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Warum die richtige Atmung so wichtig ist

Von Klaus Moshe Pülz

Die TV-Sendung über das richtige Atmen vom 24.3.2022 in 3-sat war längst überfällig, zumal „Covid 19“ eine Atemwegserkrankung ist. Nur fehlten jener Sendung von Herrn Scobel wichtige Aussagen.

Hervorzuheben war die richtige Atmung unter Einbeziehung des Mediastinums (Mittelfellraum), was auch als Bauchatmung bezeichnet wird.

Opernsänger gehörten nicht zur sog. Expertenrunde, dafür ein Anhänger von Yoga und eine Tiefsee-Taucherin. In jener Sendung wurde nicht thematisiert, daß Säuglinge noch richtig atmen, indem der Mittelfellraum aktiv an der Atmung beteiligt ist. Doch im Laufe der Jahre atmen die Menschen immer flacher, so daß sich beim Einatmen nur noch die Schultern anheben, aber nicht mehr der Bauch hervortritt.

Dabei muß die Lunge von unten mit Sauerstoff gefüllt werden, um so den  Organismus ausreichend damit zu versorgen; dies bezieht sich nicht nur auf den Circulus sanguinus major, sondern auch den Circulus sanguinus minor, der vornehmlich das Gehirn mit O² versorgt.

Wie sich der ausreichende Atem auf den Kehlkopf auswirkt, wurde nicht thematisiert.

Dabei hielt ich in Zürich einen Vortrag über sechs Stunden und diskutierte Fragen über Eschatologie nachträglich noch zwei Stunden – ohne heiser geworden zu sein. Denn eine nicht ausreichende Atmung belastet die  Stimmbänder, so daß der Vortragenden oder Sänger alsbald heiser wird.

Ebenfalls wurde in dieser langatmigen Sendung nicht die Funktion der Flimmerhärchen in den Bronchien thematisiert, mit denen das Innere der Bronchialäste ausgestattet sind. Deren Aufgabe besteht darin, Ablagerungen an den Innenwänden der Bronchien in einer Art Wellenbewegung zum Ausgang hin zu transportieren.

So erklärt sich auch das Morgenhusten bei Rauchern, die  morgens all den Schleim abhusten, den  die Flimmerhärchen im Laufe der Nacht zum Ausgang hin transportierten.

Bereits bei einer Bronchitis, also einer Entzündung der Bronchien, werden die sensiblem Flimmerhärchen zerstört, so daß sie im Mikroskop aussehen wie ein Stoppelfeld. Der verbleibende Schleim sieht  dabei aus wie der Blick von oben auf braune Beduinenzelte inmitten einer Wüste.

Anilinstoffe im Tabak zerstören die feinen Flimmerhärchen, die sich erneut entwickeln, wenn sorgsam mit der Lungenhygiene umgegangen wird. Dies ist allerdings bei COPD-Kranken, die chronische Bronchitis haben, nicht der Fall.

Der bei jener TV-Sendung anwesende Lungenfacharzt äußerte sich zu diesem ganzen Themenkomplex nicht.

Grundvoraussetzung für unsere Gesundheit ist eine verantwortungsvolle Funktionalität unserer Lunge. Dies bezieht  sich auch und vor allem auf die Jugend, die zusätzlich nicht nur mit Tabak, sondern auch mit betäubenden Inhalationen die sensiblem Lungenbläschen irreparabel zerstören. Allein das Rauchen sorgt daher nicht nur potentiell für Lungenkrebs, sondern auch Harnleiter- und Blasenkrebs.

Es wäre wünschenswert, wenn im Rahmen von derartigen Fernseh-Sendungen über alle diese Gefahren für die Gesundheit der Bevölkerung aufgeklärt wird.

Unser Gastautor, der judenchristliche Gemeindeleiter Klaus Moshe Pülz, bringt die Zeitschrift „Bote Neues Israel“ heraus und leitet das Institut für Israels universale Berufung. Weitere Infos: www.zelem.de

 

 

Kommentare

Eine Antwort

  1. Herzlichen Dank, Herr Pülz.
    Das nenne ich Aufklärung! Und das kostenlos.
    Wer darauf angewiesen ist, bezahlt oft sehr viel dafür und muss sich immer wieder aktiv darum bemühen.

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