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Von Jörgen Bauer

Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern das Licht des Lebens haben.
Ihr seid das Licht der Welt. (Joh 8,12 und Mt 5,14)

In der Welt geht es um einen unsichtbaren Kampf zwischen Licht und Finsternis. Für uns an äußerlichen Ereignissen erkennbar, wenn sich die Macht der Finsternis in Krieg, Terroranschlägen, religiösem Fanatismus und ideologischer Verblendung manifestiert.

Aber es gibt nicht nur diese auffälligen Extreme, sondern daneben auch die vielen anderen Schlechtigkeiten, die aus der Finsternis des Menschenherzens kommen, erkennbar in jedem ungutem Denken, Reden und Tun. Auch im Menschenherz kämpfen Licht und Finsternis gegeneinander.

Aber die Welt ist deshalb noch längst keine Hölle. Gott sei Dank! Es gibt auch viel Gutes und Erfreuliches. Dazu eine nach wie vor wunderbare Schöpfung voller erbaulicher Wunder, die den Schöpfer bezeugen.

Aber man spürt, dass alles von Tod und Vergänglichkeit überschattet und die Welt kein Paradies ist und sich auch in kein solches verwandeln lässt, sich die Welt vielmehr in eine Hölle verwandelt, wenn man versucht, ein Paradies aus ihr zu machen. Damit haben besonders Weltverbesserer und Ideologen ihre Probleme.

Was in der Welt fehlt, ist wirkliches Licht: Das Licht der Erkenntnis und das Licht unvergänglichen Wesens.

Und dieses Licht, das wirklich von Grund auf alles verändert und neu macht, haben wir in Jesus Christus. Nicht dass sich alles schlagartig zum Guten wenden würde – so ist es nicht.

Aber wer sich auf Jesus Christus und sein Evangelium einlässt, in dessen Herz wird es licht. Er bekommt eine große Hoffnung und kann die Welt plötzlich mit ganz anderen Augen sehen.

Eine Erfahrung, die jeder macht, der zum Glauben an Christus kommt. Mit der Auferstehung Jesu hat die Neuschöpfung Gottes begonnen, an welcher der Christ teilhat, auch wenn das noch nicht sichtbar ist.

Und weil der Gläubige an der Neuschöpfung teilhat, deshalb ist auch er ein Licht der Welt. Das sollte man durch unser Anderssein empfinden können –  und darum, dass wir ein Zeugnis und Wegweiser für Christus sein können, sollten wir täglich beten.

Auch wenn ER die Mächte der Finsternis besiegt hat, geht der Satan trotzdem noch um wie ein brüllender Löwe, der zubeißen kann und dem wir von uns aus nichts entgegensetzen können.

Das ist die Spannung, in welcher der Christ steht. Die Finsternis stellt sich gegen das Licht. Es bleibt bei diesem Kampf, wobei feststeht, dass die Finsternis diesen Kampf nicht gewinnen wird.

Für uns kann es aber hart werden. Deshalb können wir unsere Zuflucht immer nur zu unserem Sieger und HERRN Jesus Christus nehmen. Wir können fest darauf vertrauen, dass allein ER uns hindurchtragen und allen Widrigkeiten zum Trotz ans Ziel bringen wird. Zum Glück ist ER es, der für uns kämpft und siegt. Wir könnten das nicht.

Kommentare

5 Kommentare

  1. Im vergangenen März fand an der Universität Oxford eine Konferenz unter dem Titel „Christian Revival – Our Post-Liberal Hope?“ statt. In ihrer dortigen Rede sagte die dänische, zum Katholizismus konvertierte Theologin Iben Thranholm, dass der Westen nicht in erster Linie eine politische, sondern eine tiefe spirituelle Krise durchlebe. Die Menschen suchten fälschlicherweise Heil, Sinn und Sicherheit in der Politik, in Wahlen und im materiellen Fortschritt – Dinge, die das menschliche Bedürfnis nach Transzendenz und einer höheren moralischen Autorität nicht erfüllen können.

    Thranholm hebt eine beispiellose Welle von muslimischen Konversionen zum Christentum im Nahen Osten und in der muslimischen Welt hervor. Sie kontrastiert diesen aufgrund der bekannten Gefahren bemerkenswerten Vorgang mit der Radikalisierung, die stattfindet, sobald Muslime den Westen erreichen. Sie deutet an, dass der Islam möglicherweise eine „Züchtigung“ oder ein Weckruf für einen gottlosen, „liberalen“ – gemeint ist: „linken“ – Westen darstellt. Die Schwäche des aktuellen Christentums, das moralischen Verfall und Säkularismus duldet, treibe Muslime in Europa in den radikalen Islam, während ein lebendiger, ernster christlicher Glaube deutlich mehr Konvertiten anziehen könnte.

    Sie appelliert an Kirchen, im Hinblick auf Migranten über praktische Hilfe hinauszugehen und ihnen gegenüber offen das Evangelium zu verkünden. Viele Muslime seien offen für Christus, und christliche Konvertiten integrierten sich besser. Sie fragt, wie Europa heute aussehen könnte, wenn Pastoren die Asylsuchenden vor Jahren auch geistlich angesprochen hätten.

    Was das alles bedeutet? Die freieste Zivilisation der Menschheitsgeschichte ist ernsthaft bedroht. Die größte Bedrohung geht nicht von Muslimen aus, sondern von jenen Menschen, die die ihnen vererbte Freiheit genutzt haben, um die Zivilisation mittels Steuern, inflationärem Fiatgeld, Regulierungen, Überwachung und Gehirnwäsche in einen Würgegriff zu nehmen und gnadenlos auszupressen. Eines ihrer Instrumente unter vielen ist die unkontrollierte Zuwanderung aus kulturfremden Gebieten.

    https://freiheitsfunken.info/2026/04/20/23943-robustes-christentum-geistige-herausforderung-des-islam-und-kampf-gegen-saekularen-verfall-des-westens

    1. Wer das „Schwarzbrot“, die klare, eindeutige biblische Botschaft hören möchte, der/die ist bei Pastor Olaf Latzel genau richtig.

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