„Ich lade Katholiken aus dem ganzen Land herzlich ein, mich persönlich oder virtuell zu begleiten, um für ein Ende der Abtreibung zu beten und eine Kultur des Lebens aufzubauen“, sagte Bischof Daniel E. Thomas von Toledo. Er ist Vorsitzender der US-Konferenz der katholischen Oberhirten für Pro-Life-Aktivitäten.
Die Gläubigen sind eingeladen, sich von Donnerstag, 23. Januar, bis Freitag, 24. Januar 2025, an einer landesweiten Gebetswache zu beteiligen. Die nationale Vigil fand immer am Vorabend des Marsches für das Leben statt. 
„Gemeinsam müssen wir beten, um die Herzen zu verändern und eine Kultur des Lebens aufzubauen, während wir uns für die Schwächsten einsetzen. Ich freue mich darauf, unsere Vigil mit der heiligen Messe zusammen mit vielen anderen Bischöfen, hunderten Priestern, Ordensleuten, Seminaristen und Tausenden von Pilgern zu öffnen“, sagte Bischof Thomas.
Die Eröffnungsmesse findet am Donnerstag, 23. Januar, in der Immaculata-Basilika in Washington statt.
Danach wird es eine eucharistische Prozession geben, gefolgt von einer nationalen Stundenzeit für das Leben, die den Rosenkranz und Segensrituale umfassen wird.
Die Eröffnungsmesse und die Heilige Stunde der Gebetsvigil für das Leben werden auf verschiedenen katholischen Netzwerken übertragen, zudem live auf der Website der Basilika: www.nationalshrine.org/mass
Quelle und weitere Infos hier: https://www.usccb.org/news/2024/media-advisory-nationwide-prayer-vigil-life-take-place-january-23-24




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13 Kommentare
Die Einladungsworte des Bischofs von Toledo sollte man „Bischof“ Georg Baetzing und den meisten seiner Amtskollegen unter die Nase halten (oder – besser – um die Ohren schlagen??!!).
da sieht man gut ihre Gesinnung es ist nur logisch dass Bischöfe auf solche Querulanten nicht hören
An meinen Kritiker:
Ich weiß zwar nicht, welchem Geist SIE folgen, aber ich folge jedenfalls einem anderen!
In einer Zeit, in der Kirchen, also „Bethaeuser“ (laut Jesus Christus![Falls dieser Name Ihnen etwas sagt . . .]) zu Impfzentren umfunktioniert werden, Gottesdienste (= Beten) leichtfertig abgesagt werden, Bischöfe es zulassen, daß suendhaftes Tun (homosexuelle Paare) gesegnet wird, viele dieser „Bischöfe“
sich als linke Politiker betätigen und dabei dem unsäglichen Zeitgeist huldigen (statt sich um das Seelenheil der ihnen anvertrauten Gläubigen – und besonders ihr eigenes Seelenheil!- zu kümmern) – in einer solchen Zeit kann einen schon mal „heiliger Zorn“ packen, meine ich jedenfalls!
(Auch Christus – die Inkarnation der Friedfertigkeit – wurde ja im Falle der Entweihung des Tempels (s.o.) – so vom Zorn gepackt, daß er sogar zur
Peitsche griff! [Vielleicht war Christus in Ihren Augen ja auch nur so ein „Querulant“..
Jedenfalls haben die damaligen „Bischöfe „, d.h. die Hohenpriester und die Schriftgelehrten, die Rabbis etc., auch nicht auf ihn gehört . . .
Und für den Fall, daß Sie mich jetzt in dialektischer Weise als größenwahnsinnig abqualifizieren – Christus selbst hat dazu aufgerufen, ihm nachzufolgen!
Und Christus(!) sollte für alle, die sich wirklich Christen nennen, Vorbild sein – und nicht (unbedingt) die „Hohenpriester“, ob sie nun den Titel „Bischof“ oder sogar „Papst“ tragen!
Grandiose Offensive der katholischen Bischöfe in den USA!
Es kann gar nicht genug solche Dinge geben: ob Demos, privates Gebet, Märsche für das Leben usw. – oder auch Nachtvigilien, wie jetzt dort von Donnerstag bis auf den Freitag im Januar 2025! Hier merkt man, dass der Lebensschutz Chefsache geworden ist!
