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Von Pastor Anton Behrens

Wohin geht die Reise? Ich meine damit den Weg unserer Gesellschaft. – Wir jammern über hohe Spritpreise und den Verlust des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Wir haben Angst um unseren Wohlstand.

Aber der Untergang unserer christlichen Kultur, der christlichen Grundwerte, scheint kaum zu interessieren.

Dabei zeigt sich immer mehr an unseren Schulen, daß der Islam, sogar in Form des Islamismus, auf dem Vormarsch ist. An wievielen Schulen bilden muslimische Kinder schon die Mehrheit.  Dort regieren islamistische Kräfte über die Schüler; sie werden regelrecht terrorisiert.

Stefan Dull, der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, mahnt: „Die Politik darf nicht den Fehler machen, aus ideologischen Gründen das Problem unter den Teppich zu kehren!“

Aber vor allem dürfen wir als Kirche nicht den Fehler begehen, die eigene christliche Botschaft unter den Teppich zu kehren! Wieviele Kinder (und Eltern) kennen überhaupt noch die Grundbotschaften Christi? Wievielen sind diese schon völlig egal?

So sind wir dem fanatischen Islamismus völlig ausgeliefert. Was aber geschieht, wenn dieser regiert, ist in fast allen islamischen Ländern zu sehen, besonders in Afghanistan, im Iran, bei der Hamas in Gaza und der Hisbollah im Libanon sowie bei den Milizen des Islam im Sudan usw.

Wohin steuert unser Land?

Bei immer weniger eigenen Kindern, bei immer weniger christlichem Fundament, bei immer mehr moralischer Beliebigkeit werden jene Mächte uns übernehmen, die mehr Kinder haben, feste religiöse (antichristliche) Überzeugungen vertreten und ihre „Scharia-Moral“ durchsetzen.

Ob wir wohl endlich zur Besinnung kommen? Laßt uns dafür arbeiten und kämpfen.

Kommentare

8 Kommentare

  1. Nein:
    „Wir Christen dürfen unsere rettende Botschaft nicht unter den Teppich kehren“!

    Dieser Vorsatz trifft uns zunächst strikt persönlich – dem wir auch in unserem Umfeld nicht ausweichen dürfen, doch dann geht es auch um Politik; etwas deutlicher: wen haben wir mit der Wahrnehmung unseres Vorsatzes betraut, wenn der gerade wieder mal, den Schutz der Ungeborenen betreffend, neu verhandelt, um den vielleicht gar geschachert wird.

    Es ist ja nicht so, dass es in einer sich christlich gebenden Partei nicht auch ehrliche Christen gibt, die sich aber in ihrer Partei nicht durchsetzen, wenn es darum geht – und nur darum ! – Besitzstände zu wahren; kaschiert als „noch wichtigere Güter nicht zu verraten“.

    Müssen wir vorausblickend nicht an Alternativen denken und diese Alternativen auch in unserem Umfeld schon jetzt bekannt machen und bewerben?

  2. Warum sollte man Christ sein, wenn selbst der Papst und die katholische Kirche alle Religionen als gleichwertig betrachten? Das haben die Dokumente des 2. Vatikanum festgeschrieben, denen seitdem alle, als „Hüter des Glaubens“ eingesetzte Päpste folgen – und mit ihm selbstverständlich die Masse der Gläubigen – umso bereitwilliger, als Ihnen als “ konservativ“ geframete Hirten wie Benedikt XVI. oder Kardinal Müller – in den USA „Bishop Barron“ -vorausgehen. Wölfe im Schafspelz, die die jetzige Situation wohl eher selbst verursacht haben. Man beschwere sich also bei den Verantwortlichen, nicht bei den Betrogenen.

    1. Ohne die betreffenden Dokumente selbst studiert zu haben, gebe ich zu bedenken, dass „gleichwertig seiend“ nicht „gleich wahr seiend“ bedeutet; geht schon logisch nicht.
      „Gleichwertig seiend“ ist hier eine Entscheidung über den Modus, mit dem man sich in eine Auseinandersetzung / Diskussion begibt, hat zu tun mit der Achtung einer anderen Position zu Beginn eines angebotenen Prozesses der Wahrheitsfindung.

  3. Wenn wir wirklich mit Demjenigen verbunden sind, der den Überblick hat, müssten wir auch danach streben, einen Überblick zu gewinnen.

    Als wiedergeborene Christen sind wir erlöst, um in dieser Welt in Wahrheit und Liebe zu leben.

    Wir sollen Salz, Licht und Sauerteig dieser Welt sein.

    Diese Kraft hat dazu beigetragen, dass die Gottesebenbildlichkeit,
    potentielle Gotteskindschaft und damit die Menschenwürde zu ei nem Streben nach Menschenrechten, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Objektivität, nach Wohlstand für alle und nach Demokratie und Frieden geführt hat.

    Der indische Sozialreformer Vishal Mangalwadi hat dazu in seinem Buch „Das Buch der Mitte“ wesentliche Impulse gegeben.

    Die Wahrheit wird uns frei machen.

  4. Ich will es leicht überspitzt ausdrücken, es geht in den Predigten so, als ob es wichtig wäre, ob Jesus zwiegenähte Sandalen getragen habe. Seit 60 Jahren habe ich nie mehr von der heilig machenden Gnade gehört. Dabei ist sie das Festgewand für das Gastmahl, für das wir alle eingeladen sind. Bei keiner Werbung für die Beichte habe ich je gehört, daß nach der Sündervergebung der Gläubige praktisch ein Heiliger ist, bei einem plötzlichen Tod gerettet seine Sündenschuldenhypothek im Fegfeuer abtragen kann.
    Wir werden die Vollendung finden und seiner Gottheit teilhaft sein? riecht nach Allerlösung.

  5. Jesus Christus spricht in Matthäus 10, 32.33:
    „Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.“

    Wer interessiert sich aber dafür?
    Das Fernsehprogramm, das Wochenende, die nächste Reise, der nächste Autokauf … sind für die meisten Menschen wichtiger!

    „Wir leben alle unter dem gleichen Himmel,
    wir haben aber nicht alle den gleichen Horizont.“
    Konrad Adenauer

  6. Pastor Behrens ist zuzustimmen. Er hat es erkannt. Und die Überschrift über diesem Artikel sollte auch gesamtgesellschaftlich verstanden werden – und ein Appell an die Regierung sein, vor Allem den Teil, der das „C“ im Namen führt. Ist dieser Teil überhaupt noch an Christlichem interessiert? Ein CDU-Kanzler, der, im Gegensatz zu Frau Merkel es nicht fertig bringt, in seiner Weihnachtsansprache – oder Neujahrsansprache dem Land Gottes Segen zu wünschen. Zum Glück hat er ja noch seinen Amtseid „mit Gottes Hilfe“ geleistet. Aber es geht ihm offenbar nun nur noch darum, „seine Haut“ zu retten, die Regierung nicht scheitern zu lassen.
    Ein völlig planloses, koalitionsgeschuldetes Rumwurschteln sehen wir. Warten wir mal ab, wie das Rumwurschteln weitergeht, wenn im Bundestag der § 218 StGB verhandelt wird. Wie dann von „C“-Seite wieder Kompromisse gemacht werden mit Rot und Grün – zu Lasten der Ungeborenen. So weit entfernt von wirklich christlicher Über- und Be-Zeugung wie der Morgen vom Abend… Was nur unter schein-christlicher Flagge geschieht, wird IMMER scheitern. Und unter Gottes Gericht stehen.

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