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Werbefilm über Heroldsbach: ein kirchlich abgelehnter „Erscheinungsort“

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Ja, die sogenannte „Rosenkönigin“ soll dort erschienen sein; dabei erklärte die Gestalt ausdrücklich, sie sei „nicht die Rosenkranzkönigin“ – sondern eben die Rosenkönigin!  – Aber selbst diese recht merkwüdige Ansage scheint das erscheinungsfromme Lager nicht weiter gestört zu haben.

Die „Russenangst“ wird aufgegriffen

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Wie man sieht, wurde bei den Heroldsbacher Phänomenen die damals in unserem Volk weitverbreitete „Russenangst“ aufgegriffen und geschürt. Man darf sich dabei freilich über die Wortwahl wundern, denn genaugenommen handelte es sich bei der Gefahr aus dem Osten nicht  um „Russen“, sondern um „Sowjets“ bzw. Kommunisten/Bolschewisten (die Sowjetunion war ein Zwangsvölkerbund und bestand nicht allein aus Russen). Oder kann sich der Himmel etwa nicht korrekt und präzise ausdrücken?
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Vielsagend und bezeichnend für derartige „Botschaften“ ist sodann die Zusage, daß die Erscheinungsorte Heroldsbach-Thurn „beschützt“ bleiben, „wenn die Russen kommen“.
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Auch die Kommentare unter dem Video-Text sind typisch für das botschaftsgläubige Spektrum:
So schreibt z.B. „Astrea“:
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„Die Gottesmutter ist stärker als die Amtskirche! Sie ist die Königin der Engel und die Königin des Himmels und der Erde. Da musste sich auch die Diözese Bamberg beugen. Es gibt grosse Parallelen zu den Erscheinungen von Garabandal in Nordspanien 1961-1965 an die 4 Seher- Mädchen. Aussagen der Gottesmutter in Grabandal über die “ Warnung“, „Wunder“ und „die Züchtigung“. Das zweite Kommen Jesu Christi steht uns und der ganzen Welt bevor!“
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Die Leserin sieht Zusammenhänge mit Garabandal (zu Anfang der 60er Jahre), wobei es sich ebenfalls um kirchlich abgelehnte Marienerscheinungen“ handelte. Dort wurde von den Sehermädels die seitdem vielzitierte „Warnung“ (eine endzeitliche Panikbotschaft von einer allgemeinen „Seelenschau“) verkündet, die seitdem in ähnlicher Form in x-weiteren Visionen und Sehermeldungen auftaucht. Für ein solches Phänomen gibt es aber weder von biblischer noch von kirchlicher Seite irgendeine inhaltliche Basis.
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Theologisch falsch ist auch die Aussage: „Das zweite Kommen Jesu Christi steht uns und der ganzen Welt bevor!“
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In Wirklichkeit lehrt die Heilige Schrift (sowohl Christus in seinen Endzeitreden wie auch Paulus im 2. Thess.-Brief und die Offb. des Joh.) eindeutig, daß vor der Wiederkunft des HERRN  e r s t  der Antichrist ein dämonisch inspiriertes Weltreich errichten und die gläubigen Christen verfolgen wird. Zudem wird er durch falsche bzw. irrgeistige „Zeichen und Wunder“ viele Leichtgläubige verführen.
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Es steht also fest, daß das zweite Kommen Christi nicht erfolgen kann, solange nicht zuerst der Antichrist die Weltbühne betritt, der dann zuletzt von Christus besiegt wird.
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Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt

Kommentare

16 Antworten

  1. Liebe Frau Küble,

    ich habe eine Frage: Es gibt ja auch in anderen Konfessionen Zeugnisse von Erscheinungen oder Träumen, die aber meistens nur eine bestimmte Person betreffen. Ich habe z.B. eine Zeitlang ganz gern die Interviewreihe im ERF unter dem Titel „Mensch Gott“ (früher: „Hof mit Himmel“) gesehen, wo Menschen mit sehr schweren Schicksalen und überaus „krummen“ Lebenswegen von ihrer Bekehrung berichten. Oft haben sie in Momenten der absoluten Verzweiflung eine Stimme gehört oder von Christus geträumt, was in ihrem Leben eine entscheidende Wende herbeigeführt hat. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Gott auf diese Weise unmittelbar in das Leben eines Menschen, bei dem alles „auf der Kippe“ steht, eingreift. Es hat mir allerdings natürlich wehgetan, dass diese Menschen zu den Evangelikalen gegangen sind, und viele berichteten, sie seien von Haus aus katholisch gewesen, dies habe ihnen aber gar nichts fürs Leben mitgegeben. Sehr traurig.

