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Warum Baerbocks fatale Politik ein Sicherheitsrisiko für Deutschland darstellt

Von Peter Kiefer

Untätigkeit kann man ihr wahrlich nicht vorwerfen, unserer neuen Außenministerin. Noch bevor sie ihren neuen Arbeitsplatz so richtig in Augenschein nahm, reiste sie bereits nach Paris und Brüssel und danach auch noch nach Polen. Alle Achtung!

Jedoch ihre Vorstellung am jeweiligen Ort war dann doch eher peinlich. Angeblich hat sie an der London School of Economy studiert und dort auch einen Abschluss gemacht, aber ihr Auftritt als „Überzeugte Europäerin“ in Brüssel zusammen mit dem Außenbeauftragten der EU, Josep Borrell, spricht für die Berechtigung des „angeblich“: https://www.youtube.com/watch?v=35RsY18QbkA

Und nach diesem kurzen Video muss auch bei Herrn Borrell die Frage erlaubt sein: Wofür erhalten solche Leute eigentlich so viel Geld?

Warum hat Baerbocks Stil-Berater ihr nicht empfohlen, ihre Ansprachen auf internationalem Parkett auf Deutsch zu halten? Nun ja, jetzt wissen wenigstens alle, dass es mit der Weltläufigkeit Annalenas nicht so weit her ist; trotz der Teilnahme am ‚Young Global Leaders‘-Programm und in anderen Atlantiker-Foren.

Viel schlimmer sind jedoch ihre fehlenden Kenntnisse im Feld der Energie-Versorgung.

Es gehört zur Grünen-DNA, ideologische Luftschlösser zu bauen, aber das könnte sich für das (noch) Industrie-Schwergewicht Deutschland als verhängnisvoll erweisen. Schon ihre Haltung gegenüber der Gasleitung Nordstream 2 weist sie als ‚Sicherheitsrisiko für Deutschland‘ (Roger Köppel) aus und beweist, dass sie nicht die Interessen Deutschlands vertritt, wozu sie aufgrund ihres Amtseids verpflichtet ist, sondern die Interessen der USA und unserer ‚Freunde‘ im Osten, Polen und der Ukraine.

Zur Erinnerung für alle mit kurzem Gedächtnis:

Schon der spätere Friedensnobelpreisträger Barack Obama agitierte gegen die Gasleitung, eigentlich generell gegen eine von den USA unabhängigere Energie-Versorgung Europas. Viel lieber wollte er sein teureres Fracking-Gas und -öl nach Deutschland verkaufen, was aus amerikanischer Sicht durchaus nachvollziehbar ist: ‚Amerika first‘!

Gleichzeitig lag es auch im Interesse der ukrainischen Oligarchen, denn sie partizipieren an den Durchleitungskosten für russisches Erdgas nach Deutschland: die zweite Röhre durch die Ostsee hätte möglicherweise für eine Reduktion in der ukrainischen Pipeline gesorgt.

Außerdem war Obamas Vizepräsident (jetziger Präsident) und sein drogenabhängiger Sohn in der Ukraine finanziell engagiert, was für die konzertierte Ablehnung sorgte. Dazu kamen die polnischen Bedenken, die von einer generellen Feindschaft gegenüber der Russischen Föderation geprägt sind (und natürlich spielen auch hier wirtschaftliche Interessen eine Rolle, schließlich liegen die Leitungen in der Ostsee außerhalb des polnischen Einflusses).

Entwarnung gab es auch unter Obamas direktem Nachfolger nicht, obwohl gerade der von allen deutschen Altparteien so hoch geschätzt wurde;  er genoss ungefähr das gleiche Ansehen wie Björn Höcke von der AfD. Damals war ein Weiterbau von Nordstream 2 nur möglich, weil die damalige deutsche Kanzlerin sich verpflichtete, auch nach Inbetriebnahme der neuen Gasleitung noch genügend Gas über die Ukraine zu beziehen (die Oligarchen wären ihr sonst furchtbar böse gewesen!)

Übrigens ist auch das ein Zeichen für die ‚absolute Unabhängigkeit‘ Deutschlands: fremde Mächte können sich ungeniert in innenpolitische Belange Deutschlands einmischen, manche ihrer Wünsche werden sogar in vorauseilender ‚Dankbarkeit‘ erfüllt.

Zwei Gedanken zum Schluss:

Der ukrainische Ministerpräsident hat sich gerade mit Monsieur Macron und unserem neuen Bundeskanzler getroffen, dabei erneut um Aufnahme seines Landes in die EU gebeten (übrigens mit noch mehreren anderen Interessenten:  Armenien, Aserbaidschan, Georgien und Moldau). Ich sage: Herzlich willkommen! Die „Blonde mit der Stahlhelm-Frisur“ (Jürgen Elsässer) freut sich über jeden Neuzugang.

Die vereinten Grünen haben sich vorgenommen, Deutschland umzubauen; immerhin sitzen sie an so wichtigen Stellen wie dem Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, dem Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft, dem Umweltministerium, dem Familienministerium und nicht zu vergessen das Staatsministeramt für Kultur und Medien, das von der Dame im Circus Roncalli-Outfit geleitet wird. Erstaunlich nur, woher sie das Mandat für den Umbau haben?

Noch einmal für die Leute mit Kurzzeit-Gedächtnis und fehlendem Faible für Zahlen:

Bei der Bundestagswahl im September 2021 waren ca. 60 Millionen Menschen wahlberechtigt, von denen 76,6% von ihrem Wahlrecht Gebrauch machten, also ca. 45 Millionen und von denen stimmten 14,8% für die Grünen; das sind nicht einmal 7 Millionen!

Ist das wirklich das Mandat zum Umbau unserer gesamten Gesellschaft?

Unser Gastautor Peter Kiefer aus Höllstein ist Elektrotechnik-Berufsschullehrer i.R.

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