Innerhalb einer Woche gab es in Nigeria drei Vorfälle massenhafter Kindesentführungen. Die schwerwiegendste Verschleppung ereignete sich am frühen Freitagmorgen, 21. November, im Bundesstaat Niger, als eine bewaffnete Bande 303 Schulkinder zwischen 10 und 18 Jahren und zwölf Lehrer einer katholischen Schule gewaltsam entführte. 50 von ihnen konnten mittlerweile entkommen.
Dies schockiert die Weltöffentlichkeit, nur wenige Tage zuvor kam es in Eruku zu einem bewaffneten Überfall auf die Christuskirche mit zwei Toten und 38 Entführten.
Der menschenrechtspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Rainer Rothfuß, erklärt dazu: 
„Die Entführung von Schulkindern ist in Nigeria zu einem einträglichen Geschäftsmodell zur Erpressung von Lösegeld durch Verbrecherbanden und islamistische Terrorgruppen geworden. Die Regierung des bevölkerungsreichsten Landes Afrikas ist nicht in der Lage, ihre Bürger wirksam zu schützen.
Präsident Bola Tinubu muss jetzt die Sicherheitslage in seinem Land in den Griff bekommen, wenn er nicht riskieren will, von dem durch US-Präsident Donald Trump am 1. November angekündigten militärischen Einschreiten zum Schutz der Christen Nigerias überrascht zu werden.
Die AfD-Fraktion hat mit Anträgen in der 19. und 20. Wahlperiode auf die sich seit rund 15 Jahren massiv zuspitzende Gewalt gegen Christen in Nigeria hingewiesen und bereitet weitere parlamentarische Initiativen für konkrete Gegenmaßnahmen vor.
Die Bundesregierung ist jetzt aufgerufen, endlich alles zu tun, um Nigerias Absturz zu einem ‚gescheiterten Staat‘ zu verhindern.
Zunehmendes Chaos im 237 Millionen Einwohner umfassenden Nigeria würde unvermeidlich den Migrationsdruck in Richtung Europa in unkontrollierbarem Ausmaß steigern. Die Verantwortlichen in Politik und Sicherheitsapparat sollten bei fortgesetzter Tatenlosigkeit persönlich sanktioniert und Entwicklungsgelder eingefroren werden, solange die verwundbarsten Gruppen – seit Jahrzehnten überwiegend Christen – nicht effektiv geschützt werden.“





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5 Antworten
Plage nach Afrika
Was tief in Afrika passiert,
ist für manch einen sehr weit weg,
werden dort Christen massakriert,
es int’ressiert ihn einen Dreck.
Doch bedenkt dieser manche nicht,
die Welt ist heute ziemlich klein,
in Deutschland auch man messersticht
seit langem schon auf Christen ein.
Besonders kurios daran,
dass Bonzen die Stecher hofieren,
ja locken die regelrecht an,
ins Land einzumarschieren.
Mit antichristlichen und antibiblischen Ideologien zerstören wir das Christentum schon lange selbst und machen es sturmreif für die Angriffe des Islam.
Dabei ist das jüdisch-christliche Welt- und Menschenbild mit der Gottesebenbildlichkeit und potentiellen Gotteskindschaft jedes einzelnen Menschen die Grundlage für das Streben nach Freiheit, Gleichheit vor dem Gesetz, Wohlstand für alle, Wissenschaftlichkeit, Ehrlichkeit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie.
In Erziehung und Bildung und in den Medien sollten diese Tatsachen wieder gelehrt und verbreitet werden.
„Präsident Bola Tinubu muss jetzt die Sicherheitslage in seinem Land in den Griff bekommen, wenn er nicht riskieren will, von dem durch US-Präsident Donald Trump am 1. November angekündigten militärischen Einschreiten zum Schutz der Christen Nigerias überrascht zu werden.“
Nur, wo bleibt denn das militärische Einschreiten Trumps? Wenn nicht jetzt, wann dann?
Die Seifenblase seiner stets „leeren Worte“ ist doch längst schon wieder geplatzt. Aber so macht er`s ja mit dem gesamten Rest der Welt. Ausnahme: Israel.
Ein kleiner Vorgeschmack, was uns und unseren Kindeskindern blüht, wenn der ungezügelte Zuzug so weitergeht.