Die russische Regierung hat das Gulag-Museum in der Hauptstadt Moskau geschlossen. Seit dem 14. November ist das Gebäude im Zentrum Moskaus nicht mehr betretbar.
Auf der Website der Einrichtung heißt es: Bei einer Inspektion des Museums durch Spezialisten des Zentrums für Expertise, Forschung und Prüfung im Bauwesen seien Brandschutzmängel festgestellt worden. 
Oppositionelle vermuten politische Gründe dahinter. „Dies scheint der jüngste Versuch des Kremls zu sein, seinen Einfluß auf das historische Gedächtnis in Rußland weiter zu festigen“, schrieb die russische Zeitung Nowaja gaseta.
Die in den Niederlanden hergestellte Moscow Times berichtet, daß die Schließung ein „politisch motivierter Schritt sei, der von hochrangigen Kreml-Beamten und russischen Sicherheitsdiensten“ angeordnet worden sei, und daß die angeblichen Sicherheitsverstöße nur ein Vorwand seien.
Am 30. Oktober 2024 hatte es am „Garten der Erinnerung“, der zum Gelände gehört, eine Veranstaltung für die Opfer des Stalinismus und des Gulagsystems gegeben. Bürgerrechtler vermuten, daß die Regierung das nicht mehr länger tolerieren wollte und das Museum daher geschlossen wurde.
Vor drei Jahren, kurz vor Beginn des Ukraine-Krieges, wurde die Gruppe „Memorial“ verboten, die seit 2007 regelmäßig Gedenkveranstaltungen für die Opfer des stalinistischen Terrors abhielt.
Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2024/stalin-kritik-unerwuenscht-kreml-schliesst-gulag-museum/





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13 Antworten
Erwiderung zu „nie“:
Auch wenn ich jetzt ein paar Tage keine Gelegenheit hatte zu reagieren, die von „nie“ geäußerte Meinung kann natürlich so nicht stehenbleiben!
Es ist schlicht absurd, die Situation in Kuba mit der heutigen in der Ukraine zu vergleichen!
Während in Kuba Raketen kurz vor der Stationierung standen, gab es für die Ukraine nicht einmal Pläne, Raketen dort aufzustellen!
Selbst wenn die Ukraine einmal Mitglied der Nato werden sollte – was zur Zeit völlig ungewiss ist – würde die Nato dort keine Raketen stationieren, um Putin nicht zu provozieren.
Von diesem Verzicht kann man deshalb ausgehen, weil in den Natoländern Lettland und Estland auch keine Raketen in Stellung gebracht wurden (und werden) – aus dem erwähnten Grund (auch für Finnland ist das nicht einmal geplant).
Und jetzt zum von „nie“ in Schutz genommenen „armen Putin“ – „nie“ zufolge war Putin also „legitimiert“, die Ukraine zu überfallen und mit einem brutalen Krieg zu überziehen . . ., denn: Putin hatte ja „gewarnt“. . . Aber wovor hatte er gewarnt – vor der Stationierung von Raketen??
Nein, Putin warnte die Ukraine davor, an dem Wunsch nach Aufnahme in die Nato festzuhalten! Er wollte seinem Nachbarland verbieten, sich zu dessen Schutz nach Westen zu orientieren!
Die Weigerung der Ukraine, den Wunsch nach territorialer Sicherheit aufzugeben, genügte dem Imperialisten Putin als Grund für seinen Einmarsch, diesmal schon Richtung Kiew/Gesamtukraine, denn die Krim und den Donbass hatte er ja 2014 schon eingesteckt (leider ohne nennenswerten Protest des Westens: für Putin eine Ermutigung, weiterzumachen . . . ).
Die Logik für Putins Raubzug liegt auf der Hand: Bevor sich eine Nato-Mitgliedschaft der Ukraine auch nur anbahnte, schlug er zu. Die „abtrünnige“ Ukraine hatte/hat „kein Recht“, sich dem Westen anzuschließen; denn sie „gehört doch zur Sowjetunion“, also zu dem Reich, das Putin wiederherstellen will (fast schon wiederhergestellt hat!).
Bei einer Nato-Mitgliedschaft der Ukraine wäre so ein Raubzug (noch) ein bisschen“heikler“ geworden . . . –
Mit drohender Raketengefahr hatte Putins Überfall also nicht das geringste zu tun! Er wollte/will die Ukraine einkassieren, bevor dem durch einen (möglichen) Nato-Beitritt ein Riegel vorgeschoben wird!