    Ich stelle mir nun verschiedene Fragen, auf die ich noch keine wirkliche Antwort gefunden habe. So erscheint diesen Leuten ja nie die Muttergottes, wobei ich mir sicher bin, dass sie nach einer Marienerscheinung ohnehin niemals im freikirchlichen Fernsehen auftreten würden. So haben wir es wohl auch schon mit einer Vorauswahl zu tun.

    Ich frage mich auch, warum z.B. Maria in der östlichen Christenheit niemals erscheint, um ihre Unbefleckte Empfängnis zu bestätigen, wie sie es im Westen bei immerhin anerkannten Erscheinungen getan hat, bei denen dieses Thema eine zentrale Rolle gespielt hat. Ich habe keinerlei Zweifel an der Unbefleckten Empfängnis, und mir ist dieses Dogma lieb und teuer, aber warum gibt es solche Erscheinungen nur im Westen? Natürlich ist die Marienverehrung im Osten sehr, sehr stark – im Grunde sogar stärker und auch wesentlich christusbezogener als bei uns, aber hinsichtlich der Unbefleckten Empfängnis herrscht keine einhellige Ansicht. Ist es dann also nur im Westen wichtig?

    Mir scheint überhaupt, dass es in der Römisch-Katholischen Kirche viele meistens freilich NICHT anerkannte Erscheinungen gibt, die sich allerdings an anerkannte Erscheinungen anlehnen, die sich als Botschaften an die ganze Kirche, die ganze Welt etc. darstellen. Mir scheint, dass in anderen Konfessionen eventuelle Erscheinungen, Träume oder andere Erfahrungen eher das Leben einer einzelnen Person betreffen. Ich habe z.B. von Orthodoxen gehört, die sehr krank waren und dann im Traum die Muttergottes gesehen haben, die ihnen etwas sagte – beispielsweise zu einer bestimmten Ikone zu pilgern – und die so geheilt wurden. Damit habe ich gar kein Problem, vor allem, wenn daraufhin wirklich eine einschneidende Veränderung im Leben eintritt. Mir scheint aber, dass diese „großen“ und „öffentlichen“ Botschaften an „alle“ ein katholisches Phänomen sind und dass sie eine tolle Möglichkeit für „Pseudoseher“ sind, um endlich auch mal wichtig zu sein, indem sie – ausgerechnet sie!!! -eine Botschaft an die ganze Menschheit richten dürfen und „dem Himmel eine Stimme geben“.

    Wodurch erklären Sie sich diese Unterschiede in der Form und dem Inhalt von Erscheinungen und Ähnlichem?

