Papst Benedikt beim Angelusgebet am 24.12.2006:
Bereiten wir uns darauf vor, Jesus, dem Emmanuel – Gott mit uns – zu begegnen. Geboren in der Armut von Betlehem, wollte ER der Weggefährte eines jeden werden.
Seitdem ER sein „Zelt“ in dieser Welt aufgeschlagen hat, ist niemand ein Fremder.
Es ist wahr, wir sind alle auf der Durchreise. Gerade aber Jesus ist es, der uns das Gefühl gibt, zu Hause zu sein auf dieser Erde, die durch seine Gegenwart geheiligt wurde. ER aber bittet uns, sie für alle zu einem einladenden Haus zu machen.
Die überraschende Gabe von Weihnachten besteht gerade darin: Jesus ist für jeden von uns gekommen und in ihm hat Gott uns zu Brüdern gemacht.





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13 Kommentare
Grad entdeckt, und für mich absolut kein Widerspruch:
„Dieses Buch erinnert uns eindringlich daran, dass wir uns hier – auf Erden und im menschlichen Leben – nie zu sicher fühlen sollen; dafür wird jeder Einzelne ermutigt, sein Kreuz erneut auf sich zu nehmen und Jesus zu folgen. Man kann das Buch auch jenen empfehlen, die angesichts des Zustands ihres Landes und der Welt, aber auch der heutigen Kirche, die Hoffnung zu verlieren scheinen.
Zuletzt sei darauf hingewiesen, dass in „Katholiken im Exil“ das fast vollständige Fehlen von Bezügen zu Papst Franziskus überraschend ist, besonders im Vergleich zu zahlreichen und teils sehr ausführlichen Erwähnungen von Kardinal Joseph Ratzinger bzw. Papst Benedikt XVI.“
https://de.catholicnewsagency.com/article/3029/katholiken-im-exil-das-seltsame-heimweh-das-menschen-auf-erden-oft-empfinden
Ich möchte lernen, im Sowohlalsauch zu leben, nicht im Entweder-oder …
So wie auch Papst Benedikt XVI gesagt hat: „wer glaubt, ist nie allein“ … ich bin viel allein …
Und grade zur Weihnachtszeit leiden viele an ihrem Alleinsein .. Einsamkeit .. nur: wer mit sich selbst auskommt .. und sich in Jesus zuhause fühlt, mag bedauern, dass er alleine ist, und keinen Menschen hat, so wie der Gelähmte am Teich Bethesda sagt: ich habe keinen Menschen … ja, mag auch leiden … aber der Trost, die Heimat, ist da … in Jesus …
Ja, andere Menschen sind wichtig .. aber: manchmal gibt es eben keine Anderen, aus welchen Gründen auch immer …
Laut Großem Evangelium Johannes, diktiert dem Jakob Lorber, „sind Seelen, die aus der Erde (Planet) von Uranbeginn abstammen, hier am häufigsten (ca. 98% aller Seelen). Sie sind am eigentlichsten zur Kindschaft Gottes berufen. Sie sind die Schwächsten und könnten für sich am ehesten total verdorben werden, was aber nicht so leicht möglich ist, weil sich unter hundert sicher ein oder zwei Starke von oben (Seelen aus den Sternenwelten) befinden, durch welche die schwachen Seelen vor einem gänzlichen Verderben gehindert und geschützt werden. Obwohl es unter den Menschen mit einer Seele aus der Erde schon sehr viele verlorene Schafe gibt, werden sie zu seiner Zeit doch wieder aufgefunden werden“.[GEJ 4.35.3]
Diese Seelen haben einen Entwicklungsweg vom Mineralreich über Pflanzen und Tiere bis zur Menschenseele erfahren. Sie können daher nicht, wie die Menschenseelen aus anderen Sonnen, Planeten oder Engeln als auf der Durchreise betrachtet werden.
