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Am kommenden Samstag steht der sechste Münchner Marsch für das Leben an. Der US-amerikanische Bischof Robert Barron (siehe Foto) ermutigte die Demonstranten  vorab in einer Videobotschaft, Kraft aus dem Vorbild von Joseph Ratzinger zu schöpfen. Die Kundgebung finde schließlich in der Stadt des „großen ehemaligen Erzbischofs“ statt.

„Ich weiß, in Deutschland gibt es viele Kräfte, die die Abtreibung in allen Situationen ermöglichen möchten“, sagte der katholische Oberhirte. Doch man könne sich durch die Erfahrungen in den USA ermutigen lassen: Kaum jemand habe es für möglich gehalten, dass das Pro-Abtreibungs-Urteil „Roe v. Wade“ gekippt würde.

Die gesamte katholische Kirche in den USA stehe hinter dem öffentlichen Zeugnis der Münchner Demonstranten, versicherte der Bischof aus Minnesota

Wie in den Vorjahren rechnen die Veranstalter („Stimme der Stummen“) mit mehreren tausend Teilnehmern. Es kommen große Lebensrechtsverbände wie KALEB, ALfA, 1000plus, KALEB, Sundays for Life.

Der katholische Publizist Mathias von Gersdorff werde als Redner seine langjährigen Erfahrungen im Lebensschutz  mitteilen. Die nigerianische Biomedizinerin Obianuju Ekeocha bringe die afrikanische Perspektive zu ProLife ein.

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://www.die-tagespost.de/politik/bischof-barron-fuer-das-leben-nach-dem-vorbild-ratzingers-art-274095

Kommentare

13 Kommentare

  1. Lieber Preußenopa! Danke für Ihre guten Worte! Doch: Die Frage „Bringt es etwas, gibt es belastbare Zahlen dafür, dass sich Schwangere umentscheiden“ diese Frage könnten Sie bei jedem Gebet, jeder Hl. Messe für den Frieden usw. und bei vielen anderen Dingen stellen, die Menschen in guter und aufopfernder Absicht machen. „Bringt das überhaupt etwas“ – das fragt oft der eher Bequeme, der nicht proaktiv Agierende.
    Es geht auch nicht nur um eine Umkehr von Schwangeren, sondern um ein generell prolife-aktives und lebensschutz-waches Umfeld! Es geht ebenfalls um ein öffentliches Zeugnis für die ungeborenen Kinder.
    Menschen im mutigen Widerstand fragen nicht in erster Linie, ob es bald messbar „etwas bringt“: Sie kämpfen gegen das zweifelsfrei erkennbar Böse, setzen Zeichen für das Gute! Benennen das Verbrechen, ob gelegen oder ungelegen, sie schweigen nicht, weil es angeblich „nichts bringt.“
    Und: Sie arbeiten ja an allen Fronten, dh. beraten auch die Schwangeren in Not und Konflikt und erzielen dort immer wieder große Erfolge. z.B. die ALfA allein unterstützt derzeit 11 Familien in Not hierzulande – immer längerfristig – mit großzügigen Geldzuwendungen. Alles aus unseren Spenden und Mitgliedsbeiträgen!.
    So hat man jetzt erkannt, dass Partnerschaftskonflikte und falsche/unglückliche Kommunikation der Schwangerschaft innerhalb des betroffenen Paares viel ausmachen, ob ein ungeplantes Kind das Licht der Welt erlebt oder nicht. Auch hier kann man ansetzen! Bitte werden Sie alle proaktiv für das Leben – für jedes Leben, auch den altgewordenen Menschen in Siechtum und Sterben. Die Arbeitsfelder für uns Lebensrechtler sind immens. Treten Sie ein in die Lebensschutzorganisationen!
    Werben Sie für unseren Münchner Marsch! Herzlicher Dank!

  2. Die Organisatoren des MÜNCHNER MARSCH FÜRS LEBEN am Samstag den 18. April arbeiten seit Wochen und Monaten – alle rein ehrenamtlich – und mit ihrem persönlichen Geld für diese grandiose und so wichtige Demo im süddeutschen Raum!
    Die wenigsten deutschen Bischöfe, praktisch keinerlei Laiengremien interessiert das!
    Die Unterstützung lässt hierzulande generell überaus zu wünschen übrig!
    In den USA dagegen stehen alle Bischöfe wie ein Mann hinter dem riesigen, jedes Jahr stattfindenden march of life in Washington mit Zehntausenden von Teilnehmern. Wir hier sind daher glücklich über jede Unterstützung und öffentlich gemachte Wertschätzung, ganz besonders auch von so einem berühmten und engagierten jungen Theologen wie Barron, der sich sogar von die Kamera setzt und uns eine super Botschaft schickt und uns bischöflich segnet!
    „Angewiesensein“ ist für uns Lebensrechtler hier keine Kategorie: Jedoch Freude, Beglücktsein, Bewunderung!
    Wieso muss immer wieder das Engagement von anderen geschmälert werden? Naserümpfend beurteilt? In den Senkel gestellt! Machen Sie sich lieber auf – aus allen Teilen Bayerns! Kommen Sie zum Marsch am 18.4. um 13 Uhr auf den Königsplatz! Toilettenwagen, frühlingshafte City und herrliche Wiese zum Niedersitzen für die ganze Familie inbegriffen!
    Und: lieber Preußenopa: In den USA gibt es im Lebensschutz sehr viele Aufbrüche, vor allem auch den march of life, von dem sich unsere Märsche mehrere Scheiben abschneiden können. Dort rufen alle Bischöfe dazu auf, Hunderte von Priestern konzelebrieren bei den Messen direkt vor dem Marsch! Barron natürlich dabei.
    Er betet z.B. immer wieder mit jungen Leuten vor Tötungskliniken! Haben Sie das schon mal bei uns gehört? Fazit: jede Unterstützung, jedes gute Wort, jede Werbung für die Märsche, jedes Kommen ist uns eine Freude, eine Bereicherung, ein „Lohn“!