Wie ich hörte, haben die US-Bischöfe jetzt auch den ganzen Oktober zum Lebensrechtsmonat ernannt. Da wird dann alles thematisierbar sein. Das Lebensrecht der Sterbenden, der Organ-„Spender“ , der Ungeborenen usw. ;
das alles kann man sehr gut in die Oktober-Rosenkränze einbauen. Machen wir es doch vor Ort auch in Deutschland einfach nach! Vielleicht kommen dann endlich auch unsere hierin oft so schwachen Bischöfe – Ausnahmen gibt es gottseidank – endlich in die Gänge!
Nehmen wir den Oktober als Projektmonat für solche Dinge! Der Herz-Jesu-Monat Juni ist uns ohnehin schon zum Pride/Gay/Queer-Monat umfunktioniert und entwunden worden.
Wir hier in München laden seit mehr als 10 Jahren immer am Samstag vor dem 1. Adventssonntag zu einer eucharistischen Anbetung als Gebetsvigil für eine Kultur des Lebens nach St. Maria-Thalkirchen ein. Dort beten wir um gute Entscheidungen für die Mütter in Not und ihre Kinder, aber auch für die übrigen Lebensrechts-Anliegen. Es war eine Anregung von Papst Benedikt XVI, vor dem Advent an die Ungeborenen zu denken: Die ganze Welt wartet ja auf eine Geburt! Die des Gotteskindes! Finden Sie sich doch einfach zu einer lockeren und unkomplizierten „Arbeitsgemeinschaft Lebensrecht“ in Ihrer Stadt zusammen!
Und schon können Sie an Planungen und Vorschläge gehen.
Was hält uns als von Jesus Christus Berufene und Gerettete eigentlich auf, jeden Tag für das Leben in und aus Christus zu beten, in Fürbitte zu bleiben und Gott um Seine Gnade für Viele zu bitten? Es sind nicht nur die Katholiken, die rund um die Uhr zu Gott rufen, auch Freikirchen und Evangelikale weltweit sind im Gebet verbunden. Ist das nicht eine wunderbare Aufgabe in Einheit im Gebet verbunden zu sein? Darauf kommt es doch an und nicht darauf, wie wir Leben im einzelnen definieren!
Sehr gute Initiative.
In Deutschland lade ich alle ein, am 28. Dezember in den Pfarrein anzufragen, ob für das ungeborenen Leben gebetet werden darf.
Oder ob die Glocken geläutet werden können für dieses Anliegen.
(Glockenläuten müsste jedoch vorher erklärt werden in dem Publikandum oder in einer Sonntagsmesse)
Bischof Dyba hat dieses Glockenläuten in seiner Amtszeit angeregt.
Viele Gemeinden machen schon mit.
In unserer Gemeinde beten wir um 17 Uhr den Rosenkranz für dieses Anliegen.
Ich finde es unglaubwürdig, wenn die „Kultur des Lebens“ lediglich mit der Ablehnung von Abtreibung in Verbindung gebracht wird. Gehört zu einer „Kultur des Lebens“ nicht auch, für die Würde des Menschen einzutreten und beispielsweise auf die Machenschaften der Organspendelobby hinzuweisen, die Menschen aus Raffgier und zum „Eigen“nutz bewusst tötet ( und wie viele Ärzte machen das mit?), um an brauchbare Organe heranzukommen? In den USA nennt sich das bekanntlich „justified Killing“. Sind bewusstlose „Erwachsene“, die man zum Ausschlachten ins Auge gefasst hat, nicht ebenso schwach und schützenswert wie Embryos?
Und was ist der Anteil der Kirchen daran, die solche Gesinnungen abgenickt haben? Schon JPII überforderte offenbar die Tragweite des Ansinnens, so dass er sich von der „Wissenschaftslobby“ das Gehirn vernebeln ließ und, am Kernpunkt vorbei und unter einer Art Täter/Opfer-Umkehr lediglich den Empfänger begünstigend, windelweich im Wesentlichen nur vor einer „Kommerzialisierung“ warnte. So viel geistige Dürftigkeit ist ihm wohl kaum zuzutrauen, da muss wohl etwas anderes im Spiel gewesen sein. Man fragt sich langsam, wovon die lautstarken Demos der „Lebensschützer“ eigentlich ablenken sollen.