Zustimmen kann ich der Aussage: „Jesus ist für jeden von uns gekommen, hat uns zu Brüdern gemacht, damit wir dann als Kinder Gottes mit Ihm auch auf anderen Welten wirken sollen“.
Gesegnete Weihnachten!
Zu Jakob Lorber:
„Wichtige Aspekte der Neuoffenbarung:
Inhalt: Sie umfasst umfangreiche Werke, die tiefe Einblicke in die Lehre Jesu, die Schöpfung, das Jenseits und die „Haushaltung Gottes“ geben, wie z.B. das Große Evangelium Johannes oder Von der Hölle bis zum Himmel.
Ziel: Lorber sah seine Aufgabe darin, das unverfälschte Wort Gottes für die heutige Zeit zu übermitteln, besonders da die Evangelien seiner Meinung nach verändert wurden.“
Die Offenbarung Gottes ist abgeschlossen mit der Offenbarung an Johannes.
Es braucht keine Neuoffenbarung.
Von niemandem.
Gott hat die Seelen geschaffen.
Punkt.
Und WIE ein Mensch entsteht und beseelt wird, von Anfang an, werden unsere – mit Verlaub – begrenzten Spatzenhirne NIEMALS begreifen können.
Und dafür bin ich dankbar.
Der Mensch würde nichts Gutes schaffen…man sieht das ja an den Versuchen…
Der teuflische Anfang, lebensunwertes Leben aufzuspüren, und zu eliminieren, ist ja gemacht….im Namen der „Liebe“…
Der Satan verkleidet sich als Engel des Lichts….Luzifer…
Wurde die Erde durch Jesu Gegenwart geheiligt? Niemals. Sagt doch der HERR:
“ Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber werden nicht vergehen.“
Markus 13,31. Dabei bezieht er sich auf das Sichtbare, die sichtbare Erde und den sichtbaren Himmel. Was über uns ist und alle Gestirne. Alles Sichtbare vergeht – und kann damit nicht heilig sein. Außer den Heiligen in Christo. Ich schließe mich hier der Meinung meiner Vor-Kommentatorin ein: Keineswegs hat der verstorbene Papst Benedikt XVI. -wie alle Päpste- in allen Dingen recht.
Guten Tag,
Benedikt sagte nicht, die Erde sei durch Jesu Kommen ewig oder unendlich, sondern „geheiligt“, womit er verdeutlichen wollte, daß die Menschheit (das ist ersichtlich mit „Erde“ gemeint) hoch begnadet und gewürdigt worden ist, weil der göttliche Erlöser die menschliche Natur angenommen hat.
Ansonsten ist klar: Die Päpste haben beileibe nicht in allen Dingen recht, selbst nach katholischem Glauben bezieht sich die „Unfehlbarkeit“ speziell auf die Dogmenverkündigung, die in den letzten 400 Jahren gerade dreimal vorkam.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Kann man so sehen, muss man aber nicht, ich sehe es halt anders…Wenn der Papst von „Erde“ spricht, wird er es auch so gemeint haben, „Erde“ ist ja nicht gleichzusetzen mit „Menschheit“. Die Erde ist die Erde, ein Planet. Wenn er nur die Menschheit auf der Erde gemeint hätte, hätte er es wohl so gesagt. Egal, wir können ihn nicht mehr fragen… Und er hat es Ihnen ja auch nicht explizit erklärt, Sie können es vielleicht vermuten… Und was die Unfehlbarkeit der Päpste betrifft: Hat die kath. Kirche nicht in den 1870er Jahren als Dogma erklärt, dass der Papst, was er „ex kathedra“ sagt, unfehlbar ist? Da sage ich: Dogma hin, Dogma her, kein Mensch ist unfehlbar -egal, in was- ALLE Menschen sind fehlbar. Entscheidend ist, was die Bibel über den Menschen sagt, nicht was Menschen über Menschen sagen…postulieren.
