Sehnsucht nach dem Frühling
O wie ist es kalt geworden
und so traurig, öd‘ und leer!
Rauhe Winde wehn von Norden,
und die Sonne scheint nicht mehr.
Auf die Berge möcht‘ ich fliegen,
möchte sehn ein grünes Tal,
möcht‘ in Gras und Blumen liegen
und mich freun am Sonnenstrahl.
Möchte hören die Schalmeien
und der Herden Glockenklang,
möchte freuen mich im Freien
an der Vögel süßem Sang.
Schöner Frühling, komm doch wieder,
lieber Frühling, komm doch bald,
bring uns Blumen, Laub und Lieder,
schmücke wieder Feld und Wald!
Hoffmann von Fallersleben
(1798 – 1874)
.
Titelfoto: Dr. Edith Breburda





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4 Antworten
Es sagt Frau Meier:
Ich hätt gern 6 Eier!
Er: Ich bin net dabei,
Hab leider nur zwei!
Kristjan Morgenstärn
„Komm doch, lieber Frühling, lieber Frühling komm doch bald herbei….“ Sangen wir als Kinder.. Aber es ist noch nicht Mitte Januar, der Winter ist wohl längst noch nicht vorbei!
In der warmen Stube, kann ich diese Gedanken sehr gut finden.
https://www.youtube.com/watch?v=IsOvT9j7YTE Winterstürme wichen dem Wonnemond