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OFFENER BRIEF unseres Gastautors Klaus Hildebrandt an die Frauen- und Familienministerin Karin Prien (CDU):
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Diese Schlagzeile https://www.t-online.de/gesundheit/aktuelles/id_101203568/studie-verheiratete-haben-wohl-ein-geringeres-krebsrisiko.html möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Darin geht es um eine Studie aus den USA, basierend auf Erhebungen aus den Jahren zwischen 2015 und 2022, wonach sich die Ehe (wohl die zwischen Mann und Frau) positiv auf die Vermeidung von vielerlei Krebsarten auswirkt:
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„Die Krebsraten – also die Häufigkeit von Krebsdiagnosen in einer bestimmten Gruppe – lagen bei Männern, die nie verheiratet waren, rund 70 Prozent höher als bei Männern, die verheiratet sind oder es einmal waren. Bei Frauen betrug der Unterschied etwa 85 Prozent.“
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Was sagt uns das? Es sind vermutlich die Ess- und Hygiene-Gewohnheiten, aber auch die sozialen Umstände, die zu diesem eindeutigen Ergebnis führten. Das beginnt beim Kochen und der Vermeidung von Dosenfutter, wie es heute viele Menschen der gesunden Ernährung vorziehen.
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Die Zeiten sind schnelllebig und es fängt oft schon bei unseren Kindern an, die morgens den Haustürschüssel um den Hals gehängt bekommen, weil tagsüber niemand mehr zuhause ist, wie es früher der Fall war. Die mehr oder weniger erzwungene Abhängikeit beider Ehepartner vom Broterwerb dürfte dabei der Hauptgrund sein, womit wir zwangsläufig beim Genderismus wären.
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Ein Blick in die Welt des Verfassungsrechts zeigt, das die Väter unseres Grundgesetzes (GG) vor fast einem Jahrhundert erkannten, wie wichtig Ehe und Familie für das Wohl von Mensch und Gesellschaft sind, warum sie beide in Artikel 6 des GG gossen und unter den „besonderen Schutz der staatlichen Ordnung“ stellten.
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Dabei handelt es sich um ein Grundrecht, das im Laufe der Jahre und Jahrzehnte seine Bedeutung  – so scheint es jedenfalls –  gänzlich verlor.
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Die Studie orientiert sich an der biologischen Logik, an dem Wunsch der Bürger nach Ordnung und dem menschlichen Verlangen nach Geborgenheit, der Notwendigkeit von gegenseitiger partnerschaftlicher Fürsorge, insbesondere aber für den eigenen Nachwuchs, der ohne die elterliche Liebe und Pflege unmöglich wäre…
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Vielleicht schauen Sie sich diese Studie genauer an oder „lassen lesen“. Ich jedenfalls werde es nicht tun, weil ich von der Richtigkeit der darin enthaltenen Ergebnisse und Schlüsse nicht mehr überzeugt werden muss.
Die Studie macht Sinn, dient dem friedlichen Zusammenleben von Menschen, der Erziehung ihrer Kinder und offensichtlich auch der Gesundheit, der Vorbeugung und Bekämpfung von Gewalt auf der Straße und in der ehelichen Beziehung.
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Hätte die Bundesregierung die Bedeutung des eigenen Nachwuchses vor dem Hintergrund des „demografischen Wandels“ früher erkannt, dann hätten wir heute auch keine Probleme mit Asylanten, Flüchtlingen und Migranten aus der ganzen Welt, was uns alle sowie die gesamte Europäische Union auf den Kopf stellt…
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Schützen und fördern Sie Ehe und Familie, wie es die Verfassung von Ihnen verlangt, auch wenn es der Wirtschaft nicht gefallen dürfte. Beenden Sie diese links-grün-rote, nur noch von Ideologie und Machtgehabe geprägte Politik, und kehren Sie zurück zu Ihren Wurzeln. Die Wähler werden es Ihnen danken.
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Gemälde: Evita Gründler

Kommentare

5 Kommentare

  1. Die Liebe zwischen Mann und Frau sorgt für einen ausgeglichenen Hormonspiegel bei beiden! 🙂 🙂 Also: “ Make love, not war!“

  2. AUCH DAS FREIHEITSARGUMENT ZÄHLT !

    Volle Zustimmung: besonders den „CHRIST“- Demokraten sollte die FÖRDERUNG DER FAMILIE als Keimzelle der Gesellschaft, als Ort der Verläßlichkeit, Geborgenheit, des guten Miteinanders auch der Generationen ein Anliegen sein. Davon ist seit Merkel und dem Vizekanzler unter Klingbeil längst nicht mehr die Rede.

    Davon abgesehen: ES GEHT DEN STAAT SCHLICHT NICHTS AN, wie Ehepaare ihr Leben gestalten – das EHEGATTENSPLITTING ist Voraussetzung dieser Freiheit.
    Es ist unerträglich, wie der Staat in jeden Lebensbereich bis in Details hineinregieren und kontrollieren will — natürlich auch immer auf der Suche nach Einnahmequellen.

    Aber die Kuh, die man melken will, sollte man nicht vor der Zeit schlachten. Und auf der Weide in frischer Luft gedeiht sie besser als angebunden in enger Box.

    https://www.wiwo.de/politik/ehegattensplitting-den-staat-geht-es-nichts-an-wie-ehepaare-ihr-leben-organisieren/100213758.html

  3. Klartext, danke!!! Aber zu glauben, dass das diese CDU-Ideologin irgendwie berührt … da bringt wohl eher der Klapperstorch die Kinder…. Dennoch:Danke !!!

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