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„Freunde, gestern Abend habe ich mit einer Gruppe von Seminaristen und Gemeinde-mitgliedern vor einer Planned-Parenthood-Klinik in Rochester, Minnesota, gebetet. Bitte schließt Euch unserem Gebet für die Schwächsten in unserer Gesellschaft an.“
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Das schrieb Robert Barron (siehe Foto), der katholische Oberhirte der Diözese Winona-Rochester in den USA, kürzlich auf dem Kurznachrichtendienst „X“ und veröffentlichte Fotos von seiner Aktion. 
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Der theologisch konservative Bischof ist Gründer des erfolgreichen Medienportals „Word on fire“; er erhielt in diesem Sommer in Münster eine Auszeichnung der Josef-Pieper-Stiftung für seine gelungene und fundierte Katechese auch im Internet.
Die öffentliche Ehrung war von Protesten linkskirchlicher und rotgrüner Gruppen „begleitet“. Auch das hiesige Bistumsblatt „Kirche und Leben“ schloß sich erwartungsgemäß der Polemik gegen Barron an.
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Kommentare

11 Kommentare

  1. I
    Bischof Barron ist nicht primär „konservativ“.
    Er selbst lehnte eine solche Einordnung ab.
    Er vertrete einfach katholische Positionen.
    Diese wären gesellschaftspolitisch näher bei den Republikanern.
    Aber sozialpolitisch näher bei den Demokraten.
    Recht hat er.

    Bischof Barron wird übrigens auch von Traditionalisten kritisiert.
    Er trete nicht ausreichend gegen Homosexualität ein.
    Barron vertritt auch den „hopeful Universalism“ von Urs von Balthasar.
    Und seine Aussage gegenüber dem jüdischen Aktivisten
    Ben Shapiro, Jesus Christus sei “ the prefered way of salvation“
    führte ebenfalls zu Kontroversen.

    P.S. Ich mag Bishop Barron.

  2. Ist das Gebet in diesem Anliegen mehr „wert“, wenn es vor solch einer Einrichtung, Klinik möchte ich es nicht nennen, stattfindet wie in einem Gotteshaus?

  3. Zur Zeit gibt es wenig Kinder, so hat es mir eine Erzieherin mitgeteilt. Die Plätze im Kindergarten sind nicht alle besetzt.
    Der Kinderwunsch ist bei manchen da und sie werden nicht schwanger.
    Um so trauriger ist es, dass Kinder im Bauch der Mutter getötet werden. Es gibt keine Leibeigenen und das Kind hat ein Recht auf Leben.
    In Amerika kümmern sich christliche Gemeinden um Mutter und Kind. Die Schwangere darf sich die Gemeinde selbst aussuchen. Jedenfalls war das so in einem Bericht zu sehen. Es gibt ja auch eine Verantwortung für Mutter und Kind, wenn die Abtreibung verhindert wird.

  4. Gut, dass er nicht verhaftet wurde.
    In Soviet-England darf man innerhalb von 200 m von einer A-Klinik nicht einmal in Stille beten. Anscheinend glauben die Politiker an die Macht des Gebets: je näher, desto effektiver.

      1. >> B E T E N ist eine politische Aktion mit “ allein äußerer “ Wirkung. > Für ein großes Ziel müssen mehrere erst mal aufgeklärt werden worum es geht, statt Mitläufer im Alltags-Trott zu sein wie bei dem Corona-Verbrechen … .

        Das fürchterliche ist, das unter dem L I N K E N Vorstellungsbild der Mensch zu puren Physis, also Ware, verkommen ist, statt “ Geschöpf Gottes “ .

        Am deutlichsten erkennt man das daran, daß in dieser emotions- und gedanken-losen Gesellschaft verstorbene zumindest aktuell nur noch ent-sorgt werden, also VORSÄTZLICH PHYSISCH VERNICHTET !!!

        Ich hätte mir niemals vorstellen können, daß ausgerechnet in Deutschland … solches jemals “ wieder “ praktiziert werden würde !!!

    1. Gute Frage:
      Kardinal Marx hat anderes zu tun. Er mußte zur Vorbereitung „seines“ Gottesdienstes für Schwule und Lesben auf den Altarstufen deren Regenbogenfahne ausbreiten …

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