    1. Liebe Frau Dr. Agerer-Kirchhoff, ich bin doch ganz bei Ihnen! Bei jeder sich bietenden Gelegenheit „pro Leben“! Die Arbeit ist überaus bewundernswert und unterstützenswert. Die das tun, freuen sich über jedes Lob, ganz gewiss. ALLEIN, mir geht es um die Frage: BRINGT es was, gibt es belastbare Zahlen dafür, dass sich Schwangere aufgrund dieser Aktionen um-entscheiden, FÜR das Leben? In einer Zeit, wo die Frau sagt: Mein Bauch gehört MIR, und was meinen Bauch betrifft, lasse ich mir keine Vorschriften machen, ICH entscheide – und sonst niemand! Demos für das Leben mögen gut sein, aber in den KÖPFEN der Schwangeren muss die Wende kommen! Und in denen der nächsten Angehörigen, ihrer Männer, dem nahen Umfeld, das Einfluss hat…

  3. Und wo sind die C-Politiker??? Die tummeln sich lieber auf queeren Events — das dumme Bürgertum wählt die dennoch

  4. Großartig!!! Wien folgt im September mit dem Marsch für Jesus! Wir beten für München , um Schutz und um Gegenwart des lebendigen Herrn!

  5. Finde ich gut, dass der US-amerikanische Bischof Robert Barron den Marsch für das Leben lobt. Noch besser wäre, wenn er, Barron, es fertig brächte, seinen, den US-Präsidenten Trump, hinsichtlich LEO XIV. zu mäßigen…Auch was Jesus-Christus-Posts von Trump angeht, da gibt es offenbar schon wieder ein neues. Das wäre wenigstens etwas „mit Ergebnis“! Interessant ist alles, was positive Ergebnisse zeitigt. Statt leerer Worte. Der Marsch fürs Leben kommt auch ohne Barrons Lob bestens aus…

    1. Guten Tag,
      erstens hat Barron den US-Präsidenten schon vor etlichen Tagen öffentlich zu einer Entschuldigung aufgefordert, zweitens frage ich mich, was das soll: Der Marsch fürs Leben komme auch ohne Barrons Lob „bestens aus“.
      Woher wissen Sie das? Über eine Schwemme von guten Grußworten kann sich der Marsch bislang nicht freuen – und Bischof Barron ist zudem auch in Deutschland bekannt, er erhielt voriges Jahr den Josef-Pieper-Preis.
      Anscheinend legt man bei den Organisatoren Wert auf seine Ermutigung, sonst wäre sie nicht veröffentlicht worden.
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

      1. Glauben Sie wirklich, der Marsch für das Leben wäre auf Barrons Ermutigung, Lob, angewiesen? Woher wissen Sie denn das, frage ich meinerseits mal zurück. Der Marsch fürs Leben bekommt doch Unterstützung von vielen Seiten, soweit mir bekannt. Von allen Lebensrechtsorganisationen (kriege alle paar Tage Post von denen) in unserem Land, aber wenig, leider, von der EKD. Ich sage ja: Barrons Unterstützung ist gut, zweifelsohne! Hoffentlich laufen in den USA auch solche „Märsche für das Leben“, die er unterstützen kann. Es ist IMMER gut, für irgendetwas Gutes zu marschieren. Ob es wirklich dann was nützt, weiß kein Mensch, schaden tut es jedenfalls nicht. Ist doch auch schon was… Und warum sollten die Veranstalter Barrons Ermutigung nicht veröffentlichen? Natürlich freuen sie sich über alles Positive, was sie veröffentlichen können.

        1. Nein, ich glaube auch nicht, dass der Marsch für das Leben auf die Unterstüzung von Bischof Barron angewiesen ist, doch zum Räsonieren taugt diese Unterstützung allemal.

          1. Guten Tag,
            das steht auch nicht in dem Bericht der TAGESPOST, den ich hier auszugsweise veröffentlicht habe, der Marsch für das Leben sei auf Barrons Lob „angewiesen“, keiner hat es behauptet, aber wenn die DT das Barron-Grußwort erwähnt, hat sie durchaus recht gehabt, zumal der Bischof sich aus weiter Ferne so positiv zu Wort meldet.
            Welcher deutsche Oberhirte hat schonmal ein Grußwort zum Marsch in Washington gesandt?
            Die gesamte „Angewiesenheits“-Debatte ist an den Haaren herbeigezogen, das ist Ihnen ja auch klar.
            Freundlichen Gruß
            Felizitas Küble

      2. „Angewiesen“ war sicher auch nicht das passende Wort, da haben Sie recht.
        Was mir wichtig war und ist, ist in meiner Antwort auf Frau Dr. Agerer-Kirchhoff -siehe oben- drin. Da ist es auf den Punkt gebracht!

    2. Als Ergänzung zur Antwort von Frau Küble, der ich völlig zustimme, noch ein Wort zu Bischof Barron. Durch seine weltweit abrufbaren Beiträge per „Word on Fire“ leistet er einen unschätzbaren Beitrag zur Evangelisierung. Wir sollten uns freuen über diese großartige Unterstützung, anstatt sie in ihrer Bedeutung zu schmälern .

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