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Warum beurteilen Kirchenvertreter und die westliche Welt den Islam so unrealistisch?

Von Prälat Dr. Wilhelm Imkampbc9b165a98

Vor kurzem gab es von eminenter Stelle im deutschen Katholizismus den Hinweis auf die Menschenrechte, die auch Terroristen zukämen. Vor allen Menschenrechten haben die Täter ein Recht darauf, ernst genommen zu werden!

Die Vertreter des Säkularisierungsdogmas vom mehr oder weniger unaufhaltsamen Absterben der Religion tun sich schwer mit Tätern, die aus einem Glaubensmotiv heraus handeln. Deshalb werden diese Täter zuerst einmal als Einzeltäter wahrgenommen, die zeigten, wie schwach der „Islamische Staat“ geworden sei.
Dieser Erklärung wird dann eine Pathologisierung der Einzeltäter nachgeschoben: sie sind krank, gestört, milieugeschädigt, vom Opa geschlagen, in der Schule gemobbt oder was auch immer, nur die Religion, die hat keine Rolle bei der Tat gespielt. Vertreter der Kirche fühlen sich im nachkonziliaren Dialogoptimismus ebenfalls nachhaltig gestört.
In einer Art naiver abrahamitischer Religionsromantik fragt man mit souveräner Ignoranz erst gar nicht, ob die Gründungsgestalt einer Religion ein Gewaltopfer oder ein Gewaltherrscher ist.

Gewalt im Islam – und ganz anders im Christentum

Der Islam hat mit Mohammed ein wohl eher unbefangeneres Verhältnis zur Gewaltausübung, begründet werden musste immer der Verzicht darauf. Im Christentum musste immer die Gewaltausübung begründet werden.
In dieser Debatte mag auch noch die ästhetisierende Orientromantik des 19. Jahrhunderts nachwirken, samt ihren schwülen Haremsidyllen, wie sie gerade französische Maler so üppig ins Bild gesetzt haben. (…)

Wenn schließlich sogar der Verweis auf die Ermordung von Schwiegermüttern durch Christen erkenntnisleitend sein sollte, dann wird man darauf verweisen müssen, das mit der von Mohammed erlaubten Vielehe auch die Vervielfachung von Schwiegermüttern gegeben ist und damit eine erheblich höhere Rate von Schwiegermüttermorden…! 
Prälat Dr. Wilhelm Imkamp ist  Direktor von „Maria Vesperbild“, einem kirchlichen Wallfahrtsort in der Diözese Augsburg. 
Erstveröffentlichung und vollständige Fassung dieses Beitrags in „Die Tagespost“ vom 18. August 2016  –  und hier online: http://www.die-tagespost.de/feuilleton/Mein-Tagesposting-Schwiegermuetter-und-Maertyrer;art310,171833

HIER warnt Prälat Imkamp vor Personenkult in der Kirche: https://charismatismus.wordpress.com/2013/03/27/wallfahrtsdirektor-imkamp-warnt-vor-personenkult-in-der-kirche-das-amt-ist-wichtiger-als-die-person/

Kommentare

11 Antworten

  1. Jihad Watch by Robert Spencer
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    ‎2018: Jahr der Wende oder … · ‎David Berger · ‎TOP 10 · ‎Kontakt

  2. Solange für Kirchenvertreter Tantiemen aus dem Staatssäckel fließen, passen sie sich teilweise der Ideologie der Politiker an, da liegt ein wesentlicher Hase im Pfeffer. Wenn Politiker sagen, der Islam gehört zu Deutschland, denken manche zuerst an die Tantiemen, manche werfen die christliche Glaubensbotschaft über Bord, andere verwässern sie und die, die an ihr festhalten, müssen Repressalien fürchten. Es sind rein egoistische Motive und haben mit dem Glauben wenig zu tun. Käsmann, die mal ganz gut war in jungen Jahren, leiert urplötzlich im selbigen ideologischen Islamlobgesang wie die Politiker und das sind wohl eher egoistische Motive als Glaubensmotive. Bei Bedford Strohm denke ich, der ist mehr Politiker als Kirchenvertreter und benutzt dieses Amt nur für seinen egoistischen ideologischen Weltbilder, und natürlich unsere grüne Christenfee, die mit abgebrochenem Theologiestudium die christliche Lehre ad absurdum führt, darf auch nicht fehlen.
    Kardinal Marx, geschmeichelt im Namen Marx, sucht ehrgeizig ideologisch politische Größe, denn er hat ja einen Namensvetter und da kann schon etwas von der Christlichen Glaubensbotschaft über Bord gehen…