Guten Tag,
der Papst als Privatmensch ist so fehlbar wie jeder andere, doch die Kirche erinnert und bezieht sich auf die Worte des HERRN an Petrus: „Du aber stärke deine Brüder“ – im Glauben (worin sonst?) und an die Verheißung Jesu an Petrus mit der Übergabe der „Schlüssel des Himmelreiches“ (Mt 16,18).
Ja, die Unfehlbarkeit des Papstes bei Dogmen wurde 1870 auf dem 1. Vatikanischen Konzil nach einer Abstimmung der versammelten Bischöfen aus der Weltkirche verkündet.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
„Benedikt sagte nicht, die Erde sei durch Jesu Kommen ewig oder unendlich, sondern „geheiligt“, womit er verdeutlichen wollte, daß die Menschheit (das ist ersichtlich mit „Erde“ gemeint) hoch begnadet und gewürdigt worden ist, weil der göttliche Erlöser die menschliche Natur angenommen hat.“ Was Sie im ersten Teil des ersten Satzes schreiben, habe ich doch gar nicht behauptet. Lesen Sie doch einfach nochmal genau, was er sagt: „Jesus ist es, der uns das Gefühl gibt, zu Hause zu sein auf dieser Erde, die durch seine Gegenwart geheiligt wurde. ER aber bittet uns, sie für alle zu einem einladenden Haus zu machen.“ Das kann man doch gar nicht anders verstehen… zu Hause zu sein auf dieser Erde (der Planet!!!) – die durch seine Gegenwart geheiligt wurde. …sie für alle zu einem einladenden Haus zu machen (die Erde, den Planeten!!!).
Frau Küble, das erkennt doch jeder Schüler spätestens im 4. Schuljahr, was der Papst hier meinte…. Sie müssen doch dem verstorbenen Benedikt XVI. nicht seine eigenen Worte posthum erklären… Ich bitte Sie! Wer lesen kann, weiß, was er gemeint hat. Immer im „Literalsinn“ denken….
Guten Tag,
Johannes 3,16:
„So sehr hat Gott die WELT geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn dahingab…“
Damit ist hier die Menschheit gemeint, obwohl es WELT heißt.
(Übrigens erneut eine Bibelstelle für den allgemeinen Heilswillen Gottes, aber dies nur am Rande.)
Auch wenn Benedikt von der Erde spricht: Mit der Herrschaft im Sinne einer Bewahrung und Pflege der Schöpfung wurden schon Adam und Eva von Gott beauftragt.
Zudem schrieb ich ja, daß Päpste sich selbstverständlich irren können – oder habe ich z.B. Aussagen von Papst Franziskus hier im Blog nicht oft genug kritisiert?
(Einschließlich einer deutlichen Beschwerde über sein Verhalten gegenüber Kardinal Burke, bei dem er sich entschuldigen solle usw.)
Das Drechseln um zwei Sätze von Benedikt interessiert mich jetzt nicht weiter.
Freundlichen Gruß
Felizitas Küble
Ich will da jetzt keine Baustelle aufmachen, heute ist Weihnachten, aber die eigenwillige, verdrehte Auslegung kann man meines Erachtens nur als hoch subjektiv und manipulativ bezeichnen.
Ratzinger nutzt auch hier seine weithin anerkannte „Formulierkunst“ (Josef Pieper), um Lesern und Hörern listig eine abwegige modernistische Sichtweise aufzudrücken.
Weihnachten: WAS beweist aber, daß e i n Weihnachtswunsch bereits in Erfüllung gegangen ist, https://www.gmx.at/magazine/politik/videos/russland-krieg-ukraine/selenskyj-nennt-russen-weihnachtsansprache-gottlose-menschen-41724676 ? Dr. phil. Siegfried Paul Posch
Du lieber Gott – Sie meinen tatsächlich ,
„Ratzinger“ hätte
– verdreht, eigenwillig und manipulativ ausgelegt
– eine abwegige modernistische Sichtweise
– und würde diese listig aufdrücken ?
Ausgerechnet der ethisch so hochstehende, gütige und kluge verstorbene Papst Benedikt ? Der vor Modernismus / Relativismus immer gewarnt hat ?
