Die Henning-Kaufmann-Stiftung für die deutsche Sprache hat dem Publizisten Harald Martenstein den Deutschen Sprachpreis 2026 verliehen.
Der Schriftsteller sei einer der angesehensten Kommentatoren politischer, kultureller und alltäglicher Vorgänge, heißt es zur Begründung. Sein Stil sei zeitgemäß, seine Texte witzig und reflektiert, teilweise sarkastisch, „aber nie ins Korsett politischer Korrektheit eingeschnürt“.
Insgesamt 10.000 Euro sind mit der Auszeichnung verknüpft, die Martenstein am 12. Juni in Kassel erhält. Die Laudatio wird Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) halten.
Martenstein schreibt seit Jahren seine Kolumnen für die WELT am SONNTAG – bis 2026 auch bei der Wochenzeitung Die Zeit.
Erst vergangene Woche hat Martenstein mit einem zeitgeistkritischen Vortrag für Debatten gesorgt (Lesen Sie die Rede hier). Befürwortern eines AfD-Verbots warf er darin vor, die freiheitliche Demokratie zu beschädigen.
Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2026/martenstein-erhaelt-deutschen-sprachpreis-2026/





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3 Kommentare
Ich würde mich nicht wundern, wenn Frau Klöckner beim Vortrag der Laudatio einen Zitteranfall bekommt.
Ein Kommentator forderte, >Martenstein soll Bundespräsident werden<.
Seine Rede überzeugte halt.
Das Beste daran ist ja, dass eine Vertreterin der „unsere“ Demokratiepartei (vielleicht sollten die sich in Communistisch Dämonkratische Union umbennen) die Laudatio hält. Naja, danach dürfte es eigentlich noch schwerer werden, die „Alternative“ zu verbieten. Das hoffe ich jedenfalls.