Der Westen darf nicht zulassen, daß ein freies Land, mit einer frei gewählten, demokratischen
Regierung, die Beute des sowjet-russischen Bären wird!
Die Kuba-Krise 1962 ist ein gutes Beispiel. Kennedy duldete keine Sowjet-Raketen vor seiner Haustür und drohte mit sofortigem Krieg.
Russland duldet keine US-NATO-Raketen vor seiner Haustür und warnt und warnt und warnt – seit vielen Jahren.
Das ist der Unterschied.
https://www.youtube.com/watch?v=SdzGtSPTISE
Russland-Expertin entlarvt Regierung: Prof. Dr. Krone-Schmalz packt aus!
Wladimir Putin ist ein zutiefst überzeugter Kommunist! Als solcher versteht er nur e i n e Sprache: die der entschlossenen Gewalt! Seine Drohungen sind nur
Mittel zum Zweck: Er will den Westen davon abbringen, die Ukraine wirksam zu unterstützen!
Je martialischer seine Drohungen, desto mehr verfangen sie bei ängstlichen Menschen/Materialisten (speziell solchen in Deutschland . . . ), die um ihr geregeltes, genüssliches Leben fürchten (die Freiheit der Ukrainer bedeutet ihnen nicht viel; und die eigene Freiheit ist ja „garantiert“ . . . ).
Putins Drohungen sind aber leere Drohungen, denn er will ganz sicher keinen dritten Weltkrieg (geschweige denn einen Atomkrieg)! Er will als kommunistischer Imperalist – nach der Ukraine (oder zunächst einem Teil davon) – Stück für Stück, immer mit einer gewissen „Verschnaufpause“ . . . – weitere westliche Länder einkassieren, aber natürlich möglichst intakt, also unzerstört!
Ein Weltkrieg wäre da schlicht kontraproduktiv!
Da Putin nur die Sprache der Gewalt versteht, m u s s der Westen ihm mit Gegengewalt entgegentreten – wenn ihm seine Freiheit lieb ist! Ein Einknicken, die
Bereitschaft zu einem faulen Frieden wäre fatal, wenn nicht katastrophal! PUTIN ist es, der ständig eskaliert: nach der Ostukraine und der Krim Einmarsch in die Gesamtukraine; Streubomben; iranische Drohnen (vermutlich auch chinesische); und zuletzt die nordkoreanischen Soldaten! Der Westen hat auf all das bisher viel zu zögerlich reagiert – und d a m i t Putin zu seinen weiteren Schritten ermutigt! – Was jetzt unbedingt angesagt ist, ist eine fest entschlossenene weitere Unterstützung der Ukraine, stärker als bisher, nicht schwächer!
Putin muß gezwungen werden, – fast – bis zum äußersten zu gehen, bevor er bereit ist einzulenken!
Der Beweis dafür, daß dieser Weg für den Westen zum Erfolg führt – o h n e Weltkrieg! – ist in der Kubakrise 1962 zu finden! Als damals sowjetische Schiffe auf Kuba zuliefen, mit Raketen an Bord für Fidel Castro, drohte Kennedy – mit großer Entschlossenheit – Chruschtschow mit Krieg; und siehe da – die sowjetischen Schiffe erhielten den Befehl zur Umkehr!
Einen dritten Weltkrieg – gar einen atomaren – scheuen selbst die wildesten kommunistischen Imperialisten – wenn, und n u r wenn sie auf einen entschlossenen Westen stoßen!
Dieser muß zum Äußersten fest entschlossen sein – nur dann wird er seine Freiheit verteidigen – in diesem Fall die Freiheit der Ukraine, die aber dadurch zum Westen gehört, daß sie ihre Unabhängigkeit und demokratische Freiheit auf dem Maidan mit Blut erkauft hat!
(Nebenbei sei bemerkt, daß Putins Einmarsch in die Gesamtukraine mit größter Wahrscheinlichkeit zu verhindern gewesen wäre, wenn der Westen eine große Entschlossenheit gezeigt hätte, sofort – also beim Grenzübertritt russischer Truppen – die Freiheit der Ukraine militärisch zu verteidigen – völlig unabhängig von einer Mitgliedschaft der Ukraine in der Nato!). –
Es gibt bei Kommunisten/Imperialisten/Despoten leider keinen anderen Weg zum Frieden in Freiheit, als den der Gewalt / der entschlossenen Bereitschaft zur Gewalt!
Wäre mit einem gesunden Nationalbewußtsein die jetzige Regierung überhaupt zustande gekommmen?