  3. Marienzweig, ja es ist fünf vor zwölf für den europäischen Kontinent, und wenn ich bedenke, wie schnell geopolitisch sich der IS und Boko Haram ausweiten können, dank größenwahnsinniger EU und von Gier verblendeten Kirchenvertretern, wird mir schlecht. Zudem ist Amerika wirtschaftlich pleite und gedenkt das Problem möglicherweise mit einem militärischen Konflikt zu lösen und wenn es in die Hose geht, sind da noch die europäischen Freunde, die die vor Krieg fliehenden Amerikaner aufnehmen könnten, doch Brüssel spielt mehrfach eigene Machtspiele und vielleicht denkt man sich dort, wenn es in Europa kracht und bumst, kann man sich in einzelne afrikanische Länder zurück ziehen. Den asiatischen Kontinent derart herauszufordern, wie lange soll das noch gut gehen? War nur ein nächtlicher Alptraum und ich will hoffen und beten, dass er nie Wirklichkeit werden wird. Der Papst ist ein Gegenpapst, weil er den Reichtum des Vatikans als geopolitischer Spieler mehr schätzt, als das Leben seiner christlichen Herde, für die er verantwortlich wäre. Früher waren im Vatikan unter Borgias Giftmorde die Regel, heute eben theatralische Possen, um einen ungeliebten Rivalen loszuwerden, der sich noch als Hirte gesehen hat.

  4. Lt. Open Doors hat der leitende Imam der ägyptischen Al-Azhar-Universität, Ahmed el-Tayyib, inmitten des muslimischen Fastenmonats Ramadan im ägyptischen Staatsfernsehen klargestellt: Wer den Islam verlässt, hat die Todesstrafe verdient.
    hier:
    https://www.opendoors.de/verfolgung/news/2016/juni/aegypten_oberster_imam_fordert_todesstrafe_fuer_konvertiten/
    Der Ramadan heuer war ab 6. Juni.
    Und besagter, hoch angesehene Herr, war zuvor am 23. Mai auch Gast im Vatikan. Dort betonte er die Friedfertigkeit des Islam.
    hier:
    http://de.radiovaticana.va/news/2016/05/23/gro%C3%9Fimam_der_sunniten_beim_papst_schutz_der_christen_in_nah/1231805
    Die Blauäugigkeit der Kirchenoberen kann ich nicht mehr nachvollziehen.
    Gefühlsduseligkeit ersetzt nicht die Wahrheit!

  5. Warum sollten Kirchenvertreter den Islam beurteilen? Das ist wohl allein Aufgabe der Politik.
    Jesus hat die Selbstgerechtigkeit der religiösen Vertreter des Judentums angeprangert, nicht aber die Gepflogenheiten anderer religiöser Gruppen.
    Vor allem Kirchenvertreter, aber auch Christen sollten sich immer zuallererst an den Geboten Jesu (Nächstenliebe, Sanftmut, Geduld und Barmherzigkeit) orientieren.

    1. Guten Tag,
      warum sollte es „allein“ Aufgabe der Politik sein, eine fremde Religion, die zudem vielfach gefährliche Ausmaße annimmt, zu beurteilen?
      Bekanntlich leugnet der Islam die Gottheit Christ – und zudem werden Christen weltweit vor allem in islamischen Staaten verfolgt.
      Das sollte also „Kirchenvertretern“ egal sein – oder wie?!
      Christus ist das Leiden von Millionen Gläubigen bestimmt nicht gleichgültig.
      ER hat übrigens erklärt: „Das Heil kommt von den Juden“ – und zwar gegenüber einer Samariterin (die von Juden als halbheidnische Sektierer angesehen wurden).
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

  6. Recht hat er, aber unsere Kirchenvertreter sind teilweise zu eitel und selbstverliebt abgehoben, sozusagen der Verteidigung des christlichen Weltbildes entschwunden.

  7. Eigentlich ist es ganz einfach und theologisch begründbar: Der Koran (samt dem Drumherum) ist der satanische Gegenentwurf zum NT der Bibel. Spiegelverkehrt sozusagen. Die zu erkennen, sollte (mindestens) ein Papst befähigt sein.

    1. Mohammed war einer der falschen Propheten, vor denen im neuen Testament mehrfach gewarnt wird! Auf ihn passt die Beschreibung wie die Faust aufs Auge, das müsste eigentlich jedem bibelkundigen Gläubigen auffallen. Statt Moscheen zu besuchen, sollte der Klerus lieber den Missionsauftrag wieder ernster nehmen und leidenschaftlicher anpacken! Allen Völkern soll das Evangelium gepredigt werden, also auch jenen, die derzeit der islamischen Irrlehre anhängen! Dies verlangt letztlich auch das Gebot der Nächstenliebe.

  8. Die Unwissenheit und damit naive Einstellung der Amtskirche(n) haben ihren Ursprung in der in dieser Hinsicht mangelhaften Ausbildung des Klerus. Ein besseres GEGENBEISPIEL für den Glauben, als Christentum und Islam gibt es eigentlich gar nicht. Gewaltopfer und Gewaltherrscher stehen sich dabei diametral gegeüber. Hier Liebe, dort Hass in einem unvorstellbaren Ausmaß. Wäre es nicht das Lebensende, würde ich vorschlagen, dass alle kirchlichen Würdenträger in vollem Ornat nach Mekka gehen. Lange bevor sie dort wären, hätten sie schon keinen Kopf mehr auf dem Hals. Klingt brutal für uns, ist aber Gottesdienst für die anderen. Und umdenken könnten sie dann auch nicht mehr (bittere Ironie, schlimmer Sarkasmus). Wie könnte man die Würdenträger, auch den (für mich liebenswerten) Papst ,,bekehren“???

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