Solange sich die Kirchen mit ihrem weltumspannenden Netzwerk als williges Werkzeug globaler Wirtschaftsinteressen in Todesmaschinerien einspannen lassen, womit sie ihrem eigentlichen Auftrag konträr entgegenstehen, wird sich wohl nicht groß etwas ändern, egal wie viel man demonstriert. Vielmehr dienen solche Events als willkommene Ablenkung, damit die Schäfchen beschäftigt sind und nicht merken, was im Hintergrund läuft.
bedauerlich war auch die Rolle der Kirchen während der propagandistisch aufgebauschten Covid-19-Panik: die fatalen Spritzen wurden den Menschen auch durch die Kirchen als „Nächstenliebe“ aufgedrängt bis aufgezwungen; eine lebensfeindliche Verkündigung…
in den Augen einer Minderheit
Ich denke, die Patienten, für die potenziell eine Organspende vorgesehen ist, sind schon in der Lage, sich zu Lebzeiten davor zu schützen.
Zur Zeit können sie in D. die Organentnahme aktiv ablehnen durch einen Organspendeausweis, der es verbietet, Organe zu entnehmen.
Die Mühe sollte sich jeder machen.
Auch wenn das Widerspruchrecht eingeführt wird, sollte man es nicht versäumen, der Organentnahme zu widersprechen.
Leider befassen sich zu wenig Menschen damit oder sind tatsächlich für eine Organentnahme bei Hirntod. Da ist Aufklärung angesagt.
Ein Embryo will leben und ist meine serachtens hilfloser der Willkür der Menschen ausgesetzt . Besonders wenn Paragraf 218 abgeschafft werden soll.
es wäre glaubwürdiger, würden die Leute außer beten, aktiv mehr für ungewollte Kinder, Mütter in Not tun und das genauso zeigen wie die Gebete, Demonstrationen usw.
Wie viele jener, die sich hier „Lebensschützer“ titulieren, gehen den zu überforderten Müttern putzen oder Baby Sitten?
Lebensrecht ist unteilbar. Wir sollten uns alle für das Leben einsetzen und gegen Lüge und Betrug – und daraus folgend – gegen Krieg und Zerstörung. Sonst finden wir uns bald in einem totalitären System und/oder in einem furchtbaren Welt- oder Atomkrieg wieder.
Uns wird von den entsprechenden Profiteuren immer nur ein kleiner, oft dazu noch verzerrter Ausschnitt der Wirklichkeit gezeigt.
Wir sollten anhand der Bibel lernen, die ganze Wirklichkeit zu erfassen, alle relevanten Perspektiven und Aspekte (z.B. die Goldene Regel nach Mt. 7,12).
https://tkp.at/2023/10/22/bilanz-des-us-war-on-terror-37-millionen-vertriebene-4,5-millionen-tote-und-die-rolle-von-eu-leyen/#awb-oc__25782
https://tkp.at/2024/11/12/elon-musk-teilt-die-erklaerung-von-jeffrey-sachs-ueber-ursachen-des-ukraine-krieges/
https://de.wikipedia.org/wiki/Kubakrise
https://tkp.at/2024/11/26/rumaeniens-wahl-kann-die-amerikanische-eskalationsstrategie-stoppen/
https://tkp.at/2024/11/26/wieder-rufe-nach-bodentruppen/
https://www.infosperber.ch/politik/klaus-von-dohnanyi-ich-habe-vor-dem-krieg-gewarnt/
https://www.deutschlandfunk.de/interview-mit-klaus-von-dohnanyi-spd-ex-buergermeister-hh-zu-ukrainekrise-dlf-fa676f9c-100.html
So etwas würde ich mir hier auch wünschen, aber davon sind die deutschen Bischöfe weit entfernt.
Wenn ich in der hiesigen Pfarrei besser integriert wäre, würde ich vielleicht anregen, die amerikanische Vigil mitzumachen.
Allerdings muss ich anmerken:
Ein Gebet soll ein Gebet bleiben, das heißt wirklich ein Gespräch mit Gott und ohne öffentlich wirksame Gesten.
Von als Gebet getarnten Demonstrationen halte ich nichts (dafür soll man regulär eine Demonstration anmelden).