Von Pastor Anton Behrens
Wir leben in dunklen Zeiten. Sehen wir es überhaupt noch? Selten wurde in der Welt so aggressiv die Ehe als unverrückbare Grundordnung des Lebens ausgehöhlt und bekämpft, niedergerissen. 
Unter dem Deckmantel der „Gleichstellung der Frau“ und der Gleichberechtigung aller sexuellen Ausrichtungen (LGBTQ) wird die Ehe zum Auslaufmodell.
In aller Stille werden weltweit über 70 Millionen (!) Menschen vor ihrer Geburt ermordet. Und dies wird sogar noch als „Menschenrecht“ in Verfassungen geschrieben (Frankreich, Irland, UN0).
Papst Leo hat in diesem Zusammenhang eine vielbeachtete Erklärung abgegeben, welche die Aussagen von Mutter Teresa aufnahm, dass Abtreibung die schlimmste Zerstörung des Friedens darstellt: wenn „legal“ die unschuldigsten und hilflosesten Menschen umgebracht werden können, was hindert dann irgendeinen Machthaber der Welt, einen Schwächeren mit Krieg und Gewalt niederzumachen?
Wie aktuell ist das Wort Christi für die Gläubigen, Salz und Licht der Welt zu sein.
Wer die Ehe achtet und Kinder annimmt und Familie lebt; wer Gott, seine Botschaft und sein Gebot über alles stellt; wer zu ihm kommt und seine Lebenskraft in sich aufnimmt; wer als Priester oder Bischof Gottes Weisung vertritt und sich nicht wegduckt; wer also den trügerischen und mörderischen Menschensatzungen widersteht, der ist wirklich Salz und Licht der Welt: nur daran werden die Menschen gesunden und Zukunft und Frieden finden.
Das Wort Jesu ist äußerst herausfordernd: Salz sein! Licht sein!
Und hören wir auch seine Warnung: „Wenn das Salz seine Kraft verliert, taugt es zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Menschen zertreten.“ – Ist das ein Wort vor allem für viele unserer Bischöfe und Priester?






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3 Kommentare
Alle sollten sich angesprochen fühlen. Wann endlich spricht es sich herum, dass die befruchtete Eizelle (Zygote) von der Größe eines winzigen Sandkorns (1/5 mm) unvorstellbare drei Milliarden (nicht Millionen) Informationen enthält und Mensch von Anfang an ist. Das sieht auch das Bundesverfassungsgericht so und erlaubt eine Tötung der Zygote nur in ganz bestimmten Ausnahmefällten und nicht, wie in Deutschland, jährlich über 100.000 Abtreibungen und in 10 Jahren die Auslöschung einer Großstadt. Wann endlich wird das mal öffentlich von den Parteien und Medien thematisiert. Statt dessen nur Klagen über die nicht mehr lange finanzierbaren Renten und Pensionen sowie fehlendes Personal vor allem in den Pflegeberufen. Und wo bleiben die Kirchen?? Statt dessen, wie die Löwin von Münster zurecht feststellt: Woke Qeerness und Gender in der EKD und auf katholischer Seite stures Beharren auf dem „Synodalen Weg“ progressiver Synodalen, die alles andere als demokratisch gewählt ihr Amt ausüben. Das wird die Austrittsbewegung aus den beiden großen Konfessionen nur noch beschleunigen. Wann endlich werden das unsere Kirchenoberen begreifen! Wie der in Selbstmitleid zerfließende Bischof Bätzing bei der Bekanntgabe seines Rücktritts, ohne eine Spur der Einsicht für das Scheitern seiner Unterstützung des synodalen Weges. Schuld ist für ihn die Uneinsichtigkeit Roms bezüglich eine deutschen Sonderweges, sprich Spaltung der katholischen Kirche in Deutschland. Der dem Zeitgeist hinterherhechelnden EKD ist ohnehin nicht mehr zu helfen.
Nach einer Studie des Ethics and Public Policy Center, wonach laut Krankenversicherungsträgern 11% der Frauen, die die Abtreibungspille einnahmen, schwerwiegende Komplikationen hatten, vor allem gefährliche Blutungen: „In den Entwicklungsländern ist Blutung oft ein Todesurteil.
Im Oktober 2020 unterzeichneten „Minister und hohe Repräsentanten“ aus 34 Ländern ein Dokument mit der Bezeichnung Genfer Konsenserklärung zur Förderung der Gesundheit von Frauen und zur Stärkung der Familie (GCD). In der Erklärung wurde der Förderung einer guten Gesundheitspolitik für Frauen Priorität eingeräumt. Sie bekräftigte auch, dass es kein internationales Menschenrecht auf Abtreibung gibt, und betonte unter Berufung auf international vereinbarte Dokumente die zentrale Bedeutung der Familie als Fundament der Gesellschaft.
Schwerwiegende Folgen medikamentöser Abtreibung,31.1.23:
Institut für Ehe und Familie.
Ein Buchhinweis:
Johannes Gonser: Abtreibung – ein Menschenrecht?
Das ist ein Wort vor allem für BEIDE großen Kirchen! Sowohl die EKD mit ihrer woken queerness, Genderquatsch und die deutschen Katholiken mit ihrem synodalen Weg, die meine ich! Und wer mit beiden Missentwicklungen nichts zu tun hat/haben will, möge sich nicht angesprochen fühlen!