    1. Guten Tag,
      zunächst zur Orthodoxie: Ja, in deren Liturgie spielt die Gottesmutter eine weitaus größere Rolle als bei uns, auch in orthodoxen kirchlichen Gebetbüchern ist sie stärker vertreten als etwa bei uns im „Gotteslob“. Zugleich gibt es dort keine „Marienerscheinungen“, die zu bekannten Wallfahrtsstätten werden wie Fatima oder Lourdes bei uns. Die Marienverehrung stützt sich stark auf den Ikonenglauben. Von den vier Mariendogmen unserer Kirche werden drei anerkannt: Gottesmutterschaft, Jungfräulichkeit, leibliche Aufnahme in den Himmel – dieses Dogma wird freilich anders ausgedrückt (das Fest der „Entschlafung Mariens“ wird tagelang gefeiert). Die Orthodoxe ist hier bei der Assumpta nicht gegen die Lehraussage an sich, sondern gegen eine formelle Dogmatisierung.
      Der Sache nach wird auch die Immaculata bzw. makellose Empfängnis in der Orthodoxe weitgehend geglaubt, es ist ja in der Liturgie ständig von der „Allheiligen“ und „Allerreinsten“ die Rede. Doch die Orthodoxie läßt vieles im Bereich des „Geheimnisses“, ist theologisch weniger strukturiert, weniger systematisch, daher auch weniger dogmatisch ausgerichtet, mehr an das Mysterium glaubend.
      Aber es stellt sich natürlich die Frage, warum denn Maria dort ein Dogma „bestätigt“, wo es nicht nötig ist (Lourdes) – statt dort, wo es theologisch etwas bewegen würde, auch in Richtung der Ökumene, also bei den Orthodoxen.
      Zum Protestantismus:
      Ja, bei einzelnen Bekehrungen gibt es immer wieder Berichte von übernatürlichen Gechehnissen, Christusworten, Einsprechungen vom Himmel usw.
      Allerdings sieht es beim Pfingstlertum und Charismatikern anders aus: Dort gibt es nicht nur individuelle Erlebnisse dieser Art, dort werden ständig „Botschaften“ (natürlich nicht mit Berufung auf Maria, sondern auf den Hl. Geist) verbreitet, die an die ganze Welt gerichtet sind und in Büchern oder Großveranstaltungen hinausposaunt. Ich erinnere an die entsprechenden Starprediger mit ihren Ankündigungen: John Wimber oder Benny Hinn oder CfaN von Reinhard Bonnke (heute Daniel Kolenda). Meist geht es – typisch schwarmgeistig – um die Ankündigung einer großartigen weltweiten „Erweckung“, die erst Europa heimsucht und dann die ganze Welt, was dann als passende Vorbereitung auf die Wiederkunft Christi oder ein kommendes Friedensreich angesehen wird.
      In Wirklichkeit ist das eine antibiblische Sichtweise, denn in der Hl. SChrift wird für das Vorfeld der Endzeit eine zunehmende Gottlosigkeit und ein Glaubensabfall angekündigt, also genau das, was wir tatsächlich erleben. Zudem prophezeit das NT das Kommen vieler falscher Propheten mit trügerischen „Zeichen und Wundern“ – auch das haben wir in Hülle und Fülle!
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

      1. Liebe Frau Küble,

        vielen herzlichen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Was Sie über die Pfingstler/Charismatiker schreiben, war mir in dieser Form nicht bewusst. Ich frage mich, wieso sich diese Strömungen an vielen Orten der Welt derartig rasant ausbreiten. Das scheint ja ein allgemeines Phänomen zu sein. Sie haben recht: Wir sehen die falschen Propheten en masse… Insofern entspricht die derzeitige Lage wirklich dem, was die Heilige Schrift voraussagt. Entsetzlich!

        Zu den Orthodoxen: Wenn ich mich nicht irre, hat die Orthodoxie nur zwei der Mariendogmen (Jungfrau und Gottesgebärerin). Die Entschlafung der Gottesmutter ist keine LEIBLICHE Aufnahme Mariens in den Himmel. In den liturgischen Texten dieses Tages wird der Gottesmutter so auch in den Mund gelegt: „Begrabt meinen Leib in Gethsemane“. Das Fest hat aber in der Tat höchste Bedeutung, und es geht ihm sogar eine eigene Fastenzeit voraus.
        Sie haben recht, dass de facto die Unbefleckte Empfängnis geglaubt wird, allerdings wird von einigen auch die Auffassung vertreten, dass Maria bei ihrer Empfängnis noch genauso sündig veranlagt war wie alle Menschen, dann aber von Gott davon gereinigt wurde. Also geht es um einen graduellen Unterschied des Zeitpunktes der Vollerlösung (der allerdings die überaus hohe Verehrung der Gottesmutter nicht schmälert). Manchmal wird unser Dogma der Unbefleckten Empfängnis von Orthodoxen allerdings missverstanden in dem Sinne, als würden wir Maria mit Christus gleichsetzen und sie gewissermaßen zur „Göttin“ machen, während wir ja in Wirklichkeit nicht glauben, dass Maria gottgleich war, sondern dass sie durch die Verdienste Christi schon im Voraus vollkommen erlöst wurde. Wenn es missverstanden wird, wird es natürlich abgelehnt, obwohl wir eigentlich mehr oder weniger dasselbe meinen.