Es tut mir leid, aber das ist nicht nur ein einseitiger, sondern inhaltlich ein nachgerade absurder Kommentar.
..was ist daran „modernistisch“, an dieser Aussage?
Man lese bitte die Biografie von Peter Seewald über BenediktXVI, genannt „Ratzinger“ hier, etwas respektlos wie ich finde …
Ich habe das lange nicht begriffen mit dem II. Vatikanischen Konzil .. und ja, vieles ist im Nachhinein aus dem Ruder gelaufen .. aber erst im Nachhinein .. weil zu viel und falsch hineininterpretiert wurde und niemand war darüber betrübter als Benedikt XIV.
Diesen Eindruck gewinne ich zusehends, wann immer ich dazu komme, in der Biographie weiterzulesen.
Ja, ich denke, es war notwendig, dieses Konzil, auch früher ist nicht alles besser gewesen … nur weil es traditionalistisch und konservativ war … es gab immer gute und schlechte Päpste, Geistliche, usw .. so wie es immer gute und schlechte Könige und Priester gab.
Kardinal Müller sagt, und er ist ja nicht irgendwer:
„Das Zweite Vatikanische Konzil steht Kardinal Gerhard Ludwig Müller zufolge mit Blick auf die dogmatische Lehre „in der vollen Tradition der Kirche“. Der deutsche Kardinal war mehrere Jahre lang Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre im Vatikan.
„Entgegen progressistischen Phantastereien“ sei im Konzil „keineswegs ein ‚Geist‘ am Werk, der die Offenbarung in eine religiös-politische Ideologie umbiegen und die Kirche auf eine weltliche Wohlfahrtsorganisation herunterdefinieren möchte“.
https://de.catholicnewsagency.com/news/22459/kardinal-muller-zweites-vatikanisches-konzil-in-der-vollen-tradition-der-kirche
Zitat:
„Die Wahrheit des Glaubens, die Jesus Christus in seiner Person ist, gilt uneingeschränkt sowohl vorkonziliar als auch nachkonziliar bis zur Vollendung der Zeiten“, hielt Müller fest.“
Er sagt doch ganz klar: wir sind auf der Durchreise .. wir können uns aber zu Hause fühlen, weil wir Jesus haben … in uns, durch die Eucharistie .. in den Anderen … wenn das nicht Zuhause bedeutet … Zuhause ist nur oberflächlich ein Ort .. es ist eigentlich Falle ein Zustand.
Und durch Jesus wurde dieses Leben auf der Erde geheiligt und damit kann ich mich hier Zuhause fühlen … auch wenn ich weiss, dass wir hier keine bleibende Stätte haben, sondern suchen … (Hebräerbrief)
Und damit ich mich wirklich zuhause fühlen kann, bzw wissen … darum wissen .. (denn mit dem Gefühl ist das ja so eine Sache) soll ich Bibel lese, beten, in die Kirche gehen, und verinnerlichen wie ich christlich leben soll, wie ER es uns lehrt, damit auch wenn alles um einen herum tobt .. man doch immer noch Zuhause ist … und vieles tobt ja momentan … was sollen denn die verfolgten Geschwister sagen? Die leben uns doch vor, dass sie trotz allem hier auf der Erde zuhause sind …
Und was die Protestanten betrifft und Freikirchler, die so gerne immer alles wörtlich nehmen aus der Bibel und glauben, sie hat sich von alleine geordnet und in die Reihenfolge gebracht, die wir Heutigen kennen:
Neues Testament Evangelium nach Johannes 6,51-58
Evangelium nach Johannes 6,51-58
Wer von diesem Bort ißt, wird in Ewigkeit leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag
Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot ißt, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, (ich gebe es hin) flur das Leben der Welt. Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben? 53 Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht eßt und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich ißt, durch mich leben. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben, Wer aber dieses Brot ißt, wird leben in Ewigkeit.
.. das nimmt man dann nicht wörtlich .. das wird komplett vergeistigt …