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Was uns mit einer „Klima-Regierung“ blüht

Von Peter Kiefer

Noch ist die neue Regierung nicht im Amt, aber sie sollte sich nach der Posten-Verteilung möglichst umgehend den drängendsten Problemen der Gegenwart stellen – nicht einem herbei-halluzinierten Weltuntergang in 50 oder 100 Jahren.

Der Starkregen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Juli dieses Jahres hat gezeigt, dass in diesem Land nicht mal der Katastrophenschutz funktioniert. Über 180 Menschen verloren bei dieser Flut ihr Leben, und die vereinten Blöden machen die „Erderwärmung“ dafür verantwortlich, statt die trägen und selbstzufriedenen Behörden plus deren vorgesetzte Regierungen. Das passiert eben, wenn das Parteibuch entscheidend ist für die Besetzung von gut-dotierten Posten statt Sach-Kompetenz.

Zwar versichern die Partei-Delegationen, die sich um das Zustandekommen einer neuen Regierung bemühen, dass sie nach ‚Schnittmengen‘ inhaltlicher Art suchen, aber die grobe Richtung ist schon festgelegt, und zwar von den Grünen – nicht nur von denjenigen in der grünen Partei, sondern auch von den Grünen in SPD und FDP. Eine ‚Klima-Regierung‘ soll es werden!

Leider trägt der Hinweis, dass es dem Klima völlig egal wäre, wenn sich alle 83 Millionen, die zur Zeit die Republik bevölkern, sofort in Luft auflösen und damit auch kein ‚menschengemachtes‘ Kohlendioxid mehr emittieren würden, nicht zu einer rationalen Sicht bei.

Selbst der Zusatz, dass diese 83 Millionen innerhalb von drei Jahren alleine von Afrika ersetzt sein würden, denn die dortige Bevölkerung von z. Z. 1,3 Milliarden wächst um jährlich 2,5%, also um über 32 Millionen im Jahr, ändert nichts. Dabei wäre ein bisschen Demut angebracht im Hinblick auf die Weltrettung durch Deutschland.

Es scheint, dass es der Wähler im September nicht besonders gut gemeint hat mit seinem Land.

Die als stärkste aus den Wahlen hervorgegangene Partei konnte gerade ein Viertel der Stimmen gewinnen; mit nur 25,7% der Wählerstimmen ist in der bisherigen Geschichte der Bundesrepublik noch nie jemand Bundeskanzler geworden!

Betrachtet man die Spitzen der Republik, wird das Dilemma noch größer, sofern die bisherige Regelung für den Vorsitz des Bundestages beibehalten wird, denn als größte Fraktion würde die SPD auch den Bundestagspräsidenten stellen. Da die Nummer Eins in der Hierarchie auch von der SPD kommt, wäre die komplette Staatsspitze in SPD-Hand; aber so toll sind die 25,7% nun auch nicht!

Bei nüchterner Betrachtung wollen drei Viertel der Wähler keinen Bundeskanzler Scholz, und außerdem hätte er nicht mal seine Partei als Rückhalt, denn die ist weiter nach links gerückt Richtung Sozialismus, Dirigismus, Etatismus (der stellv. Bundesvorsitzende will Firmen wie BMW verstaatlichen, die Co-Parteivorsitzende ist „58 und Antifa, selbstverständlich“).

Quo vadis Deutschland?

Unser Autor Peter Kiefer aus Höllstein ist Elektrotechnik-Berufsschullehrer i.R.

Kommentare

Eine Antwort

  1. Die Einsicht, dass 25,7 % keinen Gewinner, sondern einen großen Verlierer ausmachen, wird dieser nicht haben, genausowenig die gesamte SPD oder CDU

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