        Ich habe eine sehr hohe Achtung vor der östlichen christlichen Tradition. Einige meiner besten Freunde sind orthodox, und wir können uns wesentlich besser und tiefer über den Glauben austauschen, als es bisweilen mit einigen Katholiken möglich ist. In Deutschland hat man oft die Wahl zwischen Katholiken, die an sämtliche Privatoffenbarungen glauben, und solchen, die so progressiv sind, dass man gar nichts mehr wiederfindet, was „katholisch“ ist.

        Mich würde wirklich interessieren, ob Erscheinungen auch ein kulturelles Phänomen sind. Einerseits spricht ja nichts dagegen, dass der Himmel kulturelle Eigenheiten berücksichtigt, um gewisse Zeichen oder Botschaften für die Empfänger verständlicher zu machen. Das sieht man ja auch in Guadalupe, wo sicherlich Formen verwandt wurden, die der einheimischen Bevölkerung klar verständlich waren. Aber wenn bestimmte Wahrheiten wichtig sind, wieso werden sie nicht z.B. auch mal Protestanten geoffenbart? Das wäre doch sicherlich mal ein Thema für eine eigene Untersuchung, oder gibt es so etwas schon?

        Viele Grüße und einen gesegneten Tag!

        1. Guten Tag,
          die Orthodoxie setzt des öfteren teils andere Akzente bei gleichem Glaubensinhalt, zudem gibt es noch innerhalb der orthodoxen Kirche weitere Unterschiede.
          Die Vatikanseite schreibt zur Assumptio:
          „Das Dogma besagt eine Wahrheit, die auch die altkatholische und die orthodoxe Kirche anerkennen: Maria wurde am Ende ihres Lebens ganz und ungeteilt zu Gott aufgenommen.“
          Quelle: https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2020-11/70-jahre-dogma-leibliche-aufnahme-maria-himmelfahrt-pius-xii.html
          Die Aufnahme der Seele Marias in dem Himmel ist eine schlichte Selbstverständlichkeit (wie sollte es bei der „Allheiligen“ anders sein?!), so daß es wundernehmen würde, wenn die Orthodoxie nur deshalb ein solch besonders Hochfest mit vorherigem 2-Wochen-Fasten kreieren würde. Das erklärt sich jedoch bei einer leiblichen Aufnahme, wobei die Orthodoxie vieles immer wieder „geheimnisvoll“ in der Schwebe läßt, ohne es damit aber zu leugnen.
          Was die Immaculata betrifft, so bezeugt ja gerade dieses Dogma die Erlösungsbedürftigkeit Mariens: Denn da sie als Geschöpf an sich zur „gefallenen“ Menschheit gehört, bedurfte sie der Erlösung – und wie Sie schreiben, war es eine vor-Erlösung und Voll-Erlösung, was nur die Form und Weise ändert, nicht jedoch die Tatsache, daß es auch bei ihr einer Erlösung durch Christus bedurfte.
          Sie wird damit gerade nicht zur „Göttin“ gemacht, sondern im Gegenteil ihre Geschöpflichkeit betont.
          Allerdings gibt es in katholischen Kreisen teils einen Umgang mit dem Immaculata-Glauben, der genau diesen Zusammenhang ignoriert oder jedenfalls nicht klar verkündet.
          Freundlichen Gruß
          Felizitas Küble

          1. Liebe Frau Küble,

            vielen Dank! Ja, Sie haben sicherlich recht, dass die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel unausgesprochen vorausgesetzt wird, aber in der Orthodoxie nicht ausdrücklich und klar als Dogma definiert ist. Immerhin wäre mir auch nicht bekannt, dass je Reliquien Mariens (außer dem Schleier oder Gürtel) aufgetaucht sein sollen, was sicherlich passiert wäre, wenn die leibliche Aufnahme nicht vorausgesetzt würde. Irgendeine mutmaßliche Knochenreliquie würde sonst sicherlich irgendwo verehrt werden (jedenfalls erinnere ich mich nicht, je davon gehört zu haben).