Mir fällt dazu der Satz ein, laßt die Toten ihre Toten begraben.
Bei uns das ewige Lamento und die Zerstörung des Nationalbewußtseins, dabei haben w i r seit 1976 15 Millionen Kinder getötet, trotz schlechtem Gewissen wegen der Taten von Ideologen. Die sind die Anstifter.
Rußland hat uns freigegeben, von den US sind wir besetzt. Der Westen ist die Verlogenheit, weil er Rußland parzellieren will.
Zitat:
„Rußland hat uns freigegeben, von den US sind wir besetzt. Der Westen ist die Verlogenheit, weil er Rußland parzellieren will.“
Können Sie dies genauer sagen?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass „der Westen“ Russalnd ernsthaft parzelieren will; wie stünde es dann mit China?
„Lass die Toten ihre Toten begraben“ ist eine Aussage Jesu, um die Dringlichkeit seiner Nachfolge klar zu machen.
Ich finde es immer schrecklich, wenn Leute biblische Aussagen zur Rechtfertigung ihrer eigenen politischen Agenda hernehmen.
Im Westen werden die Erinnerungen und die Meinungen auch systematisch beeinflusst und unterdrückt, wenn auch oft nicht so leicht erkennbar.
Im Interesse globalistischer Geschäftsmodelle werden wir in Totalitarismus und Krieg hineingetrieben.
Wir müssen wieder den gesamten relevanten Zusammenhang sehen, sonst fliegt uns bald alles um die Ohren und Demokratie gibt es dann gar nicht mehr.
https://tkp.at/2024/11/12/elon-musk-teilt-die-erklaerung-von-jeffrey-sachs-ueber-ursachen-des-ukraine-krieges/
https://tkp.at/2024/11/27/bidens-letztes-hurra-gegen-russland-und-putin/
https://tkp.at/2024/11/26/wieder-rufe-nach-bodentruppen/
https://tkp.at/2024/11/26/rumaeniens-wahl-kann-die-amerikanische-eskalationsstrategie-stoppen/
Wann beginnt er, Stalin zu rehabilitieren? Wann lässt er die eingemotteten Stalinstatuen hervorholen und im Westen seines schönen neuen Reichs wieder aufstellen? (Östlich des Urals wurden sie ja sowieso nie entfernt . . . so wie die Lenindenkmäler . . . !)
Ronald Reagan sprach einmal von der Sowjetunion als dem „Reich des Bösen“ – völlig zu recht!
Und für Wladimir Putin war der Untergang dieser Sowjetunion „die größte Katastrophe seines Lebens“ (!!!).
Und deshalb ist er fleißig bemüht, sie so schnell wie möglich wiederherzustellen! Mit großem Erfolg . . . (Und so manche Kräfte im Westen helfen ihm dabei [in-]direkt mit ihrer Appeasementpolitik – Sarah zum Beispiel, und Alexander, und natürlich auch der große „Friedensbewegte“ [er weiß schon, warum er die „Taurus“ nicht liefert . . . aber mit dem KGB-Obersten telefoniert . . . ]!
Was dann aus der Freiheit der Ukrainer wird ? . . .
Nun ja, das Leben besteht eben aus Kompromissen . . .
Ich bin fürwahr kein Putin-Fan, aber die Eskalationsspirale jetzt weiterzudrehen, ist extrem gefährlich.
Wenn die NATO und allgemein der „Westen“ so weitermacht wie bisher, haben wir in spätestens 3 Jahren Krieg (hier in Deutschland, meine ich).
Trotzdem bitte erst einmal abwarten, Tee trinken und nicht dem allgemeinen Russland-Bashing verfallen. 1. Petrus 4, 8:. „So seid nun mäßig und nüchtern zum Gebet. Vor allen Dingen aber habt untereinander eine inbrünstige Liebe; denn die Liebe deckt auch der Sünden Menge.“
Gut denkbar, daß dieses Museum nicht wieder eröffnet wird.
Putin ist ein Machthaber, der keine Opposition duldet.
Er hat seine Methoden.
Siehe den Fall Nawalny. Der Giftanschlag und das spätere sibirische Gefängnis für Oppositionelle.
Dies Russen nehmen sich also die Deutschen zum Vorbild: bloß jedes Gedenken und jede Erinnerung an Aufstand und Opposition löschen. CDU und CSU können nicht schnell genug die Regenbogenfahne hissen. Aber wo gibt es denn ein breites,sichtbares Erinnern an an all das Unrecht, auch während „Corona“ im CDU-regierten Berlin?!