bedeutsam. Dass in Kriegen viele Menschen sterben, interessiert niemanden. Das ist so von der Politik oder den Herrschenden gewünscht. – Fragt jemand auch mal nach der Verantwortung der Männer, die bei der Zeugung anwesend waren?? Meist sind es die Männer, die die von ihnen gezeugten Kinder nicht wollen und die Frauen in die Bredouille bringen. – Schwangerschaftsabbruch bis zum 9. Monat ist nicht wünschenswert.
    Allerdings gibt es Medikamente auf Hormonbasis, die in den ersten Schwanger-schaftswochen zu einem Abbruch führen, wenn das Zellgebilde noch nicht lebensfähig ist. Diese sollten zugelassen werden. – Das will die Männerwelt aber offenbar nicht. Frauen, die immer und in den meisten Gesellschaften als minder-wertiger als Männer angesehen wurden, sollen leiden, entweder durch die Abtreibung, besonders durch sog. „Engelmacherinnen“, oder aber leiden als Unverheiratete mit einem unehelichen Kind. – Dass die Männer meist die treibenden Kräfte waren und die Frauen zum GV gezwungen haben, davon wollen die Männer nichts mehr wissen. Frauen sollen und müssen ihrer Meinung nach verurteilt werden. – Abartig, Menschen unwürdig, Den Männern gebührt die Verachtung, nicht den Frauen.

  2. Entsetzlich!
    Wie schafft es überhaupt eine Frau, noch in der Spätschwangerschaft eine Abtreibung vorzunehmen?
    In der Phase sollte eine Mutter, wenn sie merkt, das Kind wird sie überfordern oder Krankheiten drohen, eine Adoption in Erwägung ziehen und keine Abtreibung.

    Abtreibungen und besonders Spätabtreibungen sollten meines Erachtens verboten werden. Nur in einem Fall könnte ich es nachvollziehen, wenn das Leben der Mutter auf dem Spiel steht.

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