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Wagenknecht kritisiert Ausbildung ukrainischer Soldaten hierzulande

Aus einer Stellungnahme von Dr. Sahra Wagenknecht:
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Deutschland wolle keine schweren Waffen in die Ukraine liefern, beteuerte  Bundeskanzler Scholz. Das alles scheint jetzt nicht mehr wahr zu sein. Plötzlich sind wir die Helden, die der Gefahr eines atomaren Infernos unerschrocken trotzen – und das angeblich deshalb tun müssen, weil in der Ukraine der “freie Westen” verteidigt wird.
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Russland führt in der Ukraine einen furchtbaren Krieg. Um so mehr muss man alles dafür tun, dass er schnell beendet wird.
Unsere Regierung fährt aber – mit der Lieferung schwerer Waffen und der Ausbildung ukrainischer Soldaten auf deutschem Boden – einen Kurs, der in Kauf nimmt, dass aus diesem Ukraine-Krieg ein Dritter Weltkrieg wird.
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Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags bestätigt, dass mit der Ausbildung ukrainischer Soldaten in Deutschland der „Bereich der Nichtkriegsführung verlassen“ wird. Statt uns immer weiter in den Krieg hineinzuziehen, muss Kanzler Scholz eine Kriegsbeteiligung Deutschlands klar ausschließen, indem er die Ausbildung ukrainischer Soldaten auf deutschem Boden beendet.
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Kommentare

9 Antworten

  1. Entscheidend für die Bewertung einer Aussage ist nicht, wer sie gemacht hat, sondern ob die Aussage W A H R ist. Frau Dr. Sarah Wagenknechts Aussagen entsprechen der Wahrheit und sind keine Märchenerzählungen.

  2. Herr Loose, auch Konservative, die die Linke niemals wählen würden, lehnen Waffenlieferungen ab. Wie viele Menschenleben will man noch opfern? Unser Bemühen muss geopolitische Entspannungspolitik mit Diplomatie sein, so wie Genscher und Baker es einst gemacht haben – und nicht bewaffnet bis an die Zähne sich gegenseitig auszurotten.
    Die Ukraine besteht aus mehreren europäischen Völkern, Ungarn, Moldawien, Polen, Deutschland, Tschechien, Russland, ist ein geopolitisches Konstrukt, einmal durch den zweiten Weltkrieg der Sowjetunion einverleibt worden und durch den Zusammenbruch der Sowjetunion. Das Resultat dieser Kriege waren viele Heimatvertriebene und entwurzelte Menschen.
    AK Kohl und AK Schmidt haben den Krieg erlebt und Schmidt sagte etwas vernünftiges: „Wir haben in der Ukraine nichts verloren“ und er sagte weiter „Mehr Migration geht nicht, das gibt Mord und Totschlag“. Wo bleibt unsere eigene Selbstverteidigung bei all dem eingeschleppten Mord und Totschlag?

  3. Ich kann Herrn Loose nur zustimmen.
    Von Sahra Wagenknechts Aussagen halte ich grundsätzlich nichts.
    Sie steht voll auf der Seite Putins – ich habe schon genug von ihr
    gelesen.

  4. Ach Herr Loose,
    es herrscht doch Meinungsfreiheit in Deutschland. Auch die Klugen in unserem Land haben das Recht auf gefährliches Tun hinzuweisen, nicht nur diejenigen, die ohne Vernunft argumentieren!

    1. Ohne in die Debatte einzugreifen, erlaube ich mir den Hinweis, daß das Recht auf Meinungsfreiheit nach wohl einhelliger juristischer Meinung keinesfalls beschränkt wird durch die Weigerung einer privaten Person, eine Meinung zu veröffentlichen, ihr eine Plattform zu gewähren, denn auch dieses Recht gehört zur Meinungs- und Pressefreiheit.

  5. Ich kann nicht verstehen, dass diese Plattform einer Dame gewährt wird, die in der dramatischen Situation, wo eine angegriffene Nation schon wochenlang furchtlos dem Aggressor widersteht, einem Angst-Pazifismus das Wort redet.

    1. Ich bin kein Pazifist, aber es ist nicht richtig, in die Uktaine immer mehr und modernere Waffen zu liefern, statt darauf zu dringen, dass Kiew und Moskau zu einem Kompromiss kommen. Der Krieg ist nicht von selbst entstanden, sondern hat eine Geschichte, in der die Ukraine nicht immer eine rühmliche Rolle gespielt hat. Die Ukrain verteidigt nicht den freien Westen, wie es imme wieder gesagt wird.

    2. Es ist ja wohl Christenpflicht, den Weg Jesu – nämlich der Verweigerung jeglicher Gewalt – zu gehen! Nun ist Frau Wagenknecht keine Christin, aber sie vertritt christliche Werte auf dem politischen Parkett.

    3. Im Gegensatz zu Ihnen fände ich es schade, wenn „diese Plattform“ einer Dame wie Sahra Wagenknecht keine Möglichkeit böte, ihre Sicht der Dinge darzustellen. Und in dieser Stellungnahme redet Frau Wagenknecht „nicht einem Angst-Pazifismus das Wort“ (wie von Ihnen behauptet), sondern der schlichten Vernunft.

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