            Ja, es ist in der Tat so, dass in manchen katholischen Kreisen die Art und Weise der Verehrung Mariens und speziell der Immaculata missverständlich und grenzwertig ist. So könnte meines Erachtens auch das geforderte Dogma der „Miterlöserschaft“ Mariens solche Missverständnisse weiter fördern und vergrößern. Ohnehin scheint die Grenze zwischen Maria und Gott bei manchen in der letzten Zeit zu verschwimmen. In Ihrem neuesten Beitrag zur Muttergottes in Medjugorje, die mit dem Christuskind auf dem Arm selbst segnet, während der Erlöser untätig bleibt, sieht man das ja auch wieder. Kürzlich sah ich auch irgendwo ein Bild der Muttergottes, die den Erdball in der Hand hielt, was ich auch etwas unglücklich fand.
            Sie haben ja schon oft darauf hingewiesen, dass Maria in vielen angeblichen Erscheinungen bereits als eine Person der Heiligsten Dreifaltigkeit aufzutreten scheint. Solchen Fehlentwicklungen müsste die Kirche strenger entgegenwirken.

            Vielen Dank für den interessanten Austausch und einen gesegneten Tag!

    2. Das Für-wahr oder Für- wirklich halten einer Privatoffenbarung, hat, auch wenn diese „kirchlich anerkannt“ ist, nichts mit der göttlichen Tugend des Glaubens zu tun. Gewisse Privatoffenbarungen, wie etwa Fatima, können aber für wahr gehalten werden, ohne dass der Glauben zwangsläufig Schaden nimmt.

  2. Gleichgültig ob die Erscheinungen in Heroldsbach von Rom anerkannt sind oder
    nicht, die Wahrheit dort ist vergleichbar der von Fatima : Die Bedrohung aus
    Russland, falls sich Russland nicht bekehrt. Es war nach dem 2. Weltkrieg erneut
    ein Hinweis auf die Gefahr aus dem Osten. Jetzt sehen wir in der Gegenwart, welche
    Bedrohung tatsächlich auf uns zu kommt, sogar ein weltweiter Atomkrieg. Beten
    wir deshalb fest zu Maria, der Muttergottes, dass Sie zusammen mit ihrem
    Sohn uns zu Hilfe kommt. Sie heißt nicht umsonst Maria, „Hilfe der Christenheit“ :
    Ave Maria, gratia plena, Tu es Benedicta in mulieribus et Benedictus est fructus Tui
    JESUS….

    1. Mir scheint, dass man dennoch Fatima und Heroldsbach auch in diesem Punkt nicht vergleichen kann. In diesem kleinen Dorf in Portugal wird den Kindern 1917 Russland kaum überhaupt ein Begriff gewesen sein, während in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg „der Russe“ ja gefühlt noch jahrzehntelang unmittelbar vor der Tür stand und nahezu jedes Kind mit dieser immer wieder beschworenen Gefahr lebte. Ich habe neulich noch irgendwo gelesen, dass es bis heute noch alte Menschen geben soll, die bis zu ihrem Tod den Fluchtkoffer schon gepackt in der Wohnung stehen haben. Irgendwelche Kabarettisten thematisieren das auch immer mal wieder als kollektive Kindheitserinnerung von ganzen Generationen.

      Für mich klingt z.B. die oben zitierte Botschaft vom 17.5.1950, in der das Jesuskind sagt: „Wenn ihr nicht fleißig betet, werden die Russen kommen und euch erschlagen“ eindeutig danach, dass es eher aus dem Umfeld und den Ängsten der Kinder stammte als vom Himmel.

  3. Haben Sie jemals die Untersuchung von Prof Dr Walz gelesen Frau Küble ich frage deshalb, weil ich das Buch seit mittlerweile Jahrzehnten suche

    1. Guten Tag,
      natürlich kenne ich beide Walz-Bände (der dritte fehlt mir)-
      und warum „suchen“ Sie diese denn?
      Die brauchen Sie nur (teuer!) bezahlen, im Internet gibt es sie mehrfach, z.B. bei
      https://www.booklooker.de
      (Titel eingeben: Die Muttergotteserscheinungen von Heroldsbach-Thurn.)
      Das ist wohl kein Kunststück mit etwas Googelei.
      Freundlichen Gruß
      Felizitas Küble

      1. Ich suche die Bücher, weil ich vor Jahrzehnten einen damals im Zuge der Heroldsbach Geschiche unter die Räder gekommenen Priester getroffen hab und wollte mir danach ein vollständiges Bild machen
        auch befasse ich mich mit Pseudomystik in jeder Form danke für die Hinweise

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