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"Wir brauchen Menschen, die für ihre Überzeugungen einstehen!"

In der heutigen Samstags-Ausgabe der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (25.1.) ist unter dem Titel „Die Gedanken sind frei“ folgender interessante Leserbrief von Johannes Grassl aus Blaibach veröffentlicht:
„Die Reaktion der Grünen auf die Petition zum Bildungsplan in Baden-Württemberg spricht Bände (F.A.Z. vom 9. Januar): Kaum wagt es eine (durchaus ansehnliche) Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern, ihre Meinung zu einem gesellschaftsrelevanten Thema zu äußern, wird die „unterste Schublade“ gezogen. bildungsplan_bw_petition_logo13_e7fe0bc824
Die Besserwisser- und Bevormundungspartei (Stichwort: Veggie Day) weiß natürlich am besten, was für uns alle gut und richtig ist.
Dabei hat diese Petition doch nichts mit Schubladen zu tun als vielmehr damit, dass es eine zunehmende Anzahl an Menschen in diesem Land leid ist, sich von einer kleinen Lobbyisten-Minderheit –  die für ihre guten Rechte eintritt, dabei aber den Bogen überspannt  –  am Gängelband herumführen zu lassen und abgekocht zu werden wie der sprichwörtliche Frosch im Wasser.
Wir brauchen Menschen, die für ihre Überzeugungen einstehen, gleich welcher Natur diese zunächst sind. Das Coming-out des Fußballprofis Thomas Hitzlsperger ist gut. Er soll selbstverständlich leben, wie und sagen, was er will. Gleiches aber gilt für alle anderen auch!
Wenn wir nicht eines baldigen Tages soweit kommen wollen, wie Jasper von Altenbockum das in seinem Kommentar treffend schrieb, dass man sich nämlich dafür entschuldigen muss, heterosexuell zu sein, dann muss die Diskriminierung durch die sogenannten Toleranten aufhören.
Wenn man zu seinen Werten und Überzeugungen nicht mehr stehen kann, ohne abgeschossen zu werden, dann läuft irgendetwas falsch in unserem Land! Darf man das alles so schreiben? Ich wage es mal – im Sinne der freien Meinungsäußerung.“

Kommentare

2 Antworten

  1. „…dann läuft irgendetwas falsch in unserem Land!“:
    Selbstverständlich läuft „etwas“ falsch!
    Seit 1945 ebenso wie davor und schon vor 1933 und seit 1338 und 10.000 Jahre davor auch schon…
    Das Problem ist die Entfremdung des typischen zivilisierten Menschen vom wahren Sein, von seinem wahren / höheren SELBST. Deshalb auch: „Selbst-Entfremdung“. Der typische – ungeheilte – zivilisierte Mensch ist sich (seiner) selbst FREMD.
    Das schließt die große Mehrheit der Menschen der organisierten Kirche(n) nicht aus.
    *
    “Wir brauchen Menschen, die für ihre Überzeugungen einstehen!”
    Selbstverständlich!
    JEDER wahrhaft erwachsene Mensch tut das auch.
    Und ist dabei jederzeit für Kommunikation / Austausch und anderen / neuen / weitergehenden Erfahrungen / Erkenntnissen gegenüber offen.
    Ganz anders jedenfalls als die typischen – ungeheilten – zivilisierten Menschen, die von der noch in ihnen und über sie herrschenden Angst davon abgehalten werden.
    Langfristiges Überleben einer Menschen-Gemeinschaft ist nur möglich, wenn nicht die Angst herrscht, sondern die Liebe, das höchste Prinzip des